Wie ein eigener Comic entsteht...

Unter ihrem schnellen Zeichenstift entstehen auf Zuruf in Windeseile witzige Figuren, die zu einem phantasievollen Comic zusammengefügt werden. Mit diesem Können begeisterte die Berliner Illustratorin Charlotte Hofmann am 6. November Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der IGS Gerhard Ertl.

„Mein erster Zeichenstift war der Lippenstift meiner Mutter, mit dem ich schon als Kleinkind unser Bad verziert habe.“, erklärte die Künstlerin gleich zu Beginn. Das Zeichnen hat sie seither nicht mehr losgelassen.

In einem interaktiven Zusammenspiel mit den Sprendlinger Schülerinnen und Schüler entstanden an diesem Tag in kurzer Zeit zwei so genannte Comic-Live-Abenteuer. Dazu wählten die Schüler nach und nach die Hauptfiguren und die Schauplätze der Geschichte aus, sie bestimmten auch, von leichter Hand geführt, wie die Geschichte ihrer Comic-Helden weitergehen sollte. Dabei gelang es der Berliner Künstlerin, die Balance zwischen Mitmachen und Zuhören zu halten.

„Am besten fand ich, dass die Geschichte so toll gezeichnet war und wir abstimmen konnten, wie es weitergehen sollte.“, kommentierte Leonie aus der 6 d. Wobei die Idee der Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, bei denen ein Bösewicht die Welt in einen Käse verwandeln wollte, wohl auch für die Illustratorin eine Herausforderung gewesen sein dürfte.

Charlotte Hofmann studierte Illustration an der Fachhochschule Münster und arbeitet als Illustratorin für Kinderbücher. Auch in Zeichenworkshops vermittelt sie ihr Können, ihre Spezialität ist das Zeichnen von Karikaturen und Comics.

Die Veranstaltung kam auf Vermittlung von Frau Heike Walther, Leiterin der Schul- und Gemeindebibliothek Sprendlingen-Gensingen zustande, der dafür ein herzlicher Dank gebührt. Möglich wurde die Veranstaltung auch durch eine Zuwendung der Sparkasse Rhein-Nahe, für deren freundliche Unterstützung sich alle ebenfalls noch einmal recht herzlich bedanken.