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Fragen & Antworten
Welche Abschlüsse bietet die IGS an?
Gemäß SchO (Schulordnung für die öffentlichen Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen, Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien - kurz: Schulordnung) steigen die Kinder in der IGS Gerhard Ertl ohne Versetzung von der Klasse 5 bis in die Klasse 9 auf; die einzige Versetzung findet von der Klasse 9 in die 10 statt. Der Übergang ins 10. Schuljahr und in die Oberstufe (Mainzer Studienstufe) ist an bestimmte Niveaus in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und den Naturwissenschaften sowie an ein bestimmtes Notenbild geknüpft.
Die IGS bietet alle im Bildungssystem vorgesehenen Schulabschlüsse an:
- Die Berufsreife nach der 9. Klasse
- Den qualifizierten Sekundarabschluss I nach der 10. Klasse
- Den schulischen Teil der Fachhochschulreife nach der 12. Jahrgangsstufe
- Die allgemeine Hochschulreife am Ende der 13. Jahrgangsstufe
Mehr Informationen zu „Abschlüssen und Übergängen an IGSen in Rheinland-Pfalz“ finden Sie hier im download-Bereich.
Was müssen wir für die Anmeldung zur Aufnahme mitbringen?
Grundsätzlich sieht die ÜSchO vor, dass Schülerinnen und Schüler nur in die Eingangsklasse der IGS, also in Klassenstufe 5, aufgenommen werden. Neben den folgenden Unterlagen ist es uns sehr wichtig, dass Sie zur Anmeldung auch Ihr Kind mitbringen. Wir organisieren unsere Anmeldung so, dass auch Berufstätige am frühen Abend Anmeldemöglichkeiten haben.
Für die Anmeldung werden benötigt
- eine Kopie des Endzeugnisses 3. Klasse
- eine Kopie des Halbjahreszeugnisses 4. Klasse
- verbale Beurteilung
- eine Kopie der Geburtsurkunde und das Stammbuch
- bei Kindern mit Migrationshintergrund eine Aufenthaltsgenehmigung
- Formular der Grundschulen für die weiterführende Schule
Wie ist die Klassenmesszahl für Schulklassen an der IGS?
Die Klassenmesszahl beträgt 30 Schülerinnen und Schüler pro Klasse.
Wie ändert sich die Klassenmesszahl in Inklusionsklassen?
In Klassen mit Inklusionskindern, die zieldifferent geführt werden, sinkt die Klassenmesszahl pro Inklusionskind um eins.
Bsp.: Klasse mit 2 Inklusionskindern - Klassenmesszahl ist hier 28.
Wie kann jeder einzelne Schüler in der Klasse gefördert bzw. gefordert werden?
Eine IGS erhält wegen ihrer heterogenen Lerngruppen eine höhere Lehrerstundenzuweisung. An unserer Schule nutzen wir dies, indem wir beispielsweise die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften in je zwei Wochenstunden mit 2 Lehrkräften besetzen. Dadurch ist zum einen kollegiale Absprache gewährleistet. Zum anderen aber können die Schülerinnen und Schüler so noch individueller gefördert und gefordert werden. Kleingruppenarbeit oder auch Teamteaching sind so leicht zu realisieren und gehören zum pädagogischen Alltag an der IGS Gerhard Ertl.
Warum soll mein Kind an der IGS Gerhard Ertl unterrichtet werden?
Schülerinnen und Schüler der IGS werden von einem Tutorenteam von der 5. Klasse bis in die 10. Klasse begleitet. So können individuelle Entwicklungsprozesse besser erkannt und mit dem Elternhaus zeitnah besprochen werden.
Neben dem fachlichen Wissen erwerben die Schülerinnen und Schüler an der IGS Methodenkompetenz und soziale Kompetenzen wie z.B. Teamfähigkeit.
Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, aus dem Wahlpflichtfachangebot ein Fach auszuwählen, das ihren Neigungen und Interessen entspricht. Das Wahlpflichtfach ist neben Mathematik, Deutsch und Englisch das vierte Hauptfach.
In der Ganztagsschule haben die Schülerinnen und Schüler mehr Zeit für ein erfolgreiches Lernen.
Wie kümmert sich die IGS um starke Schüler?
Die IGS Gerhard Ertl setzt ihren Schwerpunkt nicht in der Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler, sondern auch in der Forderung der Leistungsstarken. Im Klassenunterricht erhalten leistungsstarke Schülerinnen und Schüler besondere und anspruchsvolle Aufgaben. Diese können sich in der Sprachgestaltung und dem Umfang der Aufgabenstellungen von Basisaufgaben unterscheiden oder auch Transferaufgaben beinhalten. Die IGS Gerhard Ertl bietet im Ganztagsbetrieb eine Forscherklasse an, die alle naturwissenschaftlich interessieren Mädchen und Jungen zum Beobachten, Entdecken und Erforschen von Naturphänomenen motivieren möchte. Die Teilnahme an naturwissenschaftlichen und bundesweiten Wettbewerben ist in diesem Zusammenhang geplant.
Wird es eine gymnasiale Oberstufe geben?
Die baulichen Voraussetzungen der IGS Gerhard Ertl sehen in Absprache mit dem Schulträger, dem Landkreis Mainz-Bingen eine gymnasiale Oberstufe vor. Zur Einrichtung einer Oberstufe ist es notwendig, dass mindestens 51 Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 10 die entsprechenden Qualifikationen zum Übergang in die Klassenstufe 11 der Mainzer Studienstufe (Ü11) aufweisen können. Wir sind sehr zuversichtlich bereits im ersten Jahrgang genügend Schülerinnen und Schüler zu haben, um für das Schuljahr 2014/15 die Oberstufe einzurichten. Die gymnasiale Oberstufe wird von Schülerinnen und Schülern der IGS Gerhard Ertl und Schülerinnen und Schülern anderer Schulen, die keine MSS anbieten können, besucht werden.
Wie erfolgt die Einstufung der Schüler in Niveaugruppen?
Die Entscheidung, welchem Niveau ein Schüler zugeordnet wird, wird auf der Basis des Notenbildes und des gesamten Lernverhaltens im Lehrerteam gefällt. Die Ersteinstufung erfolgt gemäß ÜSchO am Ende der Klassenstufe 6.
Welche Differenzierungsform wird durchgeführt?
Die Differenzierung in der Sekundarstufe I erfolgt auf Beschluss der Gesamtkonferenz vom 18. März 2009 in binnendifferenzierender Form und auf zwei Niveaus (Grund- und Erweiterungsnieveau).
Das Konzept der IGS Gerhard Ertl setzt einen Schwerpunkt im Bereich der Stärkung sozialer Kompetenzen. Eine Auflösung des Klassenverbands durch äußere Differenzierung läuft diesem Konzept vollständig zuwider, daher hat sich die Gesamtkonferenz einstimmig für das Binnendifferenzierungskonzept entschieden.
Der Schulelternbeirat unterstützt diese Entscheidung.
Wie wird Leistung in heterogenen Schülergruppen gemessen?
Lernzielkontrollen werden sowohl im Klassen- als auch im Kursunterricht leistungsdifferenziert konzipiert. Bereits ab Klassenstufe 5 werden die Arbeiten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik auf zwei binnendifferenziert unterrichteten Niveaus (Grundniveau und erweitertes Niveau) geschrieben. Die entsprechende Notenformulierung sowie das allgemeine Procedere können Sie dem Differenzierungskonzept entnehmen.
Wie sind Freizeitaktivitäten mit den Ganztagsklassen zu vereinbaren?
Sport-, Firm- und Konfirmationsunterricht können durch Absprachen mit den zuständigen Sportvereinen und Kirchengemeinden in den Ganztagsschulbetrieb integriert werden.
Kann man von der Realschule plus, Sprendlingen in die IGS wechseln?
Nein, ein Wechsel von der Regionalen Schule Sprendlingen zur IGS ist nicht möglich.
Kann man zu einem späteren Zeitpunkt in eine höhere Klasse der IGS Gerhard Ertl wechseln?
Die IGS nimmt ihre Schülerinnen und Schüler in die 5. Klasse (= Eingangsklasse) auf. Über die Einschulung in höheren Klassen entscheidet der Schulleiter. Dies ist immer eine Einzelfallentscheidung und prinzipiell nicht vorgesehen.
Kann man von der IGS an eine andere Schule wechseln?
Ein Schulwechsel kommt selten vor. Er ist in der Regel mit einem Ortswechsel der Familie verbunden. Grundsätzlich ist ein Wechsel aber möglich.
Wird Latein als 2. Fremdsprache angeboten?
Die 2. Fremdsprache an der IGS Gerhard Ertl ist zur Zeit Französisch. Sobald die Lehrerversorgung durch das Land Rheinland-Pfalz und die ADD sichergestellt ist, kann Latein auch als 2. oder 3. Fremdsprache angeboten werden.
Wie sehen die Unterrichtszeiten in der Ganztagsschule aus?
Die Ganztagsschule versorgt die Schüler mit 8 Stunden Unterricht und Betreuung pro Tag. Bei einem Unterrichtsbeginn um 7.30 Uhr endet der Unterricht um 15.30 Uhr. Der Unterrichtsbeginn ist so organisiert, dass die Belange der Fahrschüler berücksichtigt werden.
Wie kooperieren Realschule plus und IGS?
Das Konzept der IGS wurde von den Kolleginnen und Kollegen der Realschule plus gut aufgenommen. Es existieren zwei eigenständige Schulen in einem Gebäude, die gemeinsam Fachräume benutzen. Hierzu sind regelmäßige Absprachen der beiden Schul- und Organisationsleitungen nötig.
Die Kooperation funktioniert einwandfrei.
Was kostet ein Mittagessen in der IGS?
Der Elternanteil für jedes Mittagsessen für eine Schülerin bzw. einen Schüler in einer Ganztagsklasse beträgt zurzeit 2,83 €.
Eltern mit geringem Einkommen können beim Schulträger (Landkreis Mainz-Bingen) einen weiteren Bezuschunssungsantrag stellen und müssen im Zustimmungsfalle lediglich 1,- € pro Mittagessen entrichten.
Weitere Details zur Mittagsverpflegung erfahren Sie auch unter Schüler › Mittagessen.