Flashmob zur Russischen Revolution - Teilnahme am History Summer Camp 2017 in Berlin

Was haben die Russischen Revolutionen von 1917 mit Deutschland und Berlin zu tun? Dieser Frage gingen acht Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Geschichte im September ver-gangenen Jahres nach. Sie hatten sich für das "History Summer Camp" in Berlin qualifiziert, das dieser Frage nachging.

Die IGS Gerhard Ertl war dabei eine von bundesweit fünf Schulen, welche die Veranstalter für ihr Projekt ausgewählt hatten. Hintergrund der Veranstaltung ist, dass Geschichte für Jugendli-che erlebbar gemacht werden soll. Deshalb standen die Erinnerungskultur und die Lebenswelt der Jugendlichen im Vordergrund. Besucht wurden Orte, die an die Russische Revolution 1917 erinnern oder durch diese geprägt wurden.

Melina Rodermel, Jahrgangsstufe 12, gibt einen kleinen Einblick in die spannenden Tage in Berlin: " Am ersten Tag des History Summer Camps versammelten wir uns mit den insgesamt 50 Teilnehmern aus ganz Deutschland im großen, schallenden Theatersaal der Alten Feuerwa-che in Berlin. Da das Ziel des History Camps das Erinnern der Russischen Revolution war, schauten wir uns am ersten Abend einen Film aus der Sicht eines Schriftstellers, der diese miter-lebte, an.

An den folgenden Tagen stand die Arbeit in Gruppen im Vordergrund. Zum einen wurden Ins-tagram-Profile für unterschiedliche Erinnerungsorte in Berlin erstellt, zum anderen beschäftigte sich die Performance-Gruppe damit, wie man mit Standbildern an verschiedenen Orten in Berlin zeitgemäß an die Russische Revolution erinnern kann.

Am letzten Tag fand eine große Abschlussveranstaltung in Form eines Flashmobs statt. Mit den Worten "Wir. Erinnern. Revolution. 1917, 1917, 1917" wollten wir die Passanten an die Russi-sche Revolution 1917 erinnern. Genauso kritisch, wie uns auch die Veranstalter an das vergan-gene Ereignis herangeführt haben".

Das Projekt wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt und war 2017 erstmals deutschlandweit ausgeschrieben worden. Die Veranstalter möchten damit neue Wege der histo-risch-politischen Bildung beschreiten. Die Veranstalter " Kooperative Berlin" werden von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.