Geschichte entdecken. Erinnern. Sich weiterentwickeln. - Schüler der IGS Gerhard Ertl qualifizieren sich für „History Summer Camp“

Acht Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Geschichte unserer Schule haben sich für das vom 27. bis 29. September in Berlin stattfindende „History SummerCamp“ qualifiziert. Damit ist die IGS Gerhard Ertl eine von fünf Schulen aus ganz Deutschland, deren Bewerbung die Veranstalter überzeugte.

In Berlin werden sie kommende Woche der Frage nachgehen, was die Russischen Revolutionen von 1917 mit Deutschland und Berlin zu tun haben. Auf dem Programm stehen dabei Vorträge, Exkursionen sowie das Erstellen eigener Erinnerungsbeiträge. „Im Vordergrund des Projekts steht die Erinnerungskultur. Es wird nicht nur überlegt, wie zu unterschiedlichen Zeiten an die Revolutionen erinnert wurde, sondern auch, wie zeitgemäße Formen des Erinnerns heute aussehen könnten“, erklärt Geschichtslehrerin Anna-Maria Schmidt. So werden vor Ort eigene Erinnerungsbeiträge produziert, die einer breiten Öffentlichkeit – sowohl im Berliner Stadtraum als auch in Sozialen Netzwerken – zugänglich gemacht werden sollen.

Das Projekt wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt und war in diesem Jahr erstmals deutschlandweit ausgeschrieben. Die Veranstalter möchten damit neue Wege der historisch-politischen Bildung beschreiten. Die Veranstalter „ Kooperative Berlin“ werden von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Folgende Schulen haben sich für das Geschichtscamp qualifiziert:

Das Berliner Hermann-Ehlers-Gymnasium,
die Wilhelm-Kaisen-Oberschule aus Bremen,
das Gymnasium Alsdorf aus Nordrhein-Westfalen,
die Integrierte Gesamtschule Gerhard Ertl aus Rheinland-Pfalz und
das Evangelische Schulzentrum Pirna aus Sachsen.