Forschen mit Gurke und Rotkohl - Grundschüler experimentieren in der IGS Gerhard Ertl

Für junge Naturforscher ist es genau das Richtige: Beim naturwissenschaftlichen Experimentieren an der IGS Gerhard Ertl konnten auch in diesem Jahr 75 Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Grundschulen spannende Entdeckungen machen.

„Es ist bereits eine gute Tradition an unserer Schule, dass wir auf diese spielerische Art und Weise die Freude und Wissbegier von Schülern an der Beschäftigung mit den Naturwissenschaften wecken wollen“, so Anne Metzroth, didaktische Koordinatorin und 2. stellvertretende Direktorin der IGS Gerhard Ertl.

An drei Tagen im Januar gingen die Nachwuchsforscher an verschiedenen Stationen Phänomenen aus Küche und Alltag nach und lernten dabei elementare physikalische und chemische Zusammenhänge kennen. Faszinierend war dabei der „Magische Brei“, hergestellt aus einfacher Maisstärke, der sich gleichzeitig wie ein fester Stoff und wie eine Flüssigkeit verhält. Mit ganz gewöhnlichem Rotkohl (siehe unser Bild) waren sie in der Lage, Laugen und Säuren nachzuweisen und sie stellten fest, dass eine Gurke durchaus Strom leiten kann. Beim Mikroskopieren konnten auch erste Einblicke in die „Welt des Winzigen“ gewonnen werden.

Anleitung und Hilfestellung bei den Aufgaben und der Suche nach den Lösungen gaben die „großen“ Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Wahlpflichtfachs „Ökologie/Naturwissenschaften, Schüler der Klasse 10 b und des Chemie-Leistungskurses 12.