Häufige Fragen

Haben Sie Fragen?
Wenden Sie sich bitte an

 Herrn Kuhn
Direktor der IGS Gerhard Ertl

Liebe Eltern,

ich möchte Ihnen hier einige Informationen in Form einer Frage-Antwort-Broschüre zu immer wieder auftretenden Fragen im Schulbetrieb zukommen lassen. Die Broschüre wird ständig aktualisiert.

Bitte beachten Sie die Hinweise, damit weiterhin eine gute Kooperation zwischen Schule und Elternhaus gelingen kann.

Ihr
Michael H. Kuhn, Direktor

Müssen Hausaufgaben gemacht werden?

Vgl. ÜSchO § 51

Hausaufgaben in jeglicher Form dienen der Nach- und Vorbereitung des Unterrichts, unterstützen den Lernprozess der Lernenden und sind verpflichtend zu erledigen.

Das Nichterbringen von Hausaufgaben ist damit auch dem Nichterbringen anderer Leistungen gleichgestellt und wird gem. § 54 der ÜSchO geahndet.

An der IGS Gerhard Ertl werden mündliche und schriftliche Aufträge für die Arbeit außerhalb des Unterrichts von allen Lernenden selbsttätig in das Infoheft eingetragen. Abseits schriftlicher Hausaufgaben wird hier auch notiert, welche Vokabeln zu lernen, welche Lektüre bis wann zu lesen und was für die Klassenarbeit zu wiederholen ist.

Mein Kind erkrankt während des Schultages. Wo hole ich es ab?

Wenn Lernende während des Schultages plötzlich so erkranken, dass sie ihr Recht auf Unterricht nicht mehr wahrnehmen können, begeben sich diese unter Begleitung einer zweiten Person (in der Regel ein Mitschüler bzw. eine Mitschülerin) in die Verwaltung und kontaktieren von dort aus das Elternhaus.

Wenn telefonisch mit den Eltern abgeklärt ist, dass das Kind abgeholt wird, verbleibt der bzw. die Erkrankte in der Verwaltung unter Aufsicht des Verwaltungspersonals und wartet, bis er bzw. sie von dort durch die Eltern oder eine andere zwischen Eltern und Kind abgesprochene dritte Person abgeholt wird.

Mein Kind ist krank. Was muss ich tun? / Wie komme ich an schulische Unterlagen?

Vgl. ÜSchO, § 37

Der gemeinsame Bildungs- und Erziehungsauftrag verpflichtet die Eltern, bereits am ersten Krankheitstag im Sekretariat unter 06701-20581-0 anzurufen oder per Mail an Kontakt@IGS-Gerhard-Ertl.de Bescheid zu geben, wie lange das Kind fehlen wird.

Der Grund des Fehlens muss durch die Eltern spätestens am dritten Tag nach der Rückkehr des Kindes in die Schule schriftlich dargelegt und um Entschuldigung der Fehlzeiten bei den entsprechenden Lehrkräften gebeten werden. In besonderen Fällen kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen Attests verlangen.

Fehlen Lernende unentschuldigt, wendet sich die Schule telefonisch an das Elternhaus und teilt mit, dass das Kind nicht in der Schule eingetroffen ist. Daher bitten wir dringend, die elterlichen Kontaktdaten der Schule gegenüber aktuell zu halten sowie eine Rufnummer bekannt zu geben, unter welcher die Schule die Eltern erreichen kann.

§ 64 des Schulgesetztes formuliert ausdrücklich die Pflicht aller Lernenden zur Teilnahme und selbstständigen Mitwirkung am Unterricht. Dies bedeutet, dass auch Versäumtes selbstständig durch die Lernenden aufzuarbeiten ist.

Wenden Sie sich also bitte im Krankheitsfall an Eltern anderer Lernender derselben Klasse, um Ihr Kind mit entsprechendem Material zu versorgen.

Wie ist der Leistungsstand meines Kindes?

Vgl. ÜSchO, § 56

Die Lernenden haben das Recht auf Auskunft über ihren Leistungsstand, auf die Bekanntgabe der Bewertungsmaßstäbe von geforderten Leistungsnachweisen und auf die Begründung der Noten.

Zur Weiterleitung der Informationen an das Elternhaus tragen daher die Lernenden der IGS Gerhard Ertl regelmäßig die erbrachten Leistungsnachweise in das Infoheft ein. Darüber hinaus unterzeichnen die Eltern jede schriftliche Überprüfung nach Rückgabe durch die Lehrkraft an die Lernenden und bestätigen so die Kenntnisnahme (vgl. ÜSchO, § 56, Absatz 3).

Weitere Informationen zum Leistungsstand Ihres Kindes entnehmen Sie den Zeugnissen, deren Kenntnisnahme die Eltern ebenfalls durch persönliche Unterschrift bestätigen (vgl. ÜSchO, § 58, Absatz 5)

Ich möchte mit einer Lehrkraft sprechen. Wie gehe ich vor?

Vgl. ÜSchO § 8

Die Grundsätze des schulischen Erziehungsauftrags besagen, dass der Schulbetrieb möglichst ungestört durch Einflüsse Dritter zu halten ist. Daher hat der Gesetzgeber die Anwesenheit von Eltern in der Schule klar geregelt.

Wünschen Sie ein Elterngespräch, vereinbaren Sie bitte mit mindestens einer Woche Vorlauf einen Termin mit der entsprechenden Lehrkraft. Hierzu wenden Sie sich telefonisch oder per Mail an unser Sekretariat.

Die Sprechstundentermine unserer Lehrkräfte entnehmen Sie der Homepage unter
www.IGS-Gerhard-Ertl.de/Mitarbeiter/Kollegium/.

Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der erhöhten Belastung in den Phasen der Entwicklungsgespräche keine zusätzlichen Elterngespräche stattfinden können.

Wir bitten dringend davon abzusehen, spontane Besuche in der IGS Gerhard Ertl durchzuführen.

Mein Kind hat Unterlagen zu Hause vergessen, die ich ihm bringen möchte.

Da der Unterricht grundsätzlich möglichst störungsfrei zu halten ist, bitten wir Sie in solchen Fällen im Sekretariat vorzusprechen und das Vergessene dort zu hinterlegen, sodass es von Ihrem Kind abgeholt werden kann.

Wer haftet, wenn Wertsachen verloren werden?

Die Schule haftet grundsätzlich nicht bei Verlust von Wertsachen und persönlichen Gegenständen jeglicher Art. Alle an Schule Beteiligten, also auch die Lernenden tragen die Verantwortung für ihr Eigentum.

Wichtiger Hinweis: Da die Umkleidekabinen in den Sporthallen bauseits zum Teil als Fluchtwege vorgesehen sind, können diese Kabinen nicht abgeschlossen werden. Damit ist auch hier die Haftung der Schule im Schadensfalle ausgeschlossen.

Ich habe den letzten Elternabend verpasst und nun?

Vgl. „Richtlinien für die Durchführung von Sitzungen der Klassenelternversammlungen, des Schulelternbeirats und des Schulausschusses sowie die Teilnahme an Konferenzen”

Elternabende sind wichtige Informationsveranstaltungen, die auf Einladung der jeweiligen Klassenelternbeiratsvorsitzenden durchgeführt werden. Sie sind keine Schulveranstaltungen - mit der Ausnahme, dass das Tutorenteam sowie weitere eingeladene Lehrkräfte an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Sollten Sie beim Elternabend nicht teilnehmen können, wenden Sie sich bitte an Ihre Klassenelternbeiratsvorsitzende bzw. Ihren Klassenelternbeiratsvorsitzenden, um sich informieren zu lassen.

Was ist in HÜs erlaubt?

Vgl. ÜSchO, § 51

Grundsätzlich ist die sogenannte „HÜ” (= Hausaufgabenüberprüfung) oder auch „LK” (= Lernkontrolle) nur eine Form des Leistungsnachweises. Die Schulordnung führt diesbezüglich jedoch präzise das Folgende aus:

Das Abfragen von Unterrichtsinhalten der letzten beiden Fachstunden steht hierbei im Mittelpunkt; dies ist selbstverständlich auch in Ganztagsklassen möglich. Die Dauer beträgt maximal 15, in der gymnasialen Oberstufe maximal 30 Minuten.

Wann ist ein "10-Stunden-Test" erlaubt?

Vgl. ÜSchO, § 52 und § 61

Der sogenannte "10-Stunden-Test" ist eine schriftliche Überprüfung, die einmal pro Schulhalbjahr in den Fächern eingefordert werden darf, in denen keine anderen schriftlichen Überprüfungen (Klassenarbeiten) zu erbringen sind. Die Dauer ist auf maximal 30 Minuten und auf die Inhalte der letzten zehn Fachstunden beschränkt. Der "10-Stunden-Test" muss mindestens 1 Woche vor Einforderung angekündigt sein und ist in aller Regel auch im online-Kalender der IGS Gerhard Ertl erfasst.

Im Kalender der IGS Gerhard Ertl gibt es darüber hinaus den Hinweis „Ende der schriftlichen Überprüfungen”. An diesem Termin besteht letztmalig die Möglichkeit eine schriftliche Überprüfung im laufenden Schulhalbjahr zu fordern.

Die Zeugnisnote setzt sich aus allen Leistungsnachweisen zusammen, wobei der schriftlichen Überprüfung ein besonderes Gewicht zukommt, das jedoch nicht 50% der Gesamtnote ausmachen darf.

Dürfen Klassenarbeiten und 10-Stunden-Test am selben Tag geschrieben werden?

Vgl. ÜSchO, § 52

An einem Tag darf entweder eine Kurs- bzw. Klassenarbeit oder ein 10-Stunden-Test geschrieben werden.

Mehr als drei schriftliche Überprüfungen an sechs aufeinander folgenden Kalendertagen dürfen nicht gefordert werden.

Den Plan der Kurs- und Klassenarbeiten entnehmen Sie der Homepage unter www.IGS-Gerhard-Ertl.de.

Was ist eine gute Leistung?

Vgl. ÜSchO, § 53

Die Schulordnung erläutert das sechsstufige Notensystem ausführlich.

Zu beachten ist, dass dann die Note „befriedigend” zu erteilen ist, wenn die erbrachte Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.

Um die Note „gut” oder sogar „sehr gut” zu erreichen, ist ein überdurchschnittliches Engagement der Lernenden erforderlich.

Weisen die erbrachten Leistungen Mängel auf, werden je nach Grad der vorhandenen Mängel die Noten „ausreichend” bis „ungenügend” erteilt.

Die Leistungsbeurteilung erfolgt ausschließlich durch die Lehrkraft, ist jedoch transparent zu gestalten. Entsprechende Beurteilungskriterien sind den Lernenden vorher mitzuteilen.

Was bedeutet die Anfertigung einer Aktennotiz?

Vgl. ÜSchO, § 90 und Abschnitt 14

Bei einfachen Verstößen gegen die Ordnung werden Aktennotizen angefertigt. Diese dokumentieren die Zuwiderhandlung sowie ergriffene erzieherische Maßnahmen durch die Lehrkraft.

Das Original der Aktennotiz verbleibt in der Schülerakte, eine Kopie der Aktennotiz wird an das jeweilige Elternhaus übersandt.

Was ist eine Klassenkonferenz?

Vgl. ÜSchO, § 97, 98

Bei massiven oder wiederholten Verstößen gegen die Ordnung wird eine Klassenkonferenz einberufen. Diese Konferenz setzt sich aus allen Lehrkräften, die die betreffende Schülerin bzw. den betreffenden Schüler unterrichten sowie einem oder mehrerer Mitglieder der Schulleitung zusammen.

Verstöße gegen die Ordnung in der Schule liegen insbesondere vor bei Störungen des Unterrichts oder sonstiger Schulveranstaltungen, bei Verletzungen der Teilnahmepflicht, bei Handlungen, die das Zusammenleben in der Schule oder die Sicherheit der Schule oder der am Schulleben Beteiligten gefährden, sowie bei Verletzung der Hausordnung.

Die Klassenkonferenz kann – je nach Schwere des Vergehens – erzieherisches Einwirken und/oder Ordnungsmaßnahmen verhängen. Die Kombination von Ordnungsmaßnahmen mit Maßnahmen zum erzieherischen Einwirken ist zulässig.

Als erzieherisches Einwirken gelten Gespräch, Ermahnung, Verpflichtung zur Wiedergutmachung angerichteten Schadens, Verpflichtung zur Übernahme von Arbeiten für die Schul- oder Klassengemeinschaft, Nacharbeiten von Versäumtem, zeitweise Wegnahme von Gegenständen, Entschuldigung für zugefügtes Unrecht und Überweisung in eine andere Klasse oder in einen anderen Kurs derselben Klassen- oder Jahrgangsstufe der Schule.

Maßnahmen des erzieherischen Einwirkens werden durch die Schule festgelegt und der Schülerin bzw. dem Schüler und deren bzw. dessen Eltern z.B. durch Übersendung der entsprechenden Aktennotiz mitgeteilt.

Werden Ordnungsmaßnahmen verhängt (z.B. Untersagung der Teilnahme am Unterricht), ist vorher die Schülerin bzw. der Schüler zu hören.

Wird eine Untersagung der Teilnahme am Unterricht für mehrere Tage ausgesprochen, sind zusätzlich die Eltern der Schülerin bzw. des Schülers zu hören. Darüber hinaus kann die Schülerin bzw. der Schüler einen weiteren Beistand wählen: Als Beistand können der Schule angehörende Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern von Schülerinnen und Schülern gewählt werden.

Das Protokoll der Klassenkonferenz verbleit in der Schülerakte und wird in Kopie an das Elternhaus versandt.

Die Festsetzung erzieherischen Einwirkens sowie das Ergreifen von Ordnungsmaßnahmen müssen von erzieherischen Gesichtspunkten bestimmt sein und in angemessenem Verhältnis zur Schwere des Ordnungsverstoßes stehen.