Meldung_Archiv

Schulshirts und Co. können gerne weiter bestellt werden. Einfach auf das Logo klicken und "Sprendlingen" eingeben - schon werdet ihr fündig!

17.12.2019

Umweltschutz konkret - IGS versendet keine Weihnachtskarten

Die IGS Gerhard Ertl wünscht allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrerinnen und Lehrern, allen Eltern und allen Mitarbeitern bereits heute frohe Feiertage, schöne Weihnachtsferien und ein gutes neues Jahr - aber Weihnachtskarten versenden wir aus Umweltschutzgründen bewusst nicht!

Herzlich grüßen tun wir Sie alle dennoch

Michael H. Kuhn, Direktor
für die Schulgemeinschaft der IGS Gerhard Ertl

16.12.2019

Tutorentag der 9,. Klassen - Besuch bei der BASF in Ludwigshafen

von Franziska Arndt

Anfang November wurde der Tutorentag der 9. Jahrgangsstufe mit freundlicher, aber vor allen Dingen kräftiger Unterstützung des Fördervereins unter das Motto „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Naturwissenschaften“ gestellt. Ein Ausflug zu dem noch immer größten zusammenhängenden chemischen Firmengelände der Welt, nämlich der BASF in Ludwigshafen, wurde unternommen.

Erstmalig wurde an der IGS Gerhard Ertl ein Tag, der eigentlich Klassenlehrern mit ihren Klassen vorbehalten ist, von naturwissenschaftlichen Lehrern organisiert, um die Verknüpfung des naturwissenschaftlichen Schwerpunktes zu stärken. In diesem Fall war der kreative Kopf Herr Wenzel, der durch den Physik- und Chemieunterricht auf der Suche nach praktischen Anwendung der Lehrinhalte war, und mit Herrn Suarez von der BASF einen außerschulischen Mitstreiter fand, um dieses Projekt ins Leben zu rufen. Organisatorisch unterstützt wurden die Beiden durch die Kollegen Herr Renker und Frau Arndt. In praktischer Umsetzung waren Frau Metzler, Frau Lorenz, Frau Bieler-Ness, Frau Kunz und Herr Jung zur Stelle, indem sie die Fahrt begleiteten.

Der Tag war für die Schülerinnen und Schüler durchaus „vollgepackt“. Auf der Fahrt zur BASF bekam jeder Teilnehmer eine Mappe mit Informationsmaterial, sowie ein Quiz, dass es galt im Verlaufe des Tages zu lösen.
Vor den Toren der BASF angekommen, fuhr ein Teil der Gruppe mit Herrn Suarez zum „Basislager“ der Radiometrischen Messungsstation, um dort die praktische Anwendung dieser Messmethode zu sehen, welche sie im Physikunterricht schon kennengelernt hatten. Die Schüler konnten Herrn Suarez mit ihren Fragen löchern und bekamen einen kleinen Eindruck, wie das Arbeitsleben eines Naturwissenschaftlers aussehen kann.
Ein anderer Teil „stürmte“ das Besucherzentrum der BASF, um sich über die Themen Entwicklung und Innovation chemischer Produkte für den Alltag zu informieren. Die Präsentationen wurden an den Chemieunterricht gekoppelt und dort thematisch aufgegriffen und vertieft. Sicherlich machte das selbstständige Testen einer Knallgas-Rakete mit das größte Vergnügen (auch den Lehrern). Im Besucherzentrum kam allerdings auch das Fach Gesellschaftslehre auf seine Kosten, denn immerhin ist die Geschichte der Badischen Anilin- und Sodafabrik ein gutes Beispiel für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel Deutschlands seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. All diese Themen wurden in freundlichen Führungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Besucherzentrum unterstützt. Des Weiteren wurde eine Fahrt durch das fast 10 km lange Werksgelände gemacht. Dort bekamen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die großtechnischen Anlagen eines chemischen Betriebes und der notwendigen Logistik eines Weltkonzerns. Hier waren sicherlich die selbstfahrenden Containerwagen ein Highlight.

Allgemein wurde der Tag sehr positiv aufgenommen und im Übrigen besonders von der Oberstufe neidisch betrachtet. Folgerichtig gibt es Überlegungen, die naturwissenschaftlichen Kurse in absehbarer Zeit ebenfalls in den Genuss eines Tages der BASF gelangen zu lassen.
Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich allen Mitwirkenden im inner- und außerschulischen Bereich, die uns diese beeindruckenden BASF-Tage ermöglicht haben!

13.12.2019

Sprendlinger Nikolauslauf am 6. Dezember

von Katharina Diehl, Ilka Pfütze, Mark Hoenes

Trotz klirrender Temperaturen versammelten sich am 6. Dezember pünktlich um zehn Uhr 115 Schülerinnen und Schüler zum mittlerweile schon traditionellen Nikolauslauf auf dem Sportplatz der IGS. Die Löwenschule in Alzey war trotz der weiten Anreise mit 7 Schülern und Schülerinnen vertreten, von der Elisabethenschule in Sprendlingen liefen 30 Schüler/innen mit und die IGS Gerhard Ertl stellte 78 Läufer und Läuferinnen.

Nach einem kurzen Aufwärmen, das von zwei Schülerinnen der VSS der IGS Gerhard Ertl gestaltet wurde, starteten die Läuferinnen und Läufer um 10.11 Uhr gemeinsam und begaben sich auf die unterschiedlichen Strecken Während die kürzeste Strecke über zwei Kilometer rund um Sprendlingen führt, liefen die Vierkilometerläufern nach Zotzenheim und die Siebenkilometerläufer gar bis nach Welgesheim und wieder zurück. An den jeweiligen Wendepunkten kontrollierten Streckenposten, dass die Sprinter die Strecke tatsächlich absolviert hatten.

Die im Ziel verbliebenen Zuschauer mussten nur kurz auf die Rückkehr der Läuferinnen und Läufer warten. Bereits gegen 10.26 Uhr kehrten die ersten erfolgreichen Sportler zurück. Leen von der Elisabethenschule in Sprendlingen belegte den ersten Platz auf der 2 km Strecke. Gegen 10.26 Uhr lief bereits der erste Bezwinger des Vierkilometerparcours ein. Niklas aus der Klasse 7b hatte mit 17.54 Minuten eine großartige Zeit erreicht. Michel aus der 8d belegte mit 18.41 Minuten den zweiten Platz, dicht gefolgt von Ivan aus der Löwenschule in Alzey, der sich sehr über Platz drei freute. Völlig unerwartet traf kurz darauf der erste Absolvent der Langstrecke wieder im Ziel ein. Tobias aus der 10a brauchte nur 30.08 Minuten für die Strecke von 7 Kilometern. Lukas aus der 9d belegte den zweiten Platz, während drei Schüler aus der 10.Klasse, Marlon, Blendi und Max, sich den dritten Platz teilten.
Hoch zufrieden und erfreut zeigten sich die Organisatoren Mark Hönes und Ilka Pfütze sowie Anke Aslanifard von der Elisabethenschule bei der Siegerehrung über die tollen Leistungen aller Läuferinnen und Läufer. Sie dankten auch den unterstützenden Schülern von der Technik AG und aus Jahrgangsstufe 11, die als Streckenposten dafür sorgten, dass die Schüler die korrekte Strecke liefen, warme Getränke ausschenkten, die Zeiten nahmen und Urkunden schrieben.

Ein großes Dankeschön geht an den Förderverein der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen, der die Getränke sponserte und an die Elisabethenschule, die für jede Läuferin und jeden Läufer eine Nikolausmütze besorgt hatte. Danke auch an Michael Wagner und sein Team von der Schulmensa, die das Zubereiten der Getränke unterstützten. Fürs nächste Jahr wünschten sich die Teilnehmer und Organisatoren allerdings mehr Publikum. Vielleicht lässt sich dies in den kommenden Jahren organisieren.

09.12.2019

Schülerbeförderung - Hinweise der DB

Die DB Regio Bus teilt mit:

"Aufgrund von Kapazitätsengpässen bei FN 658/005 (Dpl 358/4) von Gensingen zur IGS Sprendlingen verkehrt der Bus 658/003 (AN Hermani 54) ab Mittwoch, 11.12.2019 zusätzlich

6.59 Uhr Gensingen Gesundheitsforum Nahetal

um dort 5 – 15 Schüler aufzunehmen."

Wir bitten um Beachtung.

04.12.2019

Schülerartikel - Exkursion zum Kernkraftwerk Biblis der MSS 13

von Emma Braun und Hannah Schrothe, MSS 13

Was sind eigentlich die Konsequenzen des Atomausstiegs? Wie wird ein Atomkraftwerk vom „Netz genommen?“ Und was passiert mit dem radioaktiven Abfall?

Diese und weitere Fragen wurden den Schülern des Erdkunde- und Chemie- Leistungskurses (Leitung: Frau Rudloff und Herr Renker) der MSS 13 im Kernkraftwerk Biblis beantwortet.

Die Exkursion begann im Besucherzentrum mit einem kleinen Vortrag von Alexander Scholl (Öffentlichkeitsarbeit Biblis), welcher u.a. die oben genannten Fragen beantwortete. Nach einer kleinen Stärkung machte sich die Gruppe mit Helm und Schutzbrille ausgestattet auf den Weg zum Kraftwerksgelände. Hier wurde fleißig am Abbau der Anlage gearbeitet. Neben den riesigen Stromgeneratoren konnten die Schüler auch einen Blick auf die vielzähligen anderen Maschinen erhaschen, die für die Stromgewinnung unerlässlich sind.

Die Exkursion nach Biblis war ein gelungener Ausflug, bei dem man einen guten Einblick in die Dimension eines Kraftwerkes erhielt und die Schwierigkeiten des Rückbaus nähergebracht bekam.

30.11.2019

„Lesen ist Kino im Kopf“ – Lara Neubert (6d) gewinnt den Vorlesewettbewerb an der IGS Gerhard Ertl

von Marlie Metzler

Am 20.11. fand der Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6 an der IGS Gerhard Ertl statt. Im Schulentscheid konnte sich Lara Neubert aus der 6d gegen ihre Mitstreiter vor Publikum in der Bibliothek Sprendlingen-Gensingen durchsetzen. Unter Applaus ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler nahm die Siegerin stolz ihre Urkunde von der Jury entgegen.

Der alljährliche Vorlesewettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 in ganz Deutschland richtet, bot dieses Jahr unter dem Motto „Lesen ist Kino im Kopf und eine Reise in fremde Welten“ die Gelegenheit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und so auch jede Menge neue Bücher zu entdecken. Dazu wählten alle Kinder der sechsten Klasse ein Buch nach eigenem Geschmack aus – ob spannend, lustig oder informativ – und lasen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern nach einer kurzen Vorstellung daraus vor.

Verschiedene Kriterien mussten dabei von den Schülerinnen und Schülern erfüllt werden. In die Bewertung fließen laut Wettbewerbsregeln drei Aspekte ein. Neben einer sicheren Lesetechnik sind außerdem die Textstellenauswahl und die Interpretation des Textes besonders wichtig: Wurde der Text atmosphärisch gut erfasst und umgesetzt? Gelingt es, die Stimmung des Geschehens zu vermitteln? Und ist der Vortrag lebendig und nuancenreich gestaltet?

In einer ersten Runde konnten so vier Klassensieger bestimmt werden, die zusätzlich auch im Lesen eines unbekannten Fremdtextes Mitschülerinnen und Mitschüler und die Jurys überzeugten: Michael Lösch (6a), Tino Freund (6b), Marian Braun (6c) und Lara Neubert (6d).

Im Schulentscheid schließlich wurde es richtig spannend. In der Gemeindebibliothek hatten sich die Mitschülerinnen und Mitschüler versammelt und feuerten ihre Klassensieger an. Der Reihe nach lasen diese ihre selbstgewählten Passagen und schließlich einen unbekannten Text vor. Der Jury, bestehend aus Lehrkräften der IGS Gerhard Ertl und der Bibliotheksleiterin Frau Walther, fiel die Entscheidung nicht leicht, da alle vier Vorleser überzeugen konnten. Doch am Ende stach Lara durch ihren lebhaften Vortrag aus dem Buch „Murks-Magie: Das verflixte Klassenschlamassel“ besonders hervor und wurde zur Siegerin gekürt. Neben einer Urkunde erhielt sie als Preis das Buch „Tintenherz“ von Cornelia Funke.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr. Seit 1959 veranstaltet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen. Er startet jeweils im Oktober an den Schulen und verläuft über mehrere regionale und länderweite Etappen bis zum Bundesfinale im Juni.

Jetzt heißt es also Daumendrücken für Lara. Sie wird die IGS Gerhard Ertl in der nächsten Runde auf Kreisebene vertreten und tritt im Februar gegen die Siegerinnen und Sieger der anderen Schulen an. Die gesamte Schulgemeinschaft wünscht ihr dafür viel Erfolg!

Besonderer Dank gilt außerdem dem Förderverein der IGS Gerhard Ertl, der den Buchpreis für die Siegerin spendete und Frau Walther von der Bibliothek Sprendlingen-Gensingen, die die Jury unterstützte und die Bibliothek als Räumlichkeit zur Verfügung stellte.

28.11.2019

Die neue MSS-Broschüre des Landes ist online

und kann hier abgerufen werden.

26.11.2019

Anmeldung 5 - Die Unterlagen sind online

...hier weiterlesen.

20.11.2019

Was heißt soziales Engagement? Tutorentag der achten Klassen

von Katharina Diehl, Theresa Wenz und Tim Renker

Die Jugend von heute? Egoistisch, faul und selbstverliebt, das wusste schon der alte Sokrates. Doch was ist dran an diesem alten Vorurteil? Dass der griechische Philosoph falsch liegt, bewiesen an ihrem Tutorentag am 16.Oktober 2019 die achten Klassen der IGS Gerhard Ertl. Der stand nämlich unter dem Motto Soziales Engagement und gestaltete sich sehr vielfältig.

Ziemlich global ging die Klasse 8a das Thema an. Die Jugendlichen informierten sich in der sehenswerten, interaktiven Ausstellung „Klimagourmet“ im Foyer der Kreisverwaltung Ingelheim über die klimatischen Auswirkungen unseres Lebensmittelkonsums und erfuhren einiges Wissenswerte über den Zusammenhang von CO²-Ausstoß und Ernährung. Was hat beispielsweise unser Fleischkonsum mit dem Klimawandel zu tun? Sehr viel, da Fleisch viel aufwendiger produziert werden muss als pflanzliche Produkte. Brauchen wir den Treibhauseffekt? Unbedingt, ohne diesen würden auf der Erde eisige Temperaturen herrschen. Leben Vegetarier automatisch klimabewusster? Nein, da auch Milchprodukte wie zum Beispiel Käse klimaaufwendig hergestellt werden müssen. Alle diese Fragen wurden mittels anschaulicher Stationen erarbeitet und in einem Quiz abgefragt. Abgerundet wurde die Veranstaltung von einem kleinen Vortrag von Lena Müller über Vorurteile und Vorteile veganer Ernährung. Ein spannender und lehrreicher Ausflug, dessen Inhalte durch eine anregende Ausstellung am Tag der offenen Tür weiterverbreitet wurden.

Die Klasse 8b war im Seniorenwohnheim der Azurit Gruppe in Gensingen. Nach einer sehr netten Begrüßung und einer kleinen Hausführung teilten sich die Schülerinnen und Schüler in kleine Gruppen auf. So spielten einige Jugendliche mit den Senioren Brettspiele, andere bastelten, sangen und lasen Geschichten vor. Besonderen Anklang fand dabei das Sitzfußball. Beliebt war es auch, mit den Bewohnern spazieren zu gehen oder sich die Geschichten anzuhören, die die Menschen aus ihrem Leben zu berichten hatten. Zum Abschluss gab es eine Feedbackrunde, bei der die Klasse einhellig der Meinung war, dass dies ein sehr interessanter und bereichernder Tag gewesen sei. Auch die Schülerinnen und Schüler wurden für ihr umsichtiges Verhalten gelobt. Im Nachgang keimte bei einem Großteil der Klasse der Wunsch auf, auf freiwilliger Basis am Nachmittag weiterhin die Senioren zu besuchen. Ob dies machbar ist, wird gerade geklärt.

Einen Ausflug in die nahegelegene Flora und Fauna erlebte die Klasse 8d. Bewaffnet mit Spaten, Harken und Gartenscheren rückten die Schülerinnen und Schüler dem wildgewachsenen Geäst im hauseigenen Schulgarten zu Leibe. Neben landschaftsgärtnerischen Arbeiten wurden zusätzlich Pflanzen- und Gewässerproben gesammelt, welche im Anschluss mit Hilfe von Bestimmungsbüchern und Mikroskopen genauer analysiert werden können.

Die Klasse 8c verbrachte den Tag in der Schulküche, um köstliche Plätzchen zu backen. Diese wurden am Tag der offenen Tür mit großem Erfolg verkauft. Der Erlöß geht an die Arche Warder, einen großen Haus- und Nutztierpark in Schleswig-Holstein, der seltene und vom Aussterben bedrohte Tiere beherbergt. Unterstützt werden auf Wunsch der Klasse die Augsburger Hühner und die Meißner Widder, eine Hasenrasse.

Dass Sokrates sich irrte, ahnte man, ob des Alters seines Ausspruches schon, überraschend für die Schülerinnen und Schüler war aber tatsächlich, wie viel Spaß es machen kann, sich für andere einzusetzen.

14.11.2019

„Kosmonauten – mit 20.000 PS ins All“: Autorenlesung mit Maja Nielsen für die Klassenstufe 5 und 6 der IGS Gerhard Ertl

von Heike Walther und Marlie Metzler

Die Erde einmal aus der Umlaufbahn zu sehen, dies ist seit Jahrtausenden ein Menschheitstraum. Für Juri Gagarin geht dieser Traum als erstem Menschen im Weltall in Erfüllung. Und die gespannten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 wurden auf diese abenteuerliche Reise im Rahmen der alljährlichen Autorenlesung an unserer Schule am 31.10.2019 mitgenommen.

Maja Nielsen ist eine Sachbuchautorin. „Wer von euch denkt, dass der Beruf einer Sachbuchautorin langweilig ist?“ fragt sie die gespannt schauenden Schülerinnen und Schüler und ist keinesfalls verwundert, als etliche Finger nach oben schnellen. Doch schnell wird klar – Maja Nielsen ist eine ganz besondere Sachbuchautorin. Sie sucht nämlich im ersten Schritt ihrer Recherchen nach bedeutenden Menschen mit Grenzerfahrungen. Wer war als erster Mensch im Weltall, wer bestieg als erster Mensch einen Berg, wer fand das Wrack der Titanic in 4.000m Tiefe oder wer verbrachte dreißig Jahre seines Lebens im Dschungel und studierte das Verhalten der Schimpansen?

Hat sie so jemanden gefunden, setzt sie all ihre Energie daran, diese Person zu interviewen und meist gelingt ihr das auch. Im Falle des französischen Ingenieurs Jean-Louis Michel sogar als Einzige, da dieser eigentlich keine Interviews gibt. Und danach darf sie vom Verlag aus die ganze Welt bereisen, um ihre Interviews zu machen. Jane Goodall zum Beispiel hat sie in Afrika im Dschungel besucht. Oft stellen ihr diese besonderen Entdecker oder Forscher dann auch noch Fotos zur Verfügung, die sie selber gemacht haben und die man sonst nirgendwo sieht. Auch die Schülerinnen und Schüler können so z. B. den besonderen Blick aus dem All auf unsere Erde sehen.

Nun schauen die Schülerinnen und Schüler schon ganz anders auf die energiegeladene, sympathische Dame, die da vor ihnen steht. Juri Gagarin konnte sie leider nicht mehr interviewen, verrät Maja Nielsen ihnen, denn dieser ist sieben Jahre nach seinem erfolgreichen Weltraumspaziergang auf einem ganz normalen Übungsflug abgestürzt. Aber Siegmund Jähn, der erste Deutsche im All, hat ihr gerne seine Erlebnisse erzählt. Und mit Alexander Gerst, dem aktuell berühmtesten Deutschen im All, hat sie ein Liveinterview gemacht, während er an Bord der Weltraumstation ISS war.

Die blaue Kugel ist wunderschön und gleichzeitig sieht man, wie zerbrechlich sie ist. Eine Umrundung der Erde dauert neunzig Minuten. Die Kosmonauten, so nennt sie diese nach dem russischen Namen, da der erste Mensch im Weltall nun mal ein Russe war, erleben an einem Tag sechzehn Sonnenauf- und -untergänge. Sie sehen wunderschöne Dinge, aber auch die Zerstörung des Regenwaldes, Abschmelzen der Gletscher oder Kriege bei Nacht. Das bringt die Kinder im Raum auch zum Nachdenken.

Bis man aber so weit kommt, diese Anblicke erleben zu können, muss man als Kosmonaut sehr hart trainieren. Die Belastungen eines Starts mit 20.000 PS oder eine Landung, die sowohl Juri Gagarin als auch Alexander Gerst, als Höllenritt bezeichnet haben, sind immens und gewaltige Kräfte wirken auf den Körper. Um dies später aushalten zu können, üben die Astronauten, wie sie in den USA getauft wurden, in riesigen Zentrifugen und unter Wasser. Dies und viel mehr erzählte Maja Nielsen, unterstützt durch eine Beamerpräsentation mit beeindruckenden Fotos aus ihrem Buch sowie ausgewählten Szenen aus dem zugehörigen Hörbuch den beeindruckten Schülerinnen und Schülern. Und bestimmt werden diese nun ganz anders darüber nachdenken, wie wichtig der Schutz unseres Heimatplaneten für uns und kommende Generationen ist.

Maja Nielsen studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Durch ihre beiden Kinder, zwei Jungen, kam sie dazu, Abenteuergeschichten zu verfassen. Ihr besonderes Anliegen ist es, Wissen zu vermitteln, indem es in eine spannende Geschichte eingebunden ist.

Die Veranstaltung kam auch in diesem Jahr auf Vermittlung von Frau Heike Walther, Leiterin der Bibliothek Sprendlingen-Gensingen, zustande, der dafür ein herzlicher Dank gebührt.

11.11.2019

Anmeldung 5 - Lassen Sie sich nicht verwirren

Im Vorgriff zur Anmeldung für die Klassenstufe 5 hat sich durch die Änderungen in der Schulordnung eine Verwirrung ergeben, die wir an dieser Stelle auflösen möchten, indem wir die Aussage in § 12 verdeutlichen und erläutern.

Hier das Zitat aus der Schulordnung: "Die Eltern melden ihr Kind in der Zeit nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse bis zum 5. März eines jeden Jahres bei der Schule an, für die sie sich entschieden haben."

…und der Passus für die Aufnahme an den Integrierten Gesamtschulen: "Für die Aufnahme in die Eingangsklasse der Orientierungsstufe legt die [Schule] [...] einen Anmeldetermin fest, der in der Zeit nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse bis zum 14. Februar eines jeden Jahres liegt."

Dies bedeutet:

Der Anmeldezeitraum beginnt einheitlich für alle Realschulen plus, Integrierte Gesamtschulen und alle Gymnasien nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse.

Für die Schularten bzw. -formen, deren Aufnahmekapazität beschränkt ist
[also zum Beispiel die IGS], endet der Anmeldezeitraum am 14. Februar eines jeden Jahres.

Gymnasien mit neunjährigem Bildungsgang und Realschulen plus müssen Anmeldungen aber stets bis zum 5. März annehmen.

Dies ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die sich zunächst an einem Gymnasium mit achtjährigem Bildungsgang oder an einer Integrierten Gesamtschule angemeldet hatten, dort aber wegen der begrenzten Kapazität nicht aufgenommen werden konnten, sich noch an einem Gymnasium mit neunjährigem Bildungsgang oder an einer Realschule plus anzumelden.

04.11.2019

ELTERNINFORMATIONSABEND - nicht vergessen

ELTERNINFORMATIONSABEND - nicht vergessen

Für Eltern der 4. Klassen, 14. November 2019, 19.30 Uhr in der Mensa der IGS Gerhard Ertl

04.11.2019

Elternkochkurs um eine Woche VERSCHOBEN

Elternkochkurs um eine Woche VERSCHOBEN

Achtung Terminänderung: 14. statt 07.11.2019


Ergründen Sie mit uns die bunte Welt der Nudel! und erfahren Sie hier, wie Sie dabei sein können!

31.10.2019

Ein lebendiger und abwechslungsreicher Tag der offenen Tür

von Franziska Arndt, Marlie Metzler, Katharina Diehl

Was haben Augmented Reality, die Sicherheit im Netz, französischer Käse und das Annähen von Knöpfen eigentlich gemeinsam? Nun, all dies war Teil des diesjährigen Tags der offenen Tür der IGS Gerhard Ertl, die so den Besuchern wieder einmal ihre Vielfalt beweisen konnte. Bei herrlichem Herbstwetter präsentierte sich die Integrierte Gesamtschule in Sprendlingen mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm. Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste in der Pausenhalle von Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen, die sich, getreu dem Schulmotto „individuell, gemeinsam, stark“, auf unterschiedliche Interessentengruppen vorbereitet hatten. Es gab eine spielerische Schulrallye mit dem I-Pad für das jüngere Publikum, aber auch eine ausführliche und auf die Bedürfnisse der Eltern abgestimmte informative Führung durchs Haus.

Großen Zuspruch durch die Besucher fanden auch in diesem Jahr wieder die Unterrichtsvorführungen in der 5. und 6. Klasse, die Neugierigen auch den praktischen Einsatz der I-Pads im Unterricht demonstrierten. Neben den üblichen Verdächtigen (Deutsch, Englisch, Naturwissenschaften und Gesellschaftslehre) wurde auch der Klassenrat durchgeführt, in dem die Schülerinnen und Schüler lernen, Probleme eigenständig und fair zu lösen oder durch Spiele und Projekte die Klassengemeinschaft zu fördern. Ein Neuling im IGS-Programm war der Probeunterricht in der Oberstufe, der ebenfalls reichen Zuspruch fand. Vor allem Schüler der zehnten Klassen konnten sich anschauen und ausprobieren, was den Unterricht in den vielfältigen Leistungskursen der gymnasialen Oberstufe ausmacht.

Auch in der Sporthalle gab es jede Menge Mitmachangebote, wie Baseball und einen Indoor-Golf-Parkour. Daneben hatte der Sportleistungskurs einen Ninja-Warrior-Parkour aufgebaut und so konnten Schülerinnen und Schüler ihre sportlichen Fähigkeiten im Parkour, am Boden oder Trampolin unter Beweis stellen!

Bei den Vorführungen der Turn-AG war die Halle voll und die Mädchen und Jungen der Turn-AG ernteten tosenden Applaus für ihre Darbietung. Die Mädchen zeigten einen akrobatischen Tanz und die Jungen sprangen Saltos und Schrauben über verschiedene Hindernisse. Beim spektakulären Abschluss der Vorführungen hielten einige Zuschauer den Atem an, als zwei Jungen am Trampolin mit gestrecktem Salto über acht Personen sprangen.

Die Klassen der Mittelstufe präsentierten die Ergebnisse ihrer Projektwoche und bewiesen dabei, dass auch in diesen Tagen ganz aktuelle Themen wie Müllvermeidung und Umweltschutz behandelt wurden. So verkauften eine Gruppe Siebtklässler selbstgemachte Wachstuchdecken, die ein umweltfreundlicher, wiederverwertbarer Ersatz für Butterbrotpapier, Alufolie und Frischhaltefolie sind. Würden wir alle dieses Material verwenden, dann wären die Kollegen des sportlichen Müllsammelns, ebenfalls aus Klasse 7, sicher bald arbeitslos. Beeindrucken konnte auch das Theaterstück „Ein T-Shirt reist durch die Welt“, das auf die Produktionsbedingungen unserer Kleidung aufmerksam macht.

Die Schülerinnen und Schüler des achten Schuljahres zeigten soziales Engagement und Einsatz für die Gemeinschaft mit ihren Projekten, die sie am Tutorentag in der letzten Woche erfolgreich absolviert hatten. Während eine Klasse sich über die Konsequenzen unseres Fleischkonsums und die klimafreundlichen Vorteile veganer Ernährung in Ingelheim informiert hatte, besuchte eine andere Klasse das Seniorenheim in Gensingen oder reinigte tatkräftig den Schulwald in Sprendlingen. Ganz konkret schmecken konnten die Besucher die Ergebnisse der Klasse 8c, die zugunsten der Arche Warder Kekse gebacken hatte und sie am heutigen Tag mit großem Erfolg verkaufte.

Was es sonst noch gab? Modernste Technik und Wissenschaft: Besucher konnten mit einer Virtual-Reality-Brille die Vorgänge der Photosynthese selbst erleben. Die Physiker und Chemiker ließen es in einer spektakulären Experimentalshow richtig „knallen“ und „zischen“. Außerdem gab es ein rege besuchtes Mitmachangebot der Naturwissenschaften, bei dem sich die Gäste zum Beispiel die Haare zu Berge stehen lassen konnten. Einen Schatz zum mit nach Hause nehmen faszinierte besonders für die kleinen Gäste: Sie konnten sich eine Kupfermünze zuerst "versilbern" und danach sogar "vergolden" lassen. Auch einen selbstgegossenen Kunststoff-Legostein konnten die Gäste mitnehmen. Und in der Biologie konnte man sich im selbstständigen Mikroskopieren erproben.

Die Profil-AG Digitale Helden - die IGS ist eine der ersten Schulen in Rheinland-Pfalz, die an diesem Projekt teilnimmt - informierte über die Sicherheit im Netz, die besonders an einer I-Pad Schule ein wichtiges Thema ist und ernst genommen wird. Die Fachschaft Mathematik spielte neben vielen weiteren Mathespielen auch Roulette, natürlich mit dem Ziel eines mathematischen Erkenntnisgewinns im Bereich Wahrscheinlichkeitsrechnung. Es gab außerdem eine Modenschau auf Französisch und kulinarische Highlights aus unserem Nachbarland. Und Knöpfen annähen? Eine Qualifikation, die man für alle Berufe braucht, in denen Uniformen getragen werden, wie geneigte Besucher im Fähigkeitenparkour zur Berufsorientierung erfuhren – und ausprobieren konnten.

Die IGS Gerhard Ertl konnte in diesem Jahr so allen Besuchern erneut ein wahrlich buntes und abwechslungsreiches Programm in freundlicher und anregender Atmosphäre präsentieren, welches die Vielfalt im Schulalltag und in der Schulgemeinschaft widerspiegelt.

30.10.2019

Kann ein 2200 Jahre altes Theaterstück noch heute begeistern?

Dieser Frage gingen 20 Schülerinnen und Schüler der Lateinkurse MSS 12 und 13 mit ihrem Lehrer Herr Scheuba am Donnerstag, dem 17.10., nach. Sie besuchten die Aufführung der "Lateinischen Theatergruppe der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz", die die antike Tragikkomödie "Amphitruo" des Plautus inszenierte.

Dieser Frage gingen 20 Schülerinnen und Schüler der Lateinkurse MSS 12 und 13 mit ihrem Lehrer Herrn Scheuba am Donnerstag, dem 17.10., nach. Sie besuchten die Aufführung der "Lateinischen Theatergruppe der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz", die die antike Tragikkomödie "Amphitruo" des Plautus inszenierte.

Das Stück "Amphitruo" des bekannten lateinischen Komödiendichters Plautus behandelt den Mythos von der Geburt des Hercules als Verwechslungskomödie. Der Göttervater Iuppiter nimmt hier die Gestalt des Amphitruo und schwängert dessen Frau Alcumena, um auf dem Höhepunkt des Theaterstück dem betrogenen Ehemann selbst zu begegnen. Da sich die beiden Männer auf dem Weg zum Plot Alcumena gegenüber ganz unterschiedlich verhalten, glaubt diese bald, ihr Mann habe den Verstand verloren - ebenso wie Amphitruo meint, seine Frau sei nicht mehr bei Sinnen. Auch Amphitruos Sklave Sosia hat einen Doppelgänger in dem Gott Mercurius, der nicht nur versucht, ihn bei seinem Herrn unbeliebt zu machen, sondern auch dafür sorgt, dass Sosia an seiner Identität zweifelt.

Plautus lässt Mercurius dieses Stück im Prolog eine tragicomoedia nennen, und so bleibt einem, wenn man dem Menschen als Spielball der Gottheit zusieht, manches Mal beinahe das Lachen im Halse stecken - aber nur beinahe, denn bevor sich ein ernster Gedanke zu Ende denken lässt, ist man schon wieder mit dem nächsten Witz konfrontiert.

Die moderne Adaption des antiken Stücks sorgte immer wieder für Heiterkeit im Publikum - zum besseren Verständnis wurden die deutschen Übertitel in zeitgemäßer Sprache eingeblendet.

Sehr beeindruckt zeigten sich die Besucher von der Leistung des studentischen Ensembles , das das Stück komplett in lateinischer Sprache vortrug und dieses über drei Semester lang einstudiert hatte. Alle waren sich einig, dass sich der Ausflug nach Mainz gelohnt hatte. Besonderer Dank gilt dem Förderverein der IGS Gerhard Ertl, der den Besuch komplett finanziert hat!

30.10.2019

Erinnerungen an den Sommer - Klassenfahrt der 6a nach Traben-Trabach

von Moritz Bermel und Nnenna Onoh, Klasse 6a

Vom 19.08. bis zum 21.8.2019 waren 29 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der IGS Gerhard Ertl mit ihren Tutoren Sandra Öppling und Mark Hoenes und in Traben-Trabach unterwegs. Moritz Bermel und Nnenna Onoh berichten von den Highlights der Fahrt.

Moritz Bermel Klasse 6a, Kletterpark (Tag 2), 20.08.19

Auf unserer Klassenfahrt fand ich den Kletterpark am besten, weil es sehr viel Spaß gemacht hat, einmal richtig in verschiedenen Höhen herumzuklettern. Dabei ist die Sicherheit das Allerwichtigste und man muss vorsichtig sein. Wir hatten eine Art Gürtel an und mussten einen Helm tragen. Am Gürtel befanden sich zwei Karabinerhaken in den Farben rot und gelb. Mit diesen mussten wir uns an jedem Baum und jedem Seil sichern. Am Anfang brauchte ich etwas Hilfe, weil ich noch nie in einem Kletterpark war, doch dann lief es wie am Schnürchen. Das Beste für mich waren die tollen und coolen Seilbahnen. Dazu musste man seinen Karabiner an einer Rolle befestigen und dann ging es los. Es war ein tolles Erlebnis!!!

Nnenna Onoh Klasse 6a, Floßbau (Tag 3), 21.08.19

Am Mittwoch, dem 21.08.2019, dem dritten und letzten Tag in der Jugendherberge, haben wir ein Floß gebaut. Nach dem Frühstück ging es zuerst runter in den Wald, um die Klassengemeinschaft der 6a zu verbessern. Danach sind wir dann weiter an die Mosel. Dort haben wir die Materialien aus einem Auto getragen. Dann wurde uns erklärt, wie wir das Floß bauen müssen und wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt: weißer Hai und schwarzer Hai. Die Gruppe „schwarzer Hai“ ist zuerst in See gestochen und nach 10 – 15 Minuten Wartezeit ist dann auch der weiße Hai in See gestochen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, obwohl wir Sicherheitswesten anhatten und nicht in die Mosel springen durften. Manche haben es aber dann trotzdem gemacht. Am Ende mussten wir die Flöße wieder abbauen und in das Auto packen. Dann sind wir zurück zur Jugendherberge gelaufen und haben zum Abendessen gegrillt. Nur leider durften wir nicht in unsere Zimmer, sondern sollten unseren letzten Abend mit allen Schülern verbringen. Aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

29.10.2019

Mathematik und Inklusion: IGS Gerhard Ertl erhält Zertifikat der Ruhr-Universität Bochum

von Julia Hofmann und Kaira Lorenz

Die IGS Gerhard Ertl hat als eine von wenigen Schulen in Rheinland-Pfalz erfolgreich am Landesprojekt "Mathematik und Inklusion" teilgenommen. Nach dem Prinzip „Herausfinden, wie Kinder denken“ konnten neue Ideen der Unterrichtsentwicklung und -gestaltung unter anderem im Förderkurs Mathematik Schülerinnen und Schüler Einsichten und Verständnis in mathematische Grundprinzipien vermitteln.

Durch das Engagement und den gemeinsamen Einsatz der Kolleginnen Frau Hofmann, Lehrerin für Mathematik, und Frau Lorenz, Förderschullehrerin, wurde das Projekt an der IGS Gerhard Ertl erfolgreich umgesetzt. Ziel ist es, den Mathematikunterricht an Schwerpunktschulen weiterzuentwickeln. Dabei steht u. a. der Förderschwerpunkt Lernen im Zentrum. Neben Ideen zur Unterrichtsgestaltung werden insbesondere auch Mittel und Wege der Diagnose und Förderung bei Lernschwierigkeiten erprobt und weiterentwickelt. Dazu gehören insbesondere auch Handlungsstrategien und Fördermöglichkeiten für rechenschwache Schülerinnen und Schüler, etwa durch den gezielten Einsatz von anschaulichen Materialien und die Verbalisierung jedes Rechenschritts oder selbstentwickelte Rechenspiele.

So konnte im letzten Schuljahr ein Mathematik-Förderkurs für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 an der IGS etabliert werden. In diesem Kurs geht es darum, Lernen sichtbar zu machen ("visible learning") und mit den Augen der Schülerinnen und Schüler zu planen. Dabei werden zunächst Grundvorstellungen aufgebaut und so die Grundlagen für Einsichten und Verständnis in mathematische Grundprinzipien gelegt. Dies gelingt besonders durch den Einsatz von vielfältigen konkreten Materialien und Spielen. So üben die Kinder beispielsweise die Darstellung des Zahlenraums bis 1000 mit den Einer-Würfeln, Zehner-Stäben und Hunderter-Platten des Dienes-Materials. Von zentraler Bedeutung ist dabei das fachdidaktische Leitprinzip „Herausfinden, wie Kinder denken“.

Das Ziel des Förderkurses, positive Auswirkungen auf den Lernerfolg zu erzielen und eine Motivationssteigerung für das oft „ungeliebte“ Fach zu erreichen, konnte bei allen Schülerinnen und Schülern nach einem halben Jahr Erprobungszeit deutlich festgestellt werden. Frau Lorenz bilanziert: „Es war schön zu sehen, wie das Selbstvertrauen der Schüler bezüglich ihrer Fähigkeiten im Laufe des Förderkurses stieg. Außerdem konnten durch das Leitprinzip des Kurses ‚Versprachlichung aller Rechenwege und Denkprozesse’ Kompetenzen im Bereich der Ausdrucksfähigkeit und des Wortschatzes erweitert werden."

Über zwei Jahre lang wurden die Projektschulen dazu auf dem Weg zu einem inklusiven Mathematikunterricht begleitet. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltungen wurde an einer systematischen Unterrichtsentwicklung gearbeitet. Begleitet wurde dieser Prozess durch ein Beratungskräfteteam aus den Bereichen Mathematik und Inklusion. Zusätzlich stellte die Ruhr-Universität Bochum mit dem Fachbereich Mathematik (Lehrerbildung) Forschungen zum Projekt an. Die IGS Gerhard Ertl setzt damit erfolgreich den Auftrag an Schule um, alle Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten gemäß zu fördern und damit gerade im Übergang in die weiterführende Schule den Grundstein für eine erfolgreiche Schullaufbahn zu legen – und das mit Freude am Rechnen!

28.10.2019

"Tag der offenen Tür" - Feedbackrunde abgeschlossen

Vielen Dank an alle, die unser Feedbackformular zum "Tag der offenen Tür " genutzt haben. Die Umfrage ist mittlerweile abgeschlossen.

Danke auch für die guten Hinweise und insgesamt vielen Dank für das große Lob - wir haben uns sehr angestrengt und hatten große Freude mit Ihnen als unsere Gäste.

Auf bald grüßt herzlich - das Team der IGS Gerhard Ertl

Liebe Eltern,
Liebe Schülerinnen und Schüler,

wir sind stolz auf unsere Schule! Daher haben wir Fanshirts entworfen. Passend zum wechselhaften Wetter bieten wir auch College Jacken und Zipper an. und ganz neu für euch: das Baseballshirt.

Um an ein Teil der Kollektion zu kommen, müsst ihr einfach bis zum 01.11.2019 den ausgefüllten Bestellzettel und den passenden Betrag in einem verschlossenen Umschlag im Sekretariat abgeben.

Bitte probiert vorab eines der Muster zum Beispiel am "Tag der offenen Tür" an, denn eine falsch bestellte Größe ist kein Reklamationsgrund.

Diese Aktion wird von der Schülervertretung durchgeführt. Der Erlös dieser Aktion geht zu Gunsten des Fördervereins.

Also ran jetzt an die Klamotten! - hier den Flyer downloaden.

Kleine Vorschau gefällig? Hier klicken.

Die Kreisverwaltung teilt mit:

"hiermit möchten wir Sie bereits jetzt darüber informieren, dass es zum Fahrplanwechsel im Dezember im Bereich der Bahnstrecke Änderungen geben wird.

Wir würden Sie bitten den u. a. Link auf Ihrer Schulhomepage zu veröffentlichen, sodass sich die Eltern rechtzeitig ihre Verbindungen heraussuchen können.

Zudem können Sie auch gerne den RNN- Newsletter abonnieren. Hierüber erhalten Sie bei Ausfällen, Verspätungen etc. immer eine Nachricht per E-Mail."

Weiterführende Informationen seitens der RNN gibt es hier.

17.10.2019

K.O.cktail? Fiese Drogen im Glas - Vortrag zum Thema K.O. Tropfen

Der Frauennotruf Mainz und die
Gleichstellungsbeauftragte der
Verbandsgemeinde Sprendlingen-
Gensingen laden ein - IGS Gerhard Ertl, Mensa, 21.11.2019, 18.00 Uhr (Details s. Anlage)

14.10.2019

C'était génial! FranceMobil zu Besuch an der IGS Gerhard Ertl

von A. Kunz

Französisch lernen heißt nicht nur Vokabeln pauken! − Das Programm FranceMobil konnte alle Französischlernenden auf spielerischem Weg für die französische Sprache begeistern und auf das Land Frankreich neugierig machen: Von Landeskunde über Exkurse in die Jugendsprache bis hin zur Erweiterung der Sprachkenntnisse mit Musik war alles dabei.

Am 26.09.2019 hieß es für die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Französisch der Klassenstufen 7 bis 10 „Spiel, Spaß und Spannung auf Französisch“ mit dem Lektor Monsieur Therby, dem Referenten des FranceMobil. Nachdem sich jeder auf Französisch vorgestellt hatte, wurden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 zu lebendigen Sehenswürdigkeiten und stellten pantomimisch eine Sightseeing-Tour durch Paris dar. Ob Eiffelturm, Louvre oder Centre Pompidou – jeder fand seine Rolle und erfuhr so zum Beispiel etwas über bekannte französische Fußballer oder auch das Schicksal von Notre-Dame.

Auf die Jahrgangsstufe 9 wartete eine musikalische Überraschung: Eine Lieder-Challenge auf Französisch! Französische Begriffe wurden in Form von Bildern auf dem Boden des Klassenzimmers verteilt und wenn ein Begriff in einem Lied ertönte, dann mussten die Schüler schnell sein und für ihr jeweiliges Team − die „Croissants“ oder die „Baguettes“ − fleißig Punkte sammeln. Was sich so leicht anhörte, war am Anfang aber gar nicht so einfach – musste man sich doch erst einmal in die authentisch gesprochene Sprache hineinhören. Die Mitglieder beider Teams meisterten die Challenge in jedem Fall unter vollem Körpereinsatz.

Spricht man Französisch eigentlich nur in Frankreich? Natürlich nicht, das wissen nun auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8. Im Austausch mit Monsieur Therby erfuhren alle: Ob in der Schweiz, in Luxemburg, in Belgien, in Kanada oder in Teilen Afrikas – überall auf der Welt kann man sich mit Französisch verständigen: ein Taxi rufen, einen Kaffee bestellen oder eben neue Menschen und Kulturen kennenlernen! Diese Erkenntnis motivierte dann auch, sich in Französisch künftig noch mehr anzustrengen.

Zum Abschluss durfte die Jahrgansstufe 10 von Monsieur Therby in einem Quiz erfahren, dass sie gar nicht selten Kunden französischer Firmen sind, ohne es zu wissen. Decathlon, Danone oder Airbus haben alle ihren Sitz in Frankreich −„incroyable“ würden die Schülerinnen und Schüler nach so viel Sprachexpertise über diese Erkenntnis vermutlich sagen. Doch auch für sie hatte der Lektor eine musikalische Aufgabe vorbereitet – diesmal ging es jedoch um Farben. Als im Lied von „schönen blauen Augen“ gesungen wurde, gaben die Schülerinnen und Schüler wirklich alles, um Punkte für ihr Team zu ergattern. Und so überraschte auch das Fazit einer Schülerin nicht: „Mir hat die Stunde mit Monsieur Thibault gut gefallen, da er uns auf schöne Weise etwas von seiner Kultur gezeigt hat. Außerdem haben wir viel gelacht.“

Aus Sicht der Organisatorin Frau Kunz war der Vormittag ein voller Erfolg: "Die Schülerinnen und Schüler hatten unheimlich viel Spaß und waren mit Begeisterung bei der Sache. Wir hoffen sehr, die neu gewonnene Motivation für das Fach Französisch im Schulalltag lange aufrecht erhalten zu können." Und Herr Ebenau ergänzte: "Es war toll, bitte jedes Jahr − es hätte besser nicht sein können. Es war unheimlich kommunikativ, die Schülerinnen und Schüler haben viel gesprochen - es war eine Freude!"

Besonderer Dank gilt daher auch den Organisatoren des France Mobil vom Institut français und dem Referenten Monsieur Therby, der wie seine elf Kolleginnen und Kollegen Schulen in ganz Deutschland besucht. Gemeinsam haben sie bereits mehr als eine Million Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen für die französische Sprache und Kultur sowie eine Auslandserfahrung motivieren können.

25.09.2019

Haus der Geschichte - Ein Ausflug der MSS 13 in die Vergangenheit

von Julia Hofmann

Wie haben Oma und Opa eigentlich ihre Freizeit verbracht? Und wie haben die eigenen Eltern die Wiedervereinigung miterlebt? In der zweiten Schulwoche besuchte der 13. Jahrgang der IGS Gerhard Ertl das Haus der Geschichte in Bonn und durfte dabei in vergangene Lebenswelten eintauchen.

Die anschauliche Führung durch das Museum glich einem lebendigen Spaziergang durch die deutsche Zeitgeschichte im internationalen Kontext von 1945 bis heute und übertraf die Erwartungen vieler Schülerinnen und Schüler. Die mehr als 7000 Ausstellungsstücke, Medienstationen und Nachbauten - z.B. ein Kino mit originalen Filmausschnitten und eine Café- und Milchbar inklusive authentischer Musikbox - versetzten die jungen Erwachsenen in vergangene Zeiten und machten Geschichte erlebbar.

In einem Workshop setzten sich die Schülerinnen und Schüler anschließend mit der Deutschen Teilung und der Einheit anhand von Karikaturen auseinander - einer Thematik also, die bis heute hoch aktuell geblieben ist: Ist die Mauer in den Köpfen seit der Wiedervereinigung wirklich überwunden? Mithilfe der verschiedenen Zeichnungen und Grafiken ließen sich unterschiedliche Sichtweisen auf die historischen Ereignisse erschließen und diskutieren.

Neue Erfahrungen und Perspektiven konnten schließlich alle aus dem Haus der Geschichte mitnehmen - nicht nur für den Unterricht. Besonderer Dank gilt daher auch dem Förderverein für seine finanzielle Unterstützung.

14.09.2019

Die Integrationswoche der MSS 11

Von Andrea Schweigert

Zu Beginn des neuen Schuljahres und der Oberstufe wurde mit der Jahrgangsstufe 11 eine Integrationswoche veranstaltet. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich bei verschiedenen Aufgaben kennenlernen und selbst organisieren. Dazu zählte zum Beispiel die Planung der Verpflegung der Woche. Hier standen die Jugendlichen vor mehreren Herausforderungen, denn sie mussten sowohl ein gewisses Budget einhalten als auch die Unverträglichkeiten und Essgewohnheiten aller Mitschüler berücksichtigen. An bestimmten Tagen wurden dann die ausgewählten Rezepte von den Schülern gekocht und gebacken. Tatkräftige Unterstützung bekamen die Jugendlichen von ihren Tutoren Frau Schweigert, Herrn Wenzel und Herrn Scheuba, so dass alle satt wurden.

Natürlich wurden auch die schulisch-methodischen Kompetenzen der Schüler gefordert. Dazu bearbeiteten sie einen Online-Aufgabenpool über den sinnvollen Umgang mit dem Internet und Suchmaschinen. Die Schüler wurden angeregt, die Suchergebnisse und auch die Vorauswahlen, die manche Suchmaschinen treffen, kritisch zu hinterfragen. Des Weiteren wurden die Schüler über den richtigen Umgang mit Zitaten und Quellen geschult. Die gesamten Lernfortschritte wurden von den Jugendlichen in einem Lern-Portfolio festgehalten.

Die sozialen und sportlichen Fähigkeiten wurden in verschiedenen Spielen und Gruppenaufgaben trainiert. Die Schülerinnen und Schüler bastelten nicht nur Papierflieger für einen Wettbewerb, sondern spielten auch in einem selbstständig organisierten Sportturnier Schuh-Golf und Hand-Fußball. Der Sport- und Teamgeist der Klassenstufe wurde außerdem ganz besonders mit einer Drachenbootfahrt gestärkt, die durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins unserer Schule ermöglicht wurde.

Bei all diesen Aktivitäten lernten sich die Schüler untereinander, aber auch Schüler und Lehrer besser kennen, sodass sie somit gut für die anstehende Zeit in der Oberstufe gerüstet.

13.09.2019

„Umweltschutz“ – Der Jahrgang 7 informiert sich in der Projektwoche auf vielfältige Art und Weise

verfasst von den Mitgliedern des Teams 7

Die Schüler konnten in der Projektwoche (19.-23.9.2019) aus fünf verschiedenen Workshops zum Thema „Umweltschutz“ einen auswählen, in dem sie dann die Woche forschten, trainierten und arbeiteten. Unterstüzt wurden die Schüler dabei von einer großzügigen Spende des Förderveriein. Am Freitagvormittag präsentierten sich die Klassen gegenseitig stolz ihre Ergebnisse.

Theaterstück

„Ein T-Shirt erzählt von seiner unglaublichen Reise - ein Umweltstück“
In dem Theaterstück unterhalten sich die Freundinnen Tina und Franzi über Fast Fashion. Unter diesem Begriff sind all die Klamotten zusammengefasst, für die in Usbekistan Kinder als Baumwollpflücker arbeiten mussten, Näherinnen in Bangladesch und Indien ausgebeutet und Flüsse durch die Chemikalien im Färbeprozess verseucht wurden. Das „Reise T-Shirt“ klärt die beiden Freundinnen während des Stücks über all die Nachteile, die Fast Fashion mit sich bringt, auf. Zum Schluss sind sich alle einig, dass „Grüne Mode“ bzw. der komplette Verzicht auf Shopping, immer noch die beste Lösung sei.

Das Theaterstück wurde von 20 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 vorbereitet, geprobt und aufgeführt. Die Gruppe hat nicht nur ihren Text komplett auswendig gelernt, sie haben auch Emotionen in ihre Performance gelegt und das komplette Bühnenbild selbst gestaltet. Die Verantwortlichen waren sehr stolz auf die Leistung der Schülerinnen und Schüler und freuen sich darauf, das Theaterstück möglicherweise am Tag der offenen Tür oder am Schulfest nochmals aufzuführen.

Sport und Umwelt

Unter der Leitung von Frau Pfütze und Herrn Selig führten die Schülerinnen und Schüler theoretisch und praktisch mehrere Projekte zum Thema Sport und Umwelt durch. So lernten sie, dass z.B. Plastikmüll bis zu 450 Jahre benötigt, um zu verrotten. Beim Ausüben der neuen Trendsportart „Plogging“ verbanden sie Müllsammeln mit Joggen. So haben sie neben dem Spaß am Ende auch die Umwelt entlastet und ihre Fitness verbessert. Zudem fuhren sie Schulwege von Mitschülern mit dem Fahrrad ab, um ihren elektronischen Fußabdruck zu verringern. Bei alldem sammelten sie Geld in Form von Pfandflaschen und finanzierten so am Ende ein wohlverdientes Eis.

Lecker kochen, clever einkaufen

Im Workshop „Lecker kochen, clever einkaufen – geht das auch umweltbewusst?“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst theoretisch mit dem Thema auseinander. Online recherchierten sie viele Tipps zum umweltfreundlichen Einkaufen und Kochen, die sie dann mittwochs und donnerstags in die Praxis umsetzten. Besonders gefiel ihnen der Ausflug nach Bad Kreuznach, wo sie in der historischen Neustadt Conny’s Nahelädchen und im Wassersümpfchen den Unverpackt-Laden besuchten. Dort wurde alles eingekauft, was donnerstags mit großer Freude gemeinsam verkocht und verbackt wurde. Besonders die selbst gebackenen Cookies wurden von Allen gelobt.

In den weiteren Workshops besuchten die Schüler einen Tag das ZDF und erstellten während der Woche eine Nachrichtensendung über die Projektwoche an unserer Schule. Im Projekt „Naturschutz“ ging die Schüler unter anderem im Schulwald Müll sammeln, bastelten „Samenbomben“ und verschenkten diese an ihre Mitschüler und an Kollegen.
Insgesamt war es eine sehr gelungene Projektwoche, in der die Schüler viele Erkenntnisse zu einer gesunden und umweltbewussten Lebensweise gesammelt haben und hoffentlich nachhaltig davon profitieren werden.

12.09.2019

Kursfahrt der der MSS 12 nach Dublin

verfasst vom Stammkurs Rey, MSS 12

Am Montag, den 19.08.2019, startete unsere gemeinsame Kursfahrt mit der kompletten Jahrgangsstufe MSS 12 am Flughafen in Frankfurt am Main. Da einige Schüler und Schülerinnen das erste Mal in ihrem Leben flogen, war es ein spannender Auftakt. Aber auch die erfahrenen Flieger unter den Schülern genossen die schöne Aussicht auf das Meer und die schnelle Anreise. Gegen 19 Uhr Ortszeit landeten wir in Dublin und fuhren mit dem Bus in das zentral gelegene Hostel. Nach schnellem Bezug der Zimmer konnten wir die Abendstunden in der bunten Großstadt genießen.

Unser zweiter Tag startete mit einem Besuch im berühmten Guinness Storehouse. Dort hatten wir rund drei Stunden Zeit, das Museum mit seinen 7 Stockwerken genauestens zu erkunden. Abschließend gab es an der Gravity Bar mit Blick über Dublin noch ein kostenloses Getränk.

Direkt im Anschluss begann die zweistündige Stadtführung in zwei Gruppen durch die regnerische Hauptstadt Irlands.
Am Mittwoch besuchten wir die eine Stunde von Dublin entfernten Wicklow Mountains. Auf der Busfahrt mit einem sehr unterhaltsamen Busfahrer konnten wir die wunderschöne irische Landschaft bewundern, unter anderem kreuzten einige Schafherden unseren Weg.

Als wir in den Wicklow Mountains angekommen waren, besichtigten wir die Klosterruinen von Glendalough. Außerdem hatten wir die Chance, durch die Umarmung von Kevins Cross, einem großen keltischen Kreuz aus Stein, einen Wunsch erfüllt zu bekommen. Anschließend hatten wir 45 Minuten Zeit, den naheliegenden See zu umwandern und noch mehr von Irlands herrlicher Natur zu erleben.

Nach einer weiteren kurzen Busfahrt bestaunten wir an einem Aussichtspunkt die Landschaft, in der berühmte Filme wie beispielsweise Braveheart gedreht wurden. Gegen Mittag erreichten wir dann schließlich Kilkenny und hatten einige Stunden Freizeit, um die Altstadt zu bewundern. Highlights waren unter anderem das englische Schloss und die Kathedrale von Kilkenny.

Nach einem langen und erlebnisreichen Tag mussten wir dann leider die Rückreise antreten und kamen nach zwei Stunden Busfahrt wieder in unserem Hostel in Dublin an.

Am Donnerstag hatten wir - dank einer großzügigen Spende des Fördervereins - die Möglichkeit das Trinity College und die Bibliothek, wo sich das Book of Kells befindet, zu besuchen. Gerüchten zu Folge wurde das Jedi Archiv aus „Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“ übrigens nach dem Vorbild des „Long Room“ der Bibliothek designt und die Ähnlichkeit ist wirklich verblüffend.

Nach der spannenden Führung durch das College machten wir eine Stadtrallye mit vielen Fragen über das wunderschöne Dublin. So konnten wir uns die Sehenswürdigkeiten Dublins näher anschauen.

Freitag war unser letzter Tag. Vormittags mussten wir die Zimmer räumen. Danach hatten wir bis nachmittags Zeit, die Stadt noch einmal selbstständig zu erkunden, bevor wir abgeholt wurden, um zum Flughafen zu fahren. Trotz einer kleinen Verspätung des Ryanair Fluges kamen wir erschöpft aber glücklich in Frankfurt an.

09.09.2019

Exkursion zum Weingut Espenschied des Leistungskurses Erdkunde Jg. 12

von Chantal Hay und Erik Dangel, MSS 12

Am Freitag, den 30.8.2019 wanderten Schüler und Schülerinnen der MSS 12 der IGS Gerhard Ertl rund 1 Stunde unter der Leitung der Lehrerin Frau Rudloff durch die Weinberge nach Horrweiler. Herr Renker begleitete die Exkursion als weitere Lehrkraft. Als Abschluss der Themenreihe „Landwirtschaft“ führte den Kurs der Besitzer des Weingutes Doll–Espenschied durch seinen Betrieb.

Das Weingut Doll–Espenschied verkaufte die erste Flasche Wein im Jahr 1960 und ist bis heute für Abnehmer deutschlandweit unverzichtbar.

Während der Führung erkundete der Kurs verschiedene Räume des Weingutes, angefangen in der Kelterei, indem die Trauben erstmalig gepresst werden, über den Weinkeller, den Abfüllraum, den Lagerraum, bis hin zum Etikettier Raum. Dadurch wurde der Weg von der Traube bis zum Wein erlebbar und den Schülern anschaulich nahegebracht. Anschließend bekam die Besuchergruppe einen Einblick in die Gerätehalle, in welcher sich verschiedenste Arbeitsgeräte wie zum Beispiel Fräse, Grubber, Mulcher und Entlauber befinden, die die Arbeit in den Weinbergen erleichtern.

Durch diese Exkursion wurde deutlich, wie aufwändig, arbeits– und kapitalintensiv der Weinbau ist und dass man als Winzer eine gehörige Portion Leidenschaft für die Traube und den Beruf mitbringen muss. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Espenschied für die nette Führung.

07.09.2019

Die Integrationswoche der MSS 11: Zusammenwachsen beim Drachenbootfahren

eine Reportage von Laura Krause, Justine Kula, Noemi Rokohl und Lara Unkelbach (Leistungskurs Deutsch 11)

„Der Teamgeist ist heut hoch gefragt, weil man im Team sich leichter plagt; doch die Gemeinschaft hält nicht lang, wenn man nicht zieht am selben Strang“ (Oskar Stock, deutscher Schriftsteller)

Bei sonnigem Wetter treffen wir - die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 - in Schierstein ein. Als wir mit Vorfreude den Bus verlassen, vernehmen wir bereits das Plätschern des Hafens zu unserer Linken. Auf die Folter gespannt warten wir bereits sehnsüchtig drauf, das Drachenboot zu betreten und endlich loszulegen. Die langen, schnellen Kanus haben Ende der 80er-Jahre ihren Weg von Asien nach Deutschland gefunden. In China hat das Drachenboot-Fahren eine mehr als 2.000 Jahre alte und ehrwürdige Geschichte, um welche sich viele Legenden ranken. Heute gehört Drachenboot-Fahren in Deutschland zum Breitensport. „Es genügt schon ein kleiner See oder ein Flussabschnitt und zwei Stunden Zeit, um Drachenboot zu fahren“, meint Edgar, der Teamleiter.

Nach einer kleinen Ansprache der Stammkursleiter folgen wir den Betreuern Edgar, Anne und Dieter. Einer nach dem anderen holt sich sein Paddel und die passende Schwimmweste. Und langsam wird es ernst. Wir bilden Teams für die Drachenboote und beginnen unter der Anleitung von Dieter und Anne mit den ersten Paddelversuchen an Land. Wichtig ist den beiden dabei, dass wir es schaffen, als Gemeinschaft bis zehn zu zählen. Als sich alle gut vorbereitet fühlen, heißt es für uns: „Runter zum Hafen und los geht’s!“. Meike äußert vor dem Betreten des Bootes allerdings: „Hoffentlich fall‘ ich nicht ins Wasser“ – ihre Bedenken sollten aber zum Glück grundlos bleiben.

„Einer für alle, alle für einen!“

Die Teams steigen in das jeweilige Drachenboot ein und machen sich bereit. Anfangs noch wacklig unterwegs machen wir unsere ersten Fahrversuche, um die davor gelernte Technik umzusetzen. „Auch wenn es viel Übung braucht, macht es sehr viel Spaß‘‘, sagt Johanna. Mit jeder Sekunde werden wir sicherer und finden auch schnell heraus, was es heißt, im Team zu arbeiten. Denn stellt sich auch nur einer quer, droht das Boot zu kippen.

Als wir geübt genug sind, beginnt der Wettkampf: Alle drei Drachenboote stellen sich an die Startlinie und mit dem Start-Kommando: „Are you ready - attention - go!“ beginnen die drei Teams um ihr Leben zu paddeln. Sehr schnell nehmen die Boote Fahrt auf und gleiten aufgrund des gleichmäßigen Eintauchens der Paddel olympisch über das Wasser. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch das Drachenboot unter der Führung von Edgar Hartung gewinnt mit kleinem Vorsprung das Rennen und fährt den Sieg ein. Kein Wunder – denn Edgar Hartung ist der Vorsitzende des Wassersportverein Schierstein. 1973 bis 1978 war er Teil der deutschen Nationalmannschaft und stand 1976 sogar im Olympiafinale.

Nach dem Rennen fahren wir „im Päckchen“ - das heißt alle drei Drachenboote fahren aneinander, das mittlere Boot hält mithilfe der Paddeln die beiden äußeren Boote zusammen. Für die außenliegenden Boote heißt es jetzt: paddeln, denn sie sind dafür verantwortlich, das sogenannte „Päckchen“ voranzubringen. Nach dieser lustigen Abwechslung trennen sich die Boote wieder und jeder fährt alleine weiter. Zum Abschluss heißt es noch mal: Tauziehen. Die ersten vier Reihen im Boot drehen sich dafür nacheinander um und setzten sich so hin, dass sie ihren anderen Teammitgliedern gegenübersitzen. Man muss also um die Wette paddeln - die stärkere Seite des Bootes gibt hierbei die Fahrtrichtung an. Das Boot bewegt sich dann wie beim Tauziehen in die Richtung des stärkeren Teams. „Jeder Einzelne ist somit gefordert“, erläutert Edgar.

Als sehr aufregend erweist sich auch das Paddeln außerhalb des Hafens. Durch die Wellen vorbeifahrender Schiffe hebt und senkt sich das schaukelnde Boot, wodurch ein abenteuerliches Gefühl entsteht. Aus der Ferne sind freundlich winkende Hände anderer Schiffsleute und Paddler zu sehen und in den Lüften schwirren verschiedenartige Vögel, weswegen die Fahrt auf dem Wasser noch erlebnisreicher scheint.

Nach dieser letzten aufregenden Erfahrung legen die Boote wieder am Steg an. Wir bringen unsere Paddel und Schwimmwesten wieder zurück und machen uns als Gruppe auf dem Weg zu einer nahegelegenen Wiese. Denn nach diesem anstrengenden, aber sehr interessanten Bootstrip, melden sich die leeren Mägen: Es ist Zeit für das gemeinsame Picknick, welches am Vortag vorbereitet wurde, es gibt eine Bandbreite an leckerem Essen, wobei jeder etwas findet - von Kuchen bis zu Bananen und Trauben. Sehnsüchtig warten wir darauf uns heißhungrig auf das Essen zu stürzen. Nach der Freigabe des Essens tummeln sich alle um die Bank und jeder will möglichst schnell etwas bekommen. Nachdem alle etwas Essbares gefunden haben, welches ihrem Geschmack entspricht, herrscht nur noch Gemurmel und Kauen. Nebenbei wird sich sportlich betätigt, wohingegen andere den ruhigen Platz in der Sonne bevorzugen und Neuigkeiten austauschen.
Außerdem werden freudig Bilder gemacht. Ob zu zweit oder in der Gruppe. Da strahlen alle mit der Sonne um die Wette. Erinnerungen schaffen, das ist das Ziel, denn jeder möchte dieses unvergessliche Erlebnis dokumentieren und in Erinnerung behalten. Gegen Ende wird noch ein Gruppenfoto mit allen Beteiligten geschossen, denn Fotos sind bekanntlich stehen gebliebene Momente, welche man sich so oft ansehen kann, wie man möchte.

Schließlich machen wir uns mit vielen neuen Erfahrungen zurück auf dem Weg zum Bus. Auf der Rückfahrt können sich alle von einem ereignisreichen Tag, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird, entspannen. Denn wir sind als einzelne Schüler gekommen und verlassen den Schiersteiner Hafen als Gemeinschaft, wenn nicht sogar als kleine Familie.

06.09.2019

Anmeldung 5 - Termine sind online

Die Informationen zur Anmeldung 5 sind online und können hier oder im Schulkalender eingesehen werden.

05.09.2019

Unsere Klassenfahrt nach Konstanz am Bodensee (9a und 9d)

ein Bericht der Schülerinnen Zoé, Eylül und Lena (9a)

Am 18.08.2019 fuhren wir – die Klassen 9a und 9d – gemeinsam mit unseren Tutoren nach Konstanz an den Bodensee. Wir starteten am Sonntag mit etwas Verzögerung – doch durch unsere große Aufregung und Freude machte uns dies nichts aus. Nach ungefähr fünf Stunden Fahrt und ein paar Haltestopps kamen wir endlich erschöpft und müde am Bodensee an.

Am nächsten Tag stand dann Floß-Bauen auf dem Programm. Wir starteten mit ein paar Teamspielen, die unseren Teamgeist ziemlich auf die Probe stellten. Es war aber trotzdem sehr spaßig, wie wir beispielsweise versuchten, uns aufeinander zu stapeln, um alle gemeinsam auf eine kleingefaltete Plane zu passen. Schließlich haben wir es aber geschafft. So mussten wir bei allen Aufgaben im Team arbeiten, denn nur so konnten wir die Spiele meistern.

Anschließend mussten wir in fünf Gruppen fünf Flöße bauen, die mit komplizierten Knoten, begrenztem Material und in gleicher Form aufgebaut werden sollten. Nach ein paar Stunden waren die Flöße auch fertig, sie mussten nur noch auf Stabilität geprüft werden. Jeder musste eine Schwimmweste tragen und danach ging es hinaus aufs Wasser. Wir veranstalteten direkt kleine Wettrennen (die unsere Gruppe natürlich gewann). Wir paddelten wie wild und kamen ziemlich weit. Am Ende blieb uns noch Zeit zum Schwimmen, also nutzten wir die Gelegenheit und hatten unseren Spaß im Wasser.

Am Dienstag fuhren wir auf den Affenberg Salem – Deutschlands größtes Affenfreigehege. Dort wurde uns zunächst erklärt, worauf wir bei den Affen achten sollten. Wir bekamen eine Hand voll Popcorn, mit dem wir die Affen füttern durften. Diese Tiere waren sehr bewundernswert und wir machten viele Bilder von ihnen.
Mittwochs besuchten wir die Blumeninsel Mainau, wo wir in Gruppen an einer Insel-Rallye teilnahmen. Die Insel war einfach atemberaubend schön mit ihren vielen Blumen, Fischen, riesigen Mammutbäumen und der großen Anzahl an Schmetterlingen. Nach der Insel-Besichtigung fuhren wir zum Sea Life. Dort gab es einige interessante und auffallende Unterwassertiere zu bestaunen. Doch die Highlights waren die Haie und die Piranhas.
Am Abreisetag konnten sich alle während der Busfahrt von den ereignisreichen Tagen erholen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Wir bedanken uns bei unseren Tutoren, die uns die Reise ermöglicht haben und beim Förderverein, der die Fahrt finanziell unterstützt hat.

04.09.2019

Ehrung junger Schreibtalente – Kulturminister Wolf stellt Anthologie vor

Am vergangenen Mittwoch, 28.08.2019, fand im Kulturclub „schon schön“ in Mainz die Vor-stellung der Anthologie „Durchschrift 6“ statt. Diese ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, an dem auch die Abiturientin Celina Hofer auf Hinweis von Deutschlehrerin Frau Schmidt teilge-nommen und deren Text „Freiheit und Zuckerwatte“ es ebenfalls in die Anthologie geschafft hat. An dem zum sechsten Mal durchgeführten Wettbewerb nahmen rund 80 junge Autorinnen und Autoren teil.

In einer Feierstunde im Kulturclub „schon schön“ überreichte Prof. Dr. Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, den besten Schreibta-lenten jeweils ein Exemplar der Anthologie. Gesichtet und ausgewählt wurden die Texte in die-sem Jahr von den Autorinnen Dr. Ruth Johanna Benrath und Annegret Held sowie von den Autoren Jens Schumacher und Ken Yamamoto. Yamamoto verurteilte in seiner Laudatio auf die jungen Schreibtalente die neuen Medien keineswegs, lobte jedoch auch die positiven Seiten des Buches. „Wir feiern heute ein Buch, ohne Ladezeit, einfach aufklappen und lesen.“ Und darin lesen kann man nun auch einen kurzen Text von Celina Hofer. „Celina hat wunderbare Texte eingereicht, die erkennen lassen, welche Kreativität und stilistische Sicherheit sie im Umgang mit Sprache besitzt.“, so Frau Schmidt, die der Feierstunde ebenfalls beiwohnte. Der in der An-thologie veröffentlichte Text „Freiheit und Zuckerwatte“ fragt danach, was Freiheit überhaupt ist und vergleicht diese einfallsreich sowie mit sprachlichem Geschick mit verschiedenen Eigen-schaften von Zuckerwatte.

Der Wettbewerb „Durchschrift“ wurde bereits im Jahr 2013 von der rheinland-pfälzischen Lan-desregierung ins Leben gerufen und ist, so Minister Wolf, ein Teil des Maßnahmenbündels im Bereich Lese- und Schreibförderung in Rheinland-Pfalz.

Die Anthologie „Junge Schreibtalente aus Rheinland-Pfalz – Durchschrift 6“ wird vom Ministe-rium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz herausgegeben und erscheint im Kontrast Verlag. Der Band ist im Buchhandel erhältlich.

02.09.2019

IGS Gerhard Ertl ist "Digitale Schule 2019"

In einer großen Feierstunde mit der Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Dr. Stefanie Hubig, wurden in der "Akademie der Wissenschaften und Literatur" in Mainz 13 rheinland-pfälzische Schulen als "Digitale Schule" ausgezeichnet. Stolz nahmen Herr Schieben und Herr Kuhn als schulische Vertreter die Urkunde und ein Schulschild entgegen. Die Auszeichnung ist drei Jahre gültig.

Offensichtlich konnte die IGS Gerhard Ertl die Fachjury mit ihrer Bewerbung überzeugen. Wir zitieren aus dem Bewerbungstext:

"Eine Bewerbung für die Auszeichnung als "digitale Schule" ist aus unserer Sicht bedingt durch die mit der 1-zu-1 Ausstattung aller Lernenden und Lehrenden mit Tablets verbundene Entwicklung naheliegend. Durch das iPad-Projekt ist die Einbindung digitaler Medien im Unterricht an unserer Schule in einem Maße zur Selbstverständlichkeit geworden, die wohl (leider noch) nicht an vielen Schulen erreicht wird. Wir haben natürlich durch unsere großzügige Ausstattung hier auch eine nahezu beispiellose Ausgangslage und Unterstützung durch unseren Schulträger.

Die Digitalisierung beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Nutzung digitaler Medien, vielmehr werden neue Kommunikationswege und Arbeitsabläufe (z.B. durch „Microsoft Teams“, Apple iTunesU oder/und Moodle) in den Unterricht integriert, und auch die außerunterrichtliche Arbeit wird zunehmend durch digitale Hilfsmittel ergänzt (AppleTV, Beamer, Active Boards, UNTIS mobile).

Die Kommunikation im Kollegium, der Verwaltung und der Schulleitung findet schon seit Jahren per E-Mail statt. Zettelkästen und Aushänge wurden fast vollständig ersetzt -> Auch ein Plus für die Umwelt :)

Das digitale Klassenbuch hat Klassen- und Kursbücher ersetzt und neue Informationswege für die Eltern eröffnet. Der Austausch in den Fachschaften und Teams wird nun zusätzlich durch Softwaresuites wie Microsoft Office 365 vereinfacht.

Wie sehr sich diese Arbeitsweisen in unserem Schulalltag verfestigt haben, wird insbesondere durch die Berichte von Kolleginnen und Kollegen deutlich, die unser Haus verlassen haben und nun an anderen Schulen tätig sind. Im Kontrast zur neuen Schule wird erst deutlich wie viele Arbeitsabläufe unterstützt durch Mittel der Digitalisierung in unserem Haus vereinfacht worden sind."

Hier geht es zum offiziellen Presseartikel.

28.08.2019

Online-Fortbildungsangebot zum Thema Diabetes mellitus Typ 1 an der IGS Gerhard Ertl vorgestellt

von Katharina Diehl

Die Diagnose Diabetes ist ein schwerer Schlag für betroffene Kinder und ihre Eltern. Nun heißt es, viel Neues lernen und unterstützt durch technische Hilfsmittel, den Umgang mit der Krankheit zu bewältigen. An Grenzen geraten die mittlerweile erfolgreichen Strategien allerdings, wenn sich die betroffenen Kinder nicht in der Obhut der Eltern befinden, zum Beispiel in Schule und Kindergarten. Denn nur wenige Pädagogen kennen sich mit der Krankheit aus und können angemessen auf die betroffenen Kinder eingehen. Eine mögliche Folge: aus Unsicherheit behandeln Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer diese Kinder anders und schließen sie aus Sorge, etwas falsch zu machen von Ausflügen und Klassenfahrten aus.

Um diesen unnötigen negativen Folgen der Krankheit vorzubeugen, ist es notwendig, auch die betroffenen Pädagogen über die Krankheit aus- und fortzubilden. Schon seit 2015 werden darum in ganz Rheinland-Pfalz Fortbildungen zum Thema angeboten, die sich einer hohen Nachfrage erfreuen. Am Montag, den 19. August 2019, wurde an der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Gesundheitsministerin Sabine Bätzig-Lichenthäler eine neue Möglichkeit für Erzieherinnen, Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer vorgestellt, sich schnell und unkompliziert über das Thema Diabetes zu informieren. Beim einem neuen E-Learning Seminar können Lehrkräfte sich in acht Tutorials zum Thema Diabetes weiterbilden. Anschaulich und klar wird aufgeklärt und informiert. Unterstützt wird das Programm durch regelmäßig angebotene Webinare (also live im Internet übertragene Seminare) und ein Forum, in dem konkrete Fragen gestellt werden können, die dann zügig von Fachleuten beantwortet werden. Initiiert wurde das Projekt vom Verein „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes Mellitus e.V.“ und seiner Vorsitzenden Marlies Neese, die es, unterstützt von der AOK Rheinland-Pfalz und Saarland, dem Bildungs- und dem Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz auf den Weg brachte. Die technische Umsetzung betreute das pädagogische Landesinstitut. Das medizinisch-wissenschaftliche Know-How stellte der Qualitätszirkel Kinderdiabetologie Rheinland-Pfalz.

Lehrer Daniel Porr von der IGS Gerhard Ertl war einer der Ersten, der das Seminar durchlief. Er ist sehr angetan von dieser Möglichkeit, sein Wissen über Diabetes zu schulen und Tipps zum Umgang mit betroffenen Schülerinnen und Schülern zu erhalten. Gerade, dass man sich spontan und zügig über das Thema weiterbilden könne, begeistere ihn. So informiert, lasse sich unkomplizierter und offener mit den Kindern umgehen. Begleitet wurde die Vorstellung des E-Learningangebots von einem herrlichen Buffet, dass Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung von Direktorstellvertreterin Stefanie Kaul zubereitet hatten. Natürlich waren die angebotenen Speisen für Diabetiker geeignet.

19.08.2019

Lateinexkursion nach Trier 13.06.2019

Exkursionsbericht des Grundkurses Latein

Am 13.06.19 fuhren wir mit unserem Lateinlehrer, Herrn Scheuba, nach Trier.

Trier war zu römischer Zeit eine sehr bedeutende Stadt, sie galt zeitweise als die wichtigste Stadt nördlich der Alpen. Deshalb nannte man Trier auch „das Rom nördlich der Alpen“.

Bei sonnigem Wetter trafen wir an der Porta Nigra eine als Römerin verkleidete Stadtführerin, die uns sehr lebendig und voller Euphorie die Geschichten der vergangenen Zeit näher brachte.

Das Nordtor der alten römischen Stadtmauer wurde über die Zeit erhalten und wegen seiner Färbung als dunkles Tor oder auch Porta Nigra bezeichnet. Neben dem schönen Ausblick auf die Stadt Trier genossen wir den Anblick vieler antiker Kriegstechniken, wie beispielsweise von Falltoren.

Zu römischer Zeit wurden bereits Kirchen gebaut, eine dieser Kirchen bildet die Grundlage des heutigen Trierer Doms. Wir besuchten auch die Konstantin-Basilika; sie war früher der Thronsaal des Kaisers, weshalb sie sehr lang und hoch ist.

Auf dem Weg durch den Palastgarten kamen wir zum Schluss bei den Kaiserthermen an. Unsere Stadtführerin ließ uns viel über die Aktivitäten in den Kaiserthermen erfahren: so betätigten sich viele Römer beispielsweise sportlich auf der großen Wiese in der Mitte der Anlage, andere hingegen entspannten sich oder badeten in den Thermen.
Zum Abschluss stieg auch in die Katakomben der Thermen hinab.

Nach dem Programm ging es für manche noch in das Amphitheater, das uns einer unserer Mitschüler vorstellte. Die Sitzreihen sind heute nicht mehr erhalten, aber den Keller des Amphitheaters und seine ovale Form kann man noch heute betrachten.

Letztendlich konnten sich alle auf der Rückfahrt im Zug von einem ereignisreichen Tag entspannen, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir danken dem Förderverein der IGS Gerhard Ertl, welcher unsere Exkursion großzügig unterstützte.

17.08.2019

Der Griff nach den Sternen

Am Donnerstag, den 27.6.2019, fand für 30 wissbegierige Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der IGS Gerhard Ertl die erste freiwillige NACHT DER ASTRONOMIE am Zotzenheimer Hörnchen statt. Der freistehende Aufenthaltsort bot dabei gute Möglichkeiten für astronomische Beobachtungen in alle Himmelsrichtungen.
Bei sommerlichen Temperaturen und wolkenfreiem Himmel trafen sich die mit iPads, Teleskopen und Essen ausgerüstete Schülergruppe um die Kollegen Arndt, Renker und Wenzel am optischen Telegraphenmast, um einen ersten gemeinsamen Spaziergang zum Beobachtungspunkt zu unternehmen.

Dank freundlicher Unterstützung der MSS-Schülerin Chantal Hay konnte die NACHT DER ASTRONOMIE inhaltlich mit einen Quiz rund um das Sonnensystem starten. Für das leibliche Wohl wurde anschließend durch Unterstützung der Fachschaft Physik (besonders am rauchenden Grill durch Kollege Renker) und Spenden der Eltern gesorgt.

Gestärkt durch Grillwürstchen, Steaks und Salate folgten auf den kulinarischen Höhepunkt die ersten praktischen Schritte. STELLARIUM, UNIVERSE2GO und STERNATLAS waren die digitalen Mittel der Wahl für den Abend. Die auf GPS-basierenden Apps ermöglichten den Lernenden eine erste Orientierung am Firmament, noch bevor die Sonne im Westen am Horizont verschwand. Neben der geographischen Lage der Sternbilder am Himmelszelt wurden den jungen Hobby-Astronomen zusätzliche Informationen über einzelne Sterne, wie deren Helligkeit oder deren Entfernung zur Erde, angezeigt.
Vor Einbruch der Dunkelheit kam aber auch die analoge Sternkarte zum Einsatz. Eine kurze Einführung, sowie erste Anwendungen waren noch möglich, bevor das Sonnenlicht zu schwach wurde.

Ein erstes tolles Bild lieferte - bei sternenklarer Nacht - der Planet JUPITER, der sich als heller Punkt im Südosten am Himmel zu erkennen gab. Einen genaueren Blick auf Jupiter und die Sterne ermöglichten die bereitgestellten Teleskope, wie ein NEWTON REFLEKTOR 150/750, ein MINI DOBSON sowie mehrere kleinere Schülerteleskope und Ferngläser. Um allen Kindern einen gleichzeitigen Blick „durch das Teleskop“ zu ermöglichen, kam die MOTICCAMX zum Einsatz, die - an den Okularausug angeschlossen - auf einem Notebook scharfe Bilder zeigte.
Neben dem Blick durch das Teleskop bot sich auch ohne Hilfsmittel an diesem Abend eine eindrucksvolle Sicht auf den Nachthimmel. KASSIOPEIA, GROßER WAGEN, KEPHEUS, SCHWAN waren nur ein paar Sternbilder, die die Schülergruppe eigenständig am Himmel erkannt hat. Es kristallisierte sich jedoch heraus, dass das Beobachten mit bloßem Auge - gerade zu Beginn - deutlich komplizierter war, als zunächst vermutet.

Angetrieben durch sinkende Temperaturen und die aufkommende Müdigkeit, wanderte die astronomische Gesellschaft gegen 23:30 Uhr zur IGS zurück, um dort ihr gemütliches Nachtlager auf Turnmatten aufzuschlagen. Bevor die Augen der Kinder erschöpft zufielen, bekam jedes eine Urkunde, sowie Begleitmaterial zum Nach- und Weiter-arbeiten, überreicht.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen konnten die Schülerinnen und Schüler gestärkt ihre Zeugnisse in Empfang nehmen und sich in die wohlverdienten Sommerferien verabschieden.

Die spontanen - sowie später über die Eltern gegebenen - Rückmeldungen, lassen vermuten, dass der Abend für die Kinder ein schönes und beeindruckendes Erlebnis war. Aber auch für die begleitenden Lehrkräfte und Helfer war die Veranstaltung als voller Erfolg zu werten. Dieser bietet Motivation für zukünftige Wiederholungstaten oder anderweitige kreative Überlegungen für außergewöhnlichere, freiwillige Angebote an naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler der IGS Gerhard Ertl.

für die Organisation: Matthias Wenzel, Franziska Arndt, Tim Renker

08.08.2019

Schülerbeförderung - Ergänzungsmitteilung

Freigestellter Schülerverkehr

Neu Bamberg und Frei-Laubersheim

Ab dem 12. August 2019 übernimmt die ORN Omnibusverkehr Rhein-Nahe GmbH den Schülerverkehr von Frei-Laubersheim und Neu Bamberg nach Sprendlingen.

Bitte berücksichtigen Sie den Fahrplan für den freigestellten Schulbus lt. Anlage.

30.07.2019

Schülerbeförderung - Aktualisierte Mitteilung der Kreisverwaltung

Die Kreisverwaltung teilt mit:

"die Fahrpläne der RNN sind endlich veröffentlicht." Mehr Informationen hierzu entnehmen Sie dem RNN-Portal.

Außerdem wurde eine neue Beförderungslinie Wöllstein-Sprendlingen eingerichtet, die die Nummer 659 erhalten hat. Die Abfahrtszeiten der neuen Linie können Sie hier als PDF downloaden oder ebenfalls über das RNN-Portal einsehen.

Für Nachfragen zur Schülerbeförderung verweisen wir auf die entsprechende Internetseite des Landkreises Mainz-Bingen.

Zur RNN-Information geht es hier.

28.06.2019

Bleibende Eindrücke von einer Insel - 10er auf Studienfahrt in England

„Womit sollen wir bloß anfangen?“ Das fragten sich Jennifer Scherer und Alina Grabarse als sie zusammen mit weiteren 42 Mitschülerinnen und Mitschülern der 10. Klassen von ihrer Englandfahrt im Mai zurückgekehrt waren. „Wir haben in dieser Woche so viel erlebt, dass wir das gar nicht in einige wenige Sätze fassen können.

Das Leben in den Gastfamilien in Hastings war eigentlich schon das erste große Highlight unserer Fahrt. Wir bekamen einen guten Eindruck vom wirklichen Leben der Engländer und ihren kleinen und größeren Besonderheiten. Zudem war England natürlich der perfekte Ort, um unsere Sprachkenntnisse zu verbessern. In vielen Situationen lernten wir in dieser Woche, selbstständiger und auch selbstbewusster mit der anderen Sprache umzugehen. Schön war auch, dass wir über das Programm entscheiden durften. Unsere diesbezüglichen Wünsche wurden erfüllt und die verschiedenen Programmpunkte waren sehr abwechslungsreich“.

Zu dem vielfältigen Programm gehörten selbstverständlich zwei Tage in der Metropole London, der Besuch der berühmten Seebäder Eastbourne und Brighton und eine Klippenwanderung bei Eastbourne zum „Beachy Head“, welche einen bleibenden Eindruck hinterließ.

„Last but not least: Es lohnt sich definitiv mitzufahren und man sollte sich die Chance nicht entgehen lassen“, beendeten Jennifer und Alina mit diesem kleinen Appell ihren Bericht.

26.06.2019

Tag der Berufs- und Studienorientierung

Vertreter von 15 Unternehmen, Schulen und Hochschulen waren am 24. Juni 2019 zu Gast in der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen, um den Schülerinnen und Schülern der 8. sowie der 12. Jahrgangsstufe wertvolle Einblicke und Informationen und die Welt der Berufsausbildung und der Studienmöglichkeiten nach ihrer Schulzeit zu geben.

Ilka Pfütze und Oliver Henning, welche die Veranstaltung vorbereitet und organisiert hatten, waren mit dem Ablauf und dem Ergebnis des Tages sehr zufrieden. „Die wirklich große Bandbreite von Berufsfeldern, die an diesem Tag präsentiert wurde, gab den Schülerinnen und Schülern eine einmalige Chance, bereits jetzt verschiedene Berufe und Studienmöglichkeiten kennenzulernen, Voraussetzungen zu prüfen und vielleicht schon eine Vorauswahl zu treffen.“

Und auch die Reaktionen der Schüler auf das interessante und breit gefächerte Angebot fiel deutlich positiv aus: „Heute habe ich ein paar gute Ideen erhalten, welchen Beruf ich vielleicht einmal machen werde", bemerkte ein Schüler der achten Jahrgangsstufe“. Ein anderer Kommentar lautete: „Ich fand es interessant zu erfahren, wie lange die Ausbildung dauert und was ich da alles machen muss.“

Die Lernenden der 8. Jahrgangsstufe besuchten dabei jeweils drei Workshops, welche sie sich je nach Interesse selbst auswählen durften. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 trafen zwei Vertreter von Unternehmen bzw. Schulen oder Hochschulen. Um mit den Schülern ins persönliche Gespräch zu kommen und auch gezielt auf ihre Fragen eingehen zu können, wurden die Gruppen mit 5 bis maximal 10 Schülern recht klein gehalten. Besonders die Lernenden der Oberstufe nutzten an diesem Tag gezielt das Einzelgespräch und knüpften bereits erste Kontakte für die Zeit nach ihrem Abschluss.

Diese Unternehmen, Schulen und Hochschulen haben teilgenommen:

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
BARMER GEK
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH
Deutsche Telekom
Deutsches Rotes Kreuz
Diakonie Bad Kreuznach / Krankenpflegeschule Martin-Luther-Stift
MVB - Mainzer Volksbank
Mrs Sporty
Paritätisches Seniorenzentrum Langenlonsheim / Seniorenresidenz Nieder-Olm
Polizei
Rheinhessen-Fachklinik Alzey/ Physiotherapie Schule Rhein-Nahe
Technische Hochschule Bingen
Vicampo.de GmbH
Zollamt Mainz
Johannes Gutenberg Universität Mainz

17.06.2019

Essen ist Vielfalt - Schülerinnen der MSS 11 mit Bestplatzierung bei Wettbewerb

Essen verbindet uns alle.“ Spätestens bei diesen entscheidenden Worten der Laudatio wussten Emma Bauer und Marie Komnick, dass sie den ganz großen Wurf gelandet hatten. Für die beiden Schülerinnen der MSS 11 zahlte sich in diesem Moment die Arbeit, die sie in ihr Video zum Thema „Jung - Alt - Vielfalt“ gesteckt hatten, mehr als aus. Im Rahmen des Wettbewerbs „Wir sind Vielfalt“ hatten sie es zuvor bereits in die Runde der dreißig besten Beiträge geschafft. Derart motiviert war es für die beiden auch kein Problem, den vergangenen Samstag zusammen mit familiärer Unterstützung und dem betreuenden Lehrer Christian Bauer im Kurfürstlichen Schloss in Mainz zu verbringen.
In ihrem Video stellten sie auf humorvolle Art und Weise die Essensgewohnheiten der jungen Generation jenen der älteren Generation gegenüber. Dabei zeigten sie, dass Essen mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme, indem sie dessen Funktion als Symbol für Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Jung und Alt herausstellten. Schließlich kennt doch jeder von uns das alte Geheimrezept von Oma für die Suppe, die unheimlich gut schmeckt, aber in keinem modernen Kochbuch zu finden ist.

Mit einer gelungenen Präsentation ihres Videos und kleinen Häppchen konnten sie die Jury letztlich überzeugen und so den mit € 150,- dotierten ersten Preis erringen.

„Damit hätten wir nie gerechnet, das ist wirklich unglaublich“, so die beiden unmittelbar nach der Preisverleihung.
Die Jury lobte Emma und Marie ausdrücklich für deren Leistung, das diesjährige Motto auf das uns alle verbindende Element Essen bezogen zu haben, „denn essen müssen wir alle“, so der Laudator Richard Weber, Leiter der Schauspielschule Mainz. Durch diese Verbindung stelle man auch Verständnis zwischen den Generationen her, wenn die junge Generation einmal Omas Markklößchensuppe esse und die Oma im Gegenzug einmal die vegane Bowl - auch wenn Oma das wohl eher als Schüssel bezeichnen würde.

Sichtlich erfreut nahmen die beiden Erstplatzierten nach den Gratulationen der Jury wieder im Publikum Platz, nur um kurz darauf erneut auf die Bühne gebeten zu werden. Denn sie konnten nicht nur die Jury, sondern auch die Besucher der Ausstellung von sich überzeugen und gewannen zusätzlich noch den Preis als Publikumsliebling.

Der Erfolg der beiden mit ihrem Projekt zum Miteinander der Generationen zeigt, dass sie den Leitgedanken der IGS Gerhard Ertl - „Individuell, Gemeinsam, Stark“ - verinnerlicht haben und ihn in die Welt hinaustragen. „Wenn man sieht, dass die beiden eine solche Leistung erbringen, die nicht an Schulnoten gekoppelt ist, sie dafür sogar noch einen Teil ihres Wochenendes opfern und dann noch unter Beweis stellen, dass sie dadurch auch etwas für das Leben gelernt haben, dann freut man sich als Lehrer natürlich umso mehr darüber“, so Christian Bauer.

Mit einem gemeinsamen Essen mit allen Mitwirkenden des Videos wollen Emma und Marie den Erfolg beim Wettbewerb nun feiern. Dabei werden sie sich sicherlich auch über weitere Rezepte austauschen, damit es auch künftig Vielfalt auf den Tellern gibt.

26.05.2019

Juniorwahl zur Europawahl 2019 - Unsere Ergebnisse

Die IGS Gerhard Ertl hat gewählt: Bündnis 90/Die Grünen stärkste Kraft!

In der vergangenen Woche gaben an der IGS Gerhard Ertl insgesamt 244 von 283 Stimmberechtigten Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 bis 12 im Rahmen der Juniorwahl ihre Stimme ab. Somit verzeichnen wir eine Wahlbeteiligung von 86,2%.

Bei der Auszählung der Stimmen konnte die Partei Bündnis 90/Die Grünen mit 35,5 Prozent die meisten Stimmen erzielen, gefolgt von der SPD mit 15,7 Prozent der Stimmen.

Die Auszählung der Stimmen ergab folgende Verteilung (Ergebnisse über 1%):

Bündnis 90/ Die Grünen, 35,5 %
SPD, 15,7 %
CDU, 14,5 %
FDP, 8,7 %
Die Partei, 6,2 %
Tierschutz, 4,5 %
Die Linke, 3,3 %
AfD, 2,5 %
Die Piraten, 1,2 %
Die Frauen, 1,2 %
Tierschutz hier, 1,2 %
Freie Wähler, 1,2 %

Hierzu sagt Alina B. (Sozialkunde LK/ Klasse 12): "Es war eine sehr interessante Erfahrung an diesem Schulprojekt teilzunehmen, da wir so die Möglichkeit bekommen haben hinter die Kulissen einer demokratischen Wahl zu schauen. Wir haben sie nicht nur vorbereitet, sondern nach der letzten Stimmabgabe auch ausgezählt und das Ergebnis an die offizielle Homepage der Juniorwahl übermittelt. Für den ein oder anderen wird es der Anlass sein, bei der nächsten Wahl außerhalb der Schule als Wahlhelfer mitzuwirken."

Hintergrund zur Juniorwahl

Die Juniorwahl zur Europawahl 2019 wird ermöglicht durch das Europäische Parlament, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung.
Bundesweit sind über 2.700 Schulen am Projekt beteiligt - hier klicken. Das Gesamtergebnis aller teilnehmenden Schulen wurde am Sonntag, den 26.05.2019, um 18 Uhr auf der Juniorwahlhomepage veröffentlicht.

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

21.05.2019

Französische Lebensart und Kultur erleben - Sprendlinger Schüler auf Austausch in Burgund

„Es war echt cool“, fasst Zoe Goldhammer aus der 8a das Ergebnis ihres Frankreichaufenthalts zusammen. Und Lilly Maurer aus der 8 b ergänzt: „Es war eine tolle Erfahrung. Wir haben neue Freundschaften geschlossen und viel Spaß zusammen gehabt.“

Aber natürlich war das nicht alles. Auf dem Programm des Schüleraustauschs mit französischen Collèges „Pierre Cassin“ und „Claude Tillier“ in Cosne-Cours-sur-Loire stand eine ganze Menge französischer Kultur und Lebensart, die es zu erkunden galt.

Der Aufenthalt der 22 Sprendlinger Schülerinnen und Schüler Anfang Mai aus der 7. und 8. Jahrgangsstufe erwiderte den Besuch der französischen Gruppe, die im April zu Gast in Rheinhessen war. Begleitet wurden sie von Ulrike Schwarz und Franziska Arndt, die ebenfalls ein positives Resümee ziehen konnten.

„Während des Aufenthaltes in Frankreich konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur sprachliche und kulturelle Erfahrungen sammeln, sondern auch ihren eigenen Lernfortschritt spüren und sich in der Fremdsprache erproben“, erläutert Französischlehrerin Ulrike Schwarz, welche den Austausch seit einigen Jahren begleitet.

Spannend fanden alle den „Ausflug“ ins Mittelalter zu dem Burgenbauprojekt „Guédelon“. Dort bauen etwa fünfzig Handwerker diese Burg ausschließlich mit Techniken und Materialien, die im Mittelalter verwendet wurden. Die Schüler lernten vor Ort 24 auch verschiedene Berufe aus dem Mittelalter kennen. Wissenswertes über Gotik und Renaissance erfuhren die Schüler dann in Bourges, wo sie die Kathedrale und Altstadt kennenlernten. Am 8. Mai, an dem an den Sieg über Hitler-Deutschland erinnert wird und der in Frankreich Feiertag ist, unternahmen die Schüler mit ihren Gastfamilien Ausflüge, die sie bis nach Paris führten.

Zuletzt hatten die deutschen Austauschschüler Gelegenheit, am Unterricht teilzunehmen und in der Mensa zu essen. Abends präsentierten sie zusammen mit ihren Partnern bei einem kleinen Fest in der Schule in französischer und deutscher Sprache Redewendungen, die sie im Laufe des Schultags erschließen und bebildern mussten.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Deutsch-Französischen-Jugendwerk, vom Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/Burgund und vom Förderverein der IGS Gerhard Ertl.

17.05.2019

Abiturientin überzeugt Jury mit ihrem Schreibtalent

Gegen Ende der Jahrgangsstufe 13 haben zwei Schülerinnen des Deutsch-Leistungskurses von Frau Schmidt mit ihren – in der Freizeit selbst verfassten – Prosa- und Lyriktexten an dem Schreibwettbewerb „Durchschrift 6“ teilgenommen. Dabei hat die Abiturientin Celina Hofer die Jury mit einem ihrer Texte überzeugt. Geplant ist nun die Veröffentlichung ihres Beitrags gemeinsam mit den anderen Gewinnertexten in einer Anthologie, die im Sommer erscheinen wird.

Der Wettbewerb „Durchschrift“ wurde bereits im Jahr 2013 von der rheinland-pfälzischen Landesregierung ins Leben gerufen. Ziel ist dabei die Unterstützung und Förderung junger Schreibtalente.

Gesichtet wurden die eingereichten Beiträge in diesem Jahr von den Autorinnen Dr. Ruth Johanna Benrath und Annegret Held sowie von den Autoren Jens Schumacher und Ken Yamamoto, welche die besten Texte für eine Veröffentlichung auswählten. Darüber hinaus werden vier Hauptgewinner ein Jahr lang von einem Jurymitglied als Mentor betreut.

10.05.2019

Mathematikwettbewerb - erfolgreiche Teilnahme auch in diesem Jahr

2019 haben sich insgesamt 71 Schülerinnen und Schüler der IGS Gerhard Ertl aus den Jahrgängen 5 bis 8 den mathematischen Knobeleien und Logikrätseln des Känguru-Wettbewerbs gestellt. Mit sichtlich viel Begeisterung nahmen die Schüler heute ihre Urkunden und Sachpreise entgegen. Für viele Schülerinnen und Schüler steht schon fest, dass sie sich im nächsten Schuljahr wieder an die spannenden Aufgaben wagen werden.

09.05.2019

Ausgabe der Schulbuchpakete

Termine sind hier downloadbar

07.05.2019

Laufbegeisterung beim Gutenberg-Marathon - IGS Staffeln mit gutem Ergebnis

Sichtlich stolz und glücklich über eine erfolgreiche Teilnahme am diesjährigen Gutenberg-Marathon kehrte Sportlehrer Harald Brandenburg mit Schülerinnen und Schülern sowie Kollegen am Sonntag aus Mainz von der 20. Auflage dieses sportlichen Großereignisses zurück.

Brandenburg zeigte sich dabei besonders von dem Gesamtergebnis der Sprendlinger Mannschaften begeistert: „Ich bin wirklich stolz auf alle unsere Läufer, denn jeder einzelne in den drei Schülerstaffeln und der Lehrerstaffel ist an diesem Tag über sich hinaus gewachsen“.

Das beste Ergebnis für die Mannschaften der IGS Gerhard Ertl erzielte die Mixed-Staffel mit Florian Gerhart, Ina Siekmann, Tobias Staudt, Justus Wies und Xenia Wilson. In einer Top-Zeit von 1:40,55 h erreichten sie das Ziel und belegten damit den zweiten Platz auf dem Siegertreppchen.

Die Laufbegeisterung der Jugendlichen bei dieser Sport-Großveranstaltung war aber nicht alles. Auch die tolle Stimmung am Straßenrand, die vielen Eltern, die als Betreuer und Motivatoren an den Wechselstationen fungierten, all das machte diesen Sport-Event für die Teilnehmer zu einer runden Sache. Für den richtigen Teamgeist sorgten auch die einheitlichen T-Shirts, welche wieder dankenswerterweise vom Förderverein der IGS Gerhard Ertl gestiftet wurden.

Die ältere Jungenstaffel (David Haas, Leon Hattemer, Philip Koch, Jonas Retterath, Julian Retterath,) verpasste in einer guten Laufzeit von 1:28,30 h leider knapp den dritten Platz, was für die ehrgeizigen Athleten schon ein bisschen enttäuschend war. Die jüngste Jungenstaffel (Jakob Krisch, Anton Kaiser, EzzAldin Jalkama und Elias de Souza) platzierte sich auf dem 8. Platz. Auch hier war der Sportlehrer mit der erlaufenen Zeit von 1:44,40 h durchaus zufrieden. Nicht vergessen werden sollte auch die Lehrerstaffel (Harald Brandenburg, Carolin Ossenbach, Cosima Getthöfer, Kerstin Riegel), die sich ebenfalls einen respektablen 8.Platz erkämpfte.

Der Gutenberg-Marathon 2019 war mit über 7000 Teilnehmer und etwa 50.000 Zuschauern wieder ein Magnet für alles Sport- und Leichtathletik-Begeisterten, welche die kühlen Temperaturen um 5 ° Celsius nicht scheuten.

06.05.2019

Wahlpflichtfächer - Neue Broschüre

Mit der Novellierung der Verwaltungsvorschrift zu den Wahlpflichtfächern an Integrierten Gesamtschulen wurde eine Novellierung der Broschüre notwendig. Diese ist nun abgeschlossen; die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

03.05.2019

„Donnerstag for Future“ an der IGS Gerhard Ertl Sprendlingen

Fast 100 Schüler der 9. und 10. Klassen der IGS Gerhard Ertl Sprendlingen machten den Gründonnerstag zum Freitag – angespornt von den anhaltenden „Fridays for Future“-Protesten leisteten sie an diesem Tag einen Beitrag zum Klimaschutz. Im Wechsel reinigten die Schüler entweder das Bachbett des „Höllengrabens“, der das Schulgelände umfließt, oder erhielten in Workshops Informationen rund um das Thema Klimawandel und Umweltschutz.

Ausgestattet mit Greifern und Müllsäcken der Ortsgemeinde Sprendlingen waren die Teilnehmer überrascht und schockiert, welch große Menge Abfall sie in der Natur bei genauem Hinschauen vorfanden. Sehr oft hörte man die Frage: „Warum wirft man das denn hierhin?“ Eine erste Analyse bereits beim Sammeln ergab, dass es sich größtenteils um Plastikmüll handelt.

In den parallel stattfindenden Workshops, die von der Energieagentur der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen und dem Klimaschutzmanagement des Landkreises Mainz-Bingen durchgeführt wurden, erfuhren die Schüler Grundlegendes über den Klimawandel wie beispielsweise dessen Ursachen und Folgen. Ergänzend zur Müllsammelaktion wurde ihnen auch Wissenswertes über die Vermeidung von Verpackungsmüll und die Bedeutung von Recycling nähergebracht. Durch Berechnung des individuellen CO2-Fussabdrucks reflektierten die Jugendlichen auch über ihr eigenes Verhalten und einen möglichen eigenen Beitrag zum Klimaschutz.

Die IGS Gerhard Ertl Sprendlingen dankt der Ortsgemeinde Sprendlingen, der Energieagentur der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen und dem Klimaschutzmanagement des Landkreises Mainz-Bingen für die vielfältige Unterstützung an diesem Tag.

02.05.2019

Zecken - Umgang an Schulen

Zur Information verweisen wir auf das beigefügte Dokument der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

19.04.2019

Schulbuchlisten 2019/20 sind online

...und können hier eingesehen werden. Zeitplan zur Rücknahme und Ausgabe folgt in Kürze.

17.04.2019

Information om klimatförändringar - Infoveranstaltung über Klimaveränderungen

LERNENDE INFORMIEREN SICH AM FREITAGVORMITTAG BEI DER KLIMA- UND ROHSTOFFEXPEDITION

Die freitäglichen Schulstreiks für das Klima sind derzeit in aller Munde. Den Freitagvormittag der vergangenen Woche nutzten die Lernenden des Grundkurses Erdkunde|Sozialkunde der MSS 12 jedoch, um sich in der Kreisverwaltung in Ingelheim über Klima- und Umweltprobleme zu informieren. Die Veranstaltung, die in Kooperation zwischen Geoscopia Umweltbildung und dem Umwelt- und Energieberatungszentrum des Landkreises Mainz-Bingen realisiert wurde, war dank des Sponsorings durch Boehringer Ingelheim kostenfrei. Ausgehend von Echtzeit-Satellitenbildern wurde den Schülerinnen und Schülern anschaulich dargestellt, welche konkreten Auswirkungen etwa der Abbau von Salzen, Gold oder Kupfer auf die jeweiligen Regionen hat. Auch die Abholzung des Hambacher Forsts im Laufe der letzten Jahrzehnte wurde anhand der Satellitenbilder sehr deutlich. „Dass der Rohstoffabbau in verschiedenen Regionen der Erde mit unserer Nutzung von modernen Technologien wie beispielsweise Smartphones in direkter Verbindung steht, wussten vorher wohl nicht alle”, so der betreuende Lehrer Christian Bauer.

Bei den Lernenden kam die Veranstaltung, an der die IGS Gerhard Ertl zum wiederholten Male teilnahm, sehr gut an. “Eine sehr sinnvolle und interessante Veranstaltung”, fand der Schüler Filipe De Sousa Ramalho. Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern gleichzeitig die Möglichkeit, im Unterricht behandelte Aspekte zu vertiefen und weitere Impulse zu erhalten - denn sie nehmen zugleich auch am Wettbewerb “Energiesparmeister” teil. Für dieses Vorhaben wurden im Vorfeld mehrere Bereiche im Schulleben analysiert, in denen die Lernenden Verbesserungsbedarf hinsichtlich des Klima- und Umweltschutzes sehen. Im Zuge dessen möchten sie verschiedene Maßnahmen an der eigenen Schule umsetzen.

“Da wir an der IGS Gerhard Ertl großen Wert darauf legen, unsere Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt zu befähigen, sind solche Veranstaltungen und Wettbewerbe ein elementarer Bestandteil der Lernkultur unserer Schule. Denn so können wir auch vermitteln, dass jeder von uns auch abseits von Klimaprotesten einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz liefern kann”, lautete das abschließende Fazit des Lehrers Christian Bauer. So ist der Besuch der Klima- und Rohstoffexpedition auch nächstes Jahr wieder fest eingeplant.

14.04.2019

Schüler aus Cosne-Cours-sur-Loire in Sprendlingen

„Schade, dass die französischen Schüler nur sechs Tage da waren“, bedauert Paula aus der 7 d das Ende der Austauschwoche, bei der Schülerinnen und Schüler der beiden französischen Partnerschulen aus Cosne-Cours-sur-Loire in Sprendlingen zu Gast waren. Und Melissa aus der 7 a ergänzt: „Es hat Spaß gemacht, wenn es manchmal auch ein bisschen schwer war, sich zu verständigen. Aber wir sind sogar Freunde geworden und ich freue mich schon auf Frankreich“.

Über die Sprachbarrieren hinweg fanden die Schülerinnen und Schüler schnell Gemeinsamkeiten heraus. Tyler aus der 7 b berichtet: „Wir hatten uns schon vorher über Snapchat ausgetauscht, mein Austauschpartner spielt auch Playstation und geht gern bowlen. Das haben wir dann abends gemacht“.

Aber auch das Programm, das die begleitenden Französischlehrerinnen Alexandra Kunz und Ulrike Schwarz auf die Beine gestellt hatten, konnte sich sehen lassen: Nach dem ersten Kennenlernen ging es für die 22 französischen und 23 deutschen Schülerinnen und Schüler nach Bingen und von dort per Schiff auf die Burg Rheinstein. Im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal konnten die Austauschschüler Rheinromantik pur erleben.

Die Bekanntschaft mit dem berühmtesten Sohn der Stadt Mainz, Johannes Gutenberg, durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen. Nach einer interessanten Einführung im Gutenberg Museum erhielten die Jugendlichen im Druckladen Einblicke in die Druckkunst und konnten sogar ihre kreativen Ideen in zwei Workshops umsetzen.

Die beiden letzten Tage waren dann der Teilnahme am Unterricht in Sprendlingen und dem genaueren Kennenlernen der Schule gewidmet, ein Abschiedsabend mit den Familien rundete den Aufenthalt ab. Bedanken möchten sich alle vor allem noch einmal beim Förderverein der IGS Gerhard Ertl, der durch eine großzügige Unterstützung zum Gelingen des Austauschs beigetragen hat.

09.04.2019

Teilnahme am Kreativwettbewerb der Deutschen Post - Klasse 7 b schreibt Briefe an Unternehmen

Im Rahmen des Deutschunterrichts hat sich die Klasse 7 b unter Leitung von Frau Schmidt mit dem Thema „Wie schreibe ich einen offiziellen Brief?“ befasst. Im Anschluss an die Unterrichtsreihe „Werbung untersuchen“ verfassten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen einen Brief an ein ausgewähltes Unternehmen, in dem sie die Schattenseiten der Werbekampagnen oder des Unternehmens aufdeckten.

Die beiden Schülerinnen Paula Schoppet und Lea Blees-Wallich überzeugten dabei mit ihrem Schreiben an den Textil-Discounter „KiK“, in dem sie den Umgang mit Fabrikmitarbeitern sowie die Kinderarbeit kritisieren, sodass die beiden Mädchen mit ihrem Brief am Kreativwettbewerb der Deutschen Post teilnehmen konnten.

Dank ihrer Arbeit wurde die gesamte Klasse 7 b mit einem Schreibset belohnt.

07.04.2019

Andacht zur Abiturfeier

Vor der akademischen Feier zur Verleihung des Abiturs am 28. März 2019 fand in der katholischen Kirche St. Michael in Sprendlingen eine Andacht zur Abiturfeier statt.

Die Religionslehrer Natalie Greber und Stephan Herz begrüßten die gut über 100 Besucher dieser Andacht, die Abiturientinnen und Abiturienten, ihre Angehörigen und Freunde.

Unter dem Motto, dass die Abiturientinnen und Abiturienten nun den sicheren Hafen ihrer 13jährigen Schulzeit verlassen, standen die Begrüßungs- und Besinnungsworte, die Lesung Mk 4,35-41, die von der Abiturientin Cosma Coelho vorgetragen wurde, eine kurze Impulspredigt und die Fürbitten. Diese wurden ebenfalls von drei Abiturientinnen – Celina Holstein, Cosma Coelho und Marie Laubenheimer vorgetragen.

Nach dem gemeinsamen Gebet des „Vater unser“ gaben die beiden Religionslehrer den Besuchern der Andacht im allgemeinen Segen und den Abiturientinnen und Abiturienten im Einzelsegen Gottes Beistand für die kommenden Lebensjahre mit auf den Weg. Das Segenslied „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“ schloss die kurze, aber inhaltlich tiefe Andacht ab.

31.03.2019

IGS Gerhard Ertl verabschiedet 36 Abiturienten - Akademische Feier zur Überreichung der Hochschulreife

„Macht etwas daraus!“ Das war ein Satz, der bei der Überreichung der Abiturzeugnisse in der IGS Gerhard Ertl in diesem Jahr aus dem Mund der Laudatoren mehrfach geäußert wurde. In einer akademischen Feierstunde verabschiedete die Sprendlinger Gesamtschule am 28. März zum dritten Mal in ihrer noch jungen Geschichte einen Abiturjahrgang. 36 Absolventen starten nun mit dem höchsten deutschen Schulabschluss in den nächsten Lebensabschnitt.

Schulleiter Michael H. Kuhn blickte in seinem Grußwort auf die gemeinsamen Jahre zurück: „Wir haben auch mit diesem Schuljahrgang wieder gemeinsam die Realität des Schulalltags mit ihren vielfältigen Aufgaben gemeistert. Es waren Schüler in all ihrer Individualität, mit Ecken und Kanten, unterschiedlichen Voraussetzungen und teilweise schwierigen Schicksalen. Wir sind deshalb stolz darauf, dass wir gemäß unserem Schulmotto sowohl die individuelle Persönlichkeit dieser Schüler respektieren konnten, es aber auch ermöglicht haben, im System der integrierten Gesamtschule gemeinsam zu arbeiten und Erfolge zu erzielen.

Steffen Wolf, erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mainz-Bingen, überbrachte als Vertreter des Schulträgers auch die Grüße der Landrätin Dorothea Schäfer. Er betonte, dass das befreiende und stolze Gefühl, welches sich nach dem bestandenen Abitur einstellt, konstruktiv genutzt werden sollte und die jungen Menschen die sich neu eröffnenden Chancen ergreifen sollten. Gleichzeitig erinnerte er aber auch daran, dass mit neuen Aufgaben und Verpflichtungen weitere Herausforderungen auf die Absolventen zukommen werden.

In einer locker gestalteten Moderation führten Philipp Wilhelm und Maren Trippel durch die Feierstunde, in der sie das Motto des Jahrgangs „Gerade noch so durchdiffundiert“ humorvoll durchdeklinierten.

Vor der Überreichung der Abiturzeugnisse standen noch die Auszeichnungen für besondere Leistungen. Die Verleihung der „Gerhard Ertl Medaille für herausragende schulische Leistungen in den Naturwissenschaften“ gehörte dabei sicherlich zu den Höhepunkten. Diese höchste Auszeichnung der Schule - gestiftet von Nobelpreisträger Professor Dr. Gerhard Ertl - ging in diesem Jahr an Philipp Valušek. Überreicht wurde sie von Yannik Brilmayer, dem Preisträger des vorigen Abiturjahrgangs, der mit dieser „Staffelübergabe“ die Begründung einer neuen Tradition anregte. Aus den Händen von Rudi Eich, dem Vorsitzenden des Schulelternbeirates, erhielt Philipp Valušek zusätzlich den Sonderpreis für das beste Abitur.

In ihrer Schülerabschiedsrede befassten sich Mara Schaak und Lukas Bach mit den durchaus gemischten Gefühlen, die die frischgebackenen Abiturienten jetzt bewegen. Sie verlassen „ihre“ Schule, die bisher ihr ganzer Kosmos war. Sie blicken zum ersten Mal auf vergangene Zeiten zurück und hoffen, dass die guten Erinnerungen bewahrt bleiben und sind gespannt, auf das, was in Zukunft auf sie zukommt. Die Überreichung der Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife durch die Stammkursleiter Stefanie Ohler, Stephan Herz und Steffen Kehm bildete dann den Höhepunkt und Schluss der nachmittäglichen Feierstunde.

Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgten auch bei dieser Veranstaltung die Geschwister Schweizer. Sarah Michelle (Klavier) und Pierre Nathanael (Trompete) spielten das Allegro des Barockkomponisten Jean-Baptiste Loeillet. Den musikalischen Schlusspunkt des Abends setzten Sarah Michelle dann am Klavier mit dem bekannten Elton John Lied „Your Song“.

Auszeichnungen für besondere Leistungen:

Geschichtspreis des Philologenverbandes - Leonard Iskandarani
VBIO Abiturientenpreis - Laura Emrich
Scheffel Preis - Jessica Greif
Preis des Fördervereins für besonderes soziales Engagement - Marian Lange
Abiturpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung - Philipp Valušek
Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft - Philipp Valušek, Felix Höwelbehrend, Tim Schäfer (LK)

28.03.2019

Tod unter mysteriösen Umständen - Leistungskurs Englisch auf Spurensuche

Mysteriös waren die Umstände in der Tat, die sich vergangenen Dienstagabend im KUZ in Mainz abspielten. Der Tod von Sir Charles Baskerville, der im Dartmoor ums Leben kam, wollte aufgeklärt werden. Dazu gaben sich keine Geringeren als Sherlock Holmes und sein Gehilfe Dr. John Watson die Ehre. Der Fluch der Baskervilles und das unheimliche Heulen eines Hundes waren die mysteriösen Umstände, die auch Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Englisch der MSS 11 der IGS Gerhard Ertl in ihren Bann zogen.

„Wahnsinn“, „echt richtig interessant“ oder „extrem gut performt“ waren nur einige der Rückmeldungen, die Christian Bauer als betreuender Lehrer nach der Vorstellung von den Schülerinnen und Schülern einholen konnte, denn vom Ensemble des hr2-RadioLive-Theaters wurde zuvor das Stück „Sherlock Holmes und der Hund der Baskervilles“ dargeboten.

„Etwas außerhalb des regulären Unterrichts mit dem Stammkurs zu machen, finde ich generell toll. Dass das jetzt auch noch thematisch genau zu dem passt, was wir gerade im Unterricht machen, ist natürlich noch besser. Das können wir gerne öfter machen“, so der Schüler Philipp Fröbisch. Da sich der Unterricht des Leistungskurses Englisch gerade um ein iBook zum Thema „Sherlock Holmes and the Hound of the Baskervilles“ dreht, bot sich der Besuch dieser Veranstaltung natürlich an. „Einige Schülerinnen und Schüler waren freiwillig dazu bereit, einen Teil ihrer Freizeit für die heutige Vorführung zu opfern. Dies zeigt, dass das Lernen an unserer Schule eben nicht an der Tür des Klassenzimmers aufhört und wir unsere starke Schulgemeinschaft weiterhin fördern“, erläuterte Christian Bauer nach dem Theaterbesuch.

Dass dieser Ausflug aber überhaupt stattfinden konnte, ist vor allem der großzügigen finanziellen Unterstützung durch den Förderverein der IGS Gerhard Ertl zu verdanken, wodurch für die Schülerinnen und Schüler keine Kosten entstanden. „Der Förderverein leistet immer wieder sehr wertvolle Beiträge für unsere Schulgemeinschaft und ermöglicht somit u. a. den Besuch solcher Veranstaltungen. Damit ist er für die IGS Gerhard Ertl ein wichtiger Partner“, so Christian Bauer. Weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten des Fördervereins der IGS Gerhard Ertl sind hier online erhältlich.

21.03.2019

Wintersportexkursion der MSS nach Südtirol

Wintersportexkursion der MSS nach Südtirol

Mangelnder Schnee war in diesem Jahr sicherlich nicht das Problem bei der Wintersportexkursion der IGS Gerhard Ertl. Eher das Gegenteil war der Fall, denn enorm starke Schneefälle führten schon bei der Anfahrt ins Südtiroler Ahrntal zu einer unplanmäßigen Übernachtung auf der gesperrten Straße.

„Der guten Laune und der Vorfreude hat dies aber nicht geschadet“, bemerkt Sportlehrerin Ilka Pfütze, „schon kurz nach der Ankunft standen die ersten bereits auf der Piste und übten die Schwünge“. Und sie wurden in dieser Wintersportwoche mit optimalen Bedingungen - strahlendem Sonnenschein und viel Schnee – belohnt.

Schon im Vorfeld war die angebotene Exkursion auf sehr großes Interesse bei den Schülern gestoßen, sodass sich fast 50 Lernende der MSS 11 bis 13 anmeldeten, darunter der Leistungskurs Sport (Jahrgangsstufe 11). Die begleitenden Lehrer – Stefanie Kaul, Harald Brandenburg, Caroline Ossenbach, Philipp Selig und Ilka Pfütze, betreuten damit eine Gruppe, in der mehr als die Hälfte der Schüler Neulinge waren, welche noch nie auf Skiern gestanden hatten. Aber das sollte sich nicht als Problem erweisen: Am Ende der Woche konnten fast alle im Skigebiet „Klausberg“ die „rote“ Piste und damit die zweitschwierigste Pistenklassifikation abfahren, einige waren sogar in der Lage die schwierigste Abfahrt, die sogenannte „schwarze“ Piste zu fahren. Ein toller Erfolg!

Unter Anleitung von Ilka Pfütze arbeiteten die Fortgeschrittenen in dieser Zeit an der Verbesserung ihrer Skitechnik, aber auch am Synchronfahren und sogar erste Sprünge über kleine Sprungschanzen standen auf dem Programm. In diesem Jahr konnten die Schüler neben den klassischen Skiern auch Snowboard fahren.

Der Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler über die Jahrgangsstufen hinweg war ein weiterer sehr willkommener Effekt dieser Fahrt, was alle bei der Gestaltung des Rahmenprogramms und vielen gemeinsamen Aktivitäten auch nach einem anstrengenden Tag auf den Pisten bewiesen. Leider zwang eine kleinere Krankheitswelle einige Schüler dazu, die Skier abzuschnallen und zur Erholung in der Unterkunft zu bleiben.

20.03.2019

Jugend trainiert für Olympia

Mit einer sogenannten „Radwende“ musste der Abgang vom Schwebebalken möglichst elegant geturnt werden. Das war aber nur eine von sieben Übungen an unterschiedlichen Geräten, welche beim Geräteturnen-Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ gezeigt werden musste.

Auch in diesem Jahr nahm wieder eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler der IGS Gerhard Ertl daran teil. Martine Gimbel, Mascha Reimche (beide 6c), Mia Kreutzer, Michelle Schwarz (6 b) und Pierre Nathanael Schweizer (6d) fuhren im Januar gemeinsam mit Sportlehrerin Ilka Pfütze zum Regionalentscheid nach Edenkoben. Als Ersatzturnerinnen hatten sich Nelly Kempe (6b) und Marie Moritz (6a) angeschlossen und feuerten ihre Teamkollegen an.

„Mit den gezeigten Leistungen bin ich sehr zufrieden“ fasste Ilka Pfütze abschließend zusammen. „Zwar haben wir insgesamt nur den 16. Platz belegt, aber man muss berücksichtigen, dass von unseren Teilnehmern nur drei in einem Verein turnen, die anderen üben nur einmal in der Woche in unserer Turn-AG. Für diesen Trainingsumfang war das Ergebnis ein echter Erfolg.“

Pierre-Nathanael Schweizer konnte seine hervorragende Fitness bei einem Wettkampf zeigen, in dem es besonders auf die konditionellen Fähigkeiten ankam. Als drittschnellster des gesamten Wettkampfs – insgesamt waren es 110 Schülerinnen und Schüler – erkletterte er eine drei Meter hohe Stange. Auch auf der Gerätebahn (Reck, Boden, Sprung) erzielte Pierre-Nathanael fast die volle Punktzahl. Auch Martine Gimbel zeigte ihre Qualitäten, als sie es beim Standweitsprung schaffte, über 6 Meter weit zu springen.

Wichtig war den Schülerinnen und Schülern an diesem Tag auch der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit der Mannschaft - denn es gab beispielsweise eine Übung zum Synchronturnen und am Ende einen Staffellauf gegen die anderen starken Mannschaften.

24.02.2019

"Es werde Licht" - Erhellende Einblicke bei Physik am Samstag

Ich würde es fast schon eine kleine Tradition nennen“, meint Physiklehrer Mathias Wenzel stolz und
teilt damit die Begeisterung seiner Schülerinnen und Schüler für die Veranstaltung „Physik am Samstag“. Bereits zum dritten Mal besuchte er mit einem Leistungskurs Physik diese Vortragsreihe der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Die Vorlesung stand unter dem Titel: „Es werde Licht – Einblicke in die Strukturen der Materie“. Aber Prof. Dr. Stephan Borrmann vom Institut für Physik der Atmosphäre blieb an diesem Tag nicht nur beim theoretischen Teil der Physik. Denn Licht und die damit verbundenen Wechselwirkungen in der Atmosphäre haben große Auswirkungen auf unser Klima und damit auf unser aller Leben.

Inhaltlich drehte sich der Vortrag um die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung - hauptsächlich von Infrarotstrahlung - auf das Klima unserer Erde. Aber auch viele von Menschen verursachte Faktoren wurden aus fachwissenschaftlicher Sicht erläutert wie zum Beispiel die Wirkung von Kondensstreifen der Flugzeuge auf unser Klima. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden dann verschiedene Experimente vorgeführt, beispielsweise die Wolkenbildung, die Absorption bzw. Reflexion von Strahlung an den Wolken oder die Entstehung von Regenbögen.

22.02.2019

"Wir sind nicht so verschieden" - Teilnahme am Dialog-Projekt „Likrat“ des Zentralrats der Juden

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 der IGS Gerhard Ertl in Sprendlin-gen nahmen am vergangenen Donnerstag, 21.02.2019, an dem Dialog-Projekt „Likrat“ des Zentralrats der Juden teil.

Frederik Wolich, 19 Jahre, studiert BWL in Mannheim. Am Donnerstag saß er wieder in der Schule und reichte den nahezu gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen seine Kippa. „Diese trage ich nur in der Synagoge. Einmal hatte ich vergessen, die Kippa auszuziehen, als ich die Synagoge verlassen habe und wurde von einigen Menschen auf der Straße ziemlich komisch angeschaut.“, erzählte der junge Student, der sich vor einigen Jahren zum Likratino ausbilden ließ und seitdem Schulen besucht, um sein ganz persönliches Judentum vorzustellen und mit den Jugendlichen in den Dialog zu treten. An seiner Seite: die 20-jährige Susanna Kirjasi. Beide wurden von ihren aus der ehemaligen Sowjetunion stammen-den Eltern eigentlich nicht religiös erzogen, aber für Susanna spielt ihre Religion heute schon eine wichtige Rolle. Wie es dazu kam, wollte Noah, Schüler der Jahrgangsstufe 12, wissen. „In einem Ferienlager habe ich zum ersten Mal an einer richtigen Schabbatfeier teilgenommen und das war für mich der ausschlaggebende Punkt.“, erzählt Susanna begeistert. Für viele Schüle-rinnen und Schüler ist es an diesem Mittag im Musiksaal der Schule das erste Mal, dass sie ins Gespräch mit Jüdinnen und Juden kommen.

In Anbetracht des zunehmenden Antisemitismus in Deutschland, insbesondere auch an Schulen, interessierte die Schüler vor allem auch die Frage, wie die beiden zu einer jüdischen Gruppie-rung in der AfD stehen. „Ich bezweifele, dass es religiöse Juden sind und natürlich stehen wir in keinster Weise dahinter.“, machte Frederik seinen Standpunkt klar. Auch der Direktor der IGS Gerhard Ertl, Michael H. Kuhn, betrachtet die rassistischen und antisemitischen Tendenzen in unserer Gesellschaft mit Sorge und appellierte an alle Anwesenden: „Die Gesellschaft muss leise und beständig sagen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Wir müssen nicht unbedingt laut sein, aber ich vermisse, dass oftmals keine klare Position bezogen wird. Ich möchte den Schatz der Demokratie an meine Kinder weiter geben.“

Likrat ist hebräisch und heißt so viel wie „aufeinander zugehen“. In dem Dialogprojekt des Zentralrats der Juden begegnen sich Jugendliche auf Augenhöhe. Gerade das gefällt dem Abitu-rienten Lucas: „Es war gut, dass wir unsere Fragen Jugendlichen und nicht etwa jüdischen Ge-lehrten stellen konnten. So mussten wir nicht nur Sachfragen stellen, sondern konnten auch viel Persönliches erfahren.“ Die Idee für das Dialogprojekt stammt aus der Schweiz, in der das Pro-gramm bereits seit mehr als 15 Jahren existiert. Auf die Begegnungen werden die Likratinos gut vorbereitet – Themen wie jüdische Geschichte oder Gesprächsführung stehen auf dem Pro-gramm. „Ziel des Projekts ist es, Vorurteile und stereotype Wahrnehmungen aufzubrechen, jü-dische Kultur und Religion kennenzulernen und vor allem Verständnis und Toleranz für das Judentum sowie Minderheiten generell zu entwickeln.“, fasst die Geschichts- und Religionsleh-rerin Anna-Maria Schmidt, die den Dialog an der IGS Gerhard Ertl organisiert hat, zusammen. Die Wichtigkeit einer solchen Zusammenkunft ist für alle Schülerinnen und Schüler deutlich geworden. „Wir sind nicht so verschieden. Das ist mein Anliegen, das deutlich zu machen“, resümiert der Likratino Frederik und Noah fügt hinzu: „Voreingenommene Bilder ändern sich. Deswegen sind solche Dialoge wichtig.“

Die Kurse in den Naturwissenschaften von Herrn Wenzel haben drei neue Lehrvideos veröffentlicht:

  • Wirkungsgrad (Physik, Klasse 10)
  • Farradaysche Gesetze (Chemie, MSS)
  • Der Bleiakkumulator (Chemie, MSS)

Einfach mal hier klicken und reinschauen - es lohnt sich!

18.02.2019

Lehr- Lern- Forschungslabor an der IGS Gerhard Ertl

Es war eine ungewohnte Situation für die Schülerinnen und Schüler des 11er Leistungskurses Englisch und erinnerte etwas an ein Fernsehstudio. Rundum im Klassenzimmer waren Kameras und Mikrofone installiert, die den gesamten Unterricht aufzeichneten, denn Forschung, Lehre und Lernen hatten sich an diesem Tag in Sprendlingen im Englischunterricht zusammengefunden.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Mainz entwickeln Professoren und Studierende neue Arten von Aufgaben für den Fachunterricht, bei denen die mediengestützte Weiterentwicklung des schulischen Unterrichts im Fokus steht.

Christian Bauer, begleitender Lehrer an der IGS Gerhard Ertl, ist vom Nutzen der Zusammenarbeit und der Zukunft des mediengestützten Unterrichts überzeugt: „ Gerade für den Sprachunterricht ist der Einsatz von iBooks zukunftsweisend, weil er neue Möglichkeiten des individuellen Lernens bietet und auch neue Motivation hervorbringt.“

Das iBook, in das stets Video- und Audio-Sequenzen, Frageteile und vieles mehr eingearbeitet werden, soll die Schülern anregen, sich intensiv mit den Lerninhalten auseinanderzusetzen. Die Lernenden der IGS Gerhard Ertl beschäftigten sich an diesem Tag mit Arthur Conan Doyles „The hound of Baskervilles“, dem mehrfach verfilmen Krimiklassiker um den Meisterdetektiv Sherlock Holmes.

Die Zusammenarbeit zwischen der IGS Gerhard Ertl und dem Lehr-Lern-Forschungslabor der Universität Mainz, die bereits zum zweiten Mal stattfand, soll auch weiter fortgesetzt werden. Das Projekt wird im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

07.02.2019

Terminkorrektur - Elternkochkurs "Dunkelbar"

Wie ihr seht, seht ihr nichts!

Denn beim Dinner in unserer Dunkelbar werden Ihre Sinne in besonderer Weise gefordert. In kleinen Gruppen bereiten wir Fingerfood zu und lassen uns diese im Anschluss in unserer Dunkelbar schmecken. Jedes Gericht birgt Überraschungen, die man nur kennt, wenn man das Gericht selbst zubereitet hat. Für die restlichen Teilnehmer gilt es, ihre Sinne zu testen und die Aromen-Explosion zu genießen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Dunkelbar!

21.02.2019, 18.30 Uhr
Lehrküche der IGS Gerhard Ertl
EUR 15,- Unkostenbeitrag
Anmeldung hier klicken.

05.02.2019

Mitteilung der Kreisverwaltung - Anpassung der Ganztags-Monatspauschale

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen teil mit:

"Bisher betrug die Monatspauschale für die Mittagsverpflegung der Ganztagsschule EUR 43,61. Aufgrund der neuen Empfehlung des Landkreistages Rheinland-Pfalz, die sich an der Anpassungsverordnung des Bundes orientiert, ist der Kostenanteil auf EUR 3,30 / Mahlzeit anzuheben, sodass die Monatspauschale für die Mittagsverpflegung der Ganztagsschule ebenfalls geringfügig angepasst werden muss.

Die neue Monatspauschale ab 1. März 2019 beträgt somit EUR 44,55."

28.01.2019

Spiele ohne Grenzen- aber mit Begeisterung

Ein tolles Miteinander, große Fairness und viel Spaß – das könnten die drei Überschriften sein, unter denen man die „Spiele ohne Grenzen“ der Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe zusammenfassen könnte.

„Die Spiele lebten von einer gelungenen Abwechslung zwischen Geschicklichkeit, sportlichem Ehrgeiz und der Begeisterung der Schüler“, kommentierte Ilka Pfütze, die zusammen mit Philip Selig die Spiele moderierte, „zum Gemeinschaftsgefühl der Klassen und des Jahrgangs hat dieser Vormittag am 23. Januar sehr viel beigetragen.“, ist sich die Sportlehrerin ebenfalls sicher.

Besonders schön war, dass wirklich alle Schülerinnen und Schüler sich aktiv beteiligten, denn jeder Schüler konnte an mindestens zwei Spielen teilnehmen. Diese wurden dann von ihren Klassenkameraden lautstark angefeuert, die mit einem prägnanten Schlachtruf für Stimmung in der Turnhalle sorgten.

Und Anlass zum Mitfiebern und Anfeuern gab es bei allen Spielen. Auf Robin Hood’s Spuren bewältigten die Schüler beispielsweise einen kleinen Parcours, indem sie auf einem Rollbrett den „Sherwood Forest“ durchritten, um anschließend mit der Armbrust eine Zielscheibe zu treffen. Für jeden Treffer gab es eine „Goldmünze“. Beim „ Windmaschinenspiel“ musste beispielsweise ein Wattebäuschchen per Pendelstaffel über eine Strecke gepustet werden.

In insgesamt 10 Spielen traten die vier Klassen gegeneinander an und blieben trotz der engagierten Anfeuerung der eigenen Teams immer fair, was sich daran zeigte, dass sich die Spieler nach ihrem Wettstreit gegenseitig gratulierten.

Gewonnen haben diesen Wettkampf übrigens die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c, gefolgt von der 6 a. Punktgleich auf Platz drei kamen die 6 b und die 6 d.

23.01.2019

Präventionstag 2019 - Information breit gefächert und motivierend präsentiert

"Prävention - Substantiv, feminin - Vorbeugung, Verhütung (z. B. in Bezug auf eine Krankheit oder zur Verbrechensbekämpfung)"

So lesen wir es im Duden. Ein nicht immer attraktives Thema, das es aber auch in diesem Jahr wieder an die Jugendlichen der IGS Gerhard Ertl heranzutragen.

So wurden für die Jahrgangsstufen 7 - 12 verschiedene zielgenaue Angebote geschnürt, die ihre Wirkung nicht verfehlten. Lesen Sie hier bitte weiter

Klassenstufe 7

Datenschutz will gelernt sein - Gefahren im Netz erkennen

Ein Aspekt des diesjährigen Präventionstags – die Datensicherheit - schlug vor kurzem hohe Wellen bis hinauf in die Spitzen der Politik. Und eigentlich sollte jeder heute wissen, dass man sich vor dem Missbrauch persönlicher Daten schützen muss. Denn Datenschutz will gelernt sein – und das am besten schon in der Schule.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 wurden am diesjährigen Präventionstag der IGS Gerhard Ertl auf vielfältige Weise für die für Gefahren, die ihnen beim Umgang mit modernen Medien begegnen können, sensibilisiert.

Whatsapp, Facebook, Instagram, Snapchat, Tumblr, Pinterest, YouNow – die Welt der Social-Media-Dienste gehört heute zum Alltag von Jugendlichen. Sie bieten vielfältige und attraktive Möglichkeiten. Aber nicht immer sind sich Jugendliche der Gefahren bewusst, die auch bei scheinbar harmloser Nutzung entstehen können. Das Thema Datenschutz und die möglichen Folgen waren deshalb ein wichtiges Thema in den Workshops der Jahrgangsstufe 7. Lehrerin Sonja Klinger betonte: „ Die Erkenntnis, dass im Netz Gefahren drohen können und stets eine gewisse Vorsicht geboten ist, ist ein erster wichtiger Schritt.

Unterstützung erhielten die Lehrerinnen und Lehrer dabei von Experten, welche die Themen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung aus der Praxis lebensnah ergänzten. Jens Rosenbaum, Jugendsachbearbeiter der Polizeiinspektion Bingen, informierte beispielsweise über die gesetzlichen Hintergründe: Was ist erlaubt, ab wann wird es kritisch und wann wird es sogar ein Straftatbestand?

Vanessa Kuschel vom Frauennotruf Mainz, konnte mit umfangreicher Erfahrung als Kinderschutzkraft in der Präventions- und Jugendarbeit das Thema „Sexting“ offen ansprechen. Diese technologiegestützte Form des Flirtens und das damit verbundene Verschicken von Fotos können besonders für Mädchen schnell mit schwerwiegenden Problemen verbunden sein, die durch unerlaubte Datenweitergabe entstehen und dann kaum noch zu beheben sind. Vor einem unreflektierten Ausprobieren muss deshalb eindringlich gewarnt werden.

Großer Dank gilt in diesem Zusammenhang der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen, Frau Göhl, die diesen speziell auf die Mädchen zugeschnittenen Vortrag von Frau Kuschel finanziell möglich gemacht hat.


Klassenstufe 8

Immer den Durchblick behalten - Die 8er auf dem Klarsichtparcours

Es war ein Mitmach-Parcours, bei dem den Schülerinnen und Schülern am diesjährigen Präventionstag so einiges klar wurde! Zum Beispiel, wie eingeschränkt man in seinen Reaktionen auch nach geringem Alkoholgenuss sein kann.

Dazu dienten beispielsweise die sogenannten Rauschbrillen, mit denen verschiedene Promillestärken simuliert werden können. Und die Schülerinnen und Schüler wunderten sich nicht schlecht, dass man dann weder Kleingeld aus der Tasche holen und sicher zählen kann, noch mit einem Schlüssel einfach die Tür aufsperren kann oder einen leichten Hindernis-Parcours bewältigen kann.

Das Ganze war unterhaltsam und produzierte viel Spaß und Gelächter, aber jeder, der die „Drunk Buster“ ausprobiert hatte, war sich darüber im Klaren, dass er oder sie nicht mehr Herr über sich selbst war. Und das machte schon nachdenklich.


Klassenstufen 9 und 10

Ohne den erhobenen Zeigefinger

Mit dem erhobenen Zeigefinger kann man Jugendliche in den seltensten Fällen erreichen. Aber aufschlussreiche Informationen, Beispiele aus der eigenen Erfahrung und dazu eine abwechslungsreiche Präsentation sind in der Lage, nachhaltig auf Gefahren durch Süchte aufmerksam zu machen und vorzubeugen.

Viele wichtige Informationen und eindrückliche Beispiele, die viele Schülerinnen und Schüler nachdenklich machten, hatten dazu die Referenten der Polizei im Gepäck. Sie zeigten den Lernenden der 9. Klassen auf, welche drastischen und oft auch tödlichen Folgen Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr mit sich bringen können.

Eindrucksvoll gestalte sich auch der Stand des Kinderschutzbundes Mainz, der das Thema gesunde Ernährung zum Schwerpunkt genommen hatte. Eigentlich keine „klassische“ Sucht, aber Sarah Mundstock von der Sprendlinger Gruppierung des Kinderschutzbundes erklärte die Wahl so: „Gerade heute, wo es mehr und mehr industriell gefertigte Lebensmittel gibt, in denen wirklich überall Zucker enthalten ist, ist es notwendig, auch darüber aufzuklären.“ Großen Anklang – neben den leckeren und gesunden Snacks des Standes - fand deshalb auch ein Schätzspiel, bei dem der Zuckergehalt bekannter und beliebter Nahrungs- und Genussmittel geraten werden musste.

Auch die Caritas Mainz e.V. mit Sitz in Bingen hatte einen Informationsstand aufgebaut und nahezu lebensechte Babypuppen mitgebracht. Allerdings Babys, welche die schrecklichen Folgen von Alkohol- oder Drogenkonsum während der Schwangerschaft aufwiesen und den Schülerinnen und Schüler drastisch den fatalen Einfluss dieser Gifte vorführte.
Die schlimmen Folgen von exzessivem Drogenkonsum, das daraus folgende Abgleiten in die Kriminalität, ein Gefängnisaufenthalt und den mühsamen und anstrengenden Weg aus dieser Abhängigkeit heraus in ein normales Leben schilderte den Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe ein Betroffener genauso wie ehemalige Alkoholabhängige alle zum Nachdenken brachten.


MSS

Aktiv für die Demokratie - MSS 12 diskutiert zum Thema Extremismus in unserer Gesellschaft

Driftet unsere Gesellschaft auseinander? Wachsen die extremistischen Milieus an? Wie gefährlich ist der wachsende Populismus? Ist ein Großteil der Jugend bereits politikverdrossen? Die Schülerinnen und Schüler der MSS 12 der IGS Gerhard Ertl widmeten sich nicht nur im Unterricht mit großer Ernsthaftigkeit und Gründlichkeit diesen drängenden und höchst aktuellen Fragen.

Anlässlich des Präventionstages der Schule waren dazu ausgewiesene Experten nach Sprendlingen gekommen, die in verschiedenen Workshops gemeinsam mit den Lernenden diverse Fachthemen bearbeiteten.

Der Theologe Dr. Türk informierte und diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern über die Formen des christlichen Fundamentalismus, der Islamwissenschaftler Mohammed Murtaza über islamisch motivierten Extremismus. Den Stand der Dinge aus Sicht des Innenministeriums vermittelten Herr Müller und Frau Blahnik und der Landtagsabgeordnete Michael Hüttner konnte aktuelle Erfahrungen aus der politischen Praxis im rheinland-pfälzischen Landtags beisteuern.

Radikalisierungsprozesse stellen jede demokratische Gesellschaft vor große Herausforderungen, egal ob sie politisch oder religiös motiviert sind, denn sie akzeptieren die zentralen Werte und Normen einer demokratischen Gesellschaft nicht.

In der abschließenden Podiumsdiskussion stellten sich den Experten dann den Fragen von Ana Kegler und Joelle Boller (beide MSS 12). Sozialkundelehrer Oliver Henning zeigte sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Tages sehr zufrieden. „ Ganz besonders hat mich gefreut, dass wir an diesem Tag durch die Teilnahme von Wissenschaftlern einerseits und aktiven Politikern eine Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis hatten.“

Herzlichen Dank an dieser Stelle sagen wir auch unserem Förderverein; nur durch dessen Spende konnten in vielen Klassenstufen die zahlreichen Angebote trotz hoher Kostenintensität realisiert werden!

23.01.2019

Ein Aufruf zur Völkerverständigung!

Die Resonanz unseres Austauschs in Frankreich ist jedes Jahr enorm, sodass wir immer schnell an unsere Kapazitätsgrenzen gelangen. Wir möchten natürlich alle Franzosen, die sich an einem Austausch mit Deutschland interessieren, gerne aufnehmen, benötigen aber dafür Ihre Unterstützung!

Für unseren Austausch mit den beiden französischen Partnerschulen suchen wir daher noch Familien, die eine französische Austauschschülerin oder einen französischen Austauschschüler in der Zeit vom 1.-6. April aufnehmen könnten.

Sie wollen helfen? Prima - Bitte melden Sie sich bei Frau Kunz, die Sie per Email an Austausch@IGS-Gerhard-Ertl.de erreichen.

Wir freuen uns über Ihr Engagement - Que l'amitié franco-allemande continue!

17.01.2019

Ende gut, alles gut - Das White Horse Theatre gastiert in Sprendlingen

Kurz vor Weihnachten gab es für alle Schülerinnen und Schüler der IGS Gerhard Ertl noch ein kleines Highlight: Das „White Horse Theatre“, Europas größtes pädagogisches Tourneetheater, gastierte zum dritten Mal in unserer Schule. Das Besondere daran: junge muttersprachliche Schauspieler führen englische Theaterstücke in altersgerechter Sprache und Bearbeitung auf.

Mit wenigen Requisiten aber viel Phantasie führte die Theatertruppe die Lernenden der Orientierungsstufe in die Welt der Sagen und Ritter, an den Hof des sagenumwobenen König Artus und seiner Tafelrunde, wo der edle Sir Gawain in eine Auseinandersetzung mit dem „grünen Ritter“ verwickelt wird.

William Shakespeares Stück „ All“s well that ends well“ wurde in komprimierter und vereinfachter Form für die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe aufgeführt. Im Mittelpunkt der mitunter nachdenklich machenden Komödie steht Helena, die Tochter eines Arztes, die unsterblich in den jungen Grafen Bertram verliebt ist. Dieser aber fühlt sich ganz und gar nicht zu Helena hingezogen, die für ihn nicht ebenbürtig ist. Nach einigen Verwirrungen endet aber alles gemäß dem Titel des Stückes.

Für die Oberstufe spielte die junge Theatertruppe die moderne Komödie „Relatively Speaking“ des britischen Autors Alan Ayckburn. Das Stück spielt an einem Sommerwochenende im Jahr 1965 und thematisiert mit viel Humor das komplizierte Beziehungsgeflecht junger Paare zwischen Vertrauen, Täuschung und Intrigen.

11.01.2019

Ein PLUS für die Ganztagsschule

Unser Ganztagskonzept reagiert auf Entwicklungen der Zeit und auch auf verschiedene Hinweise, die an uns herangetragen wurden:

Bewährtes wie zum Beispiel das Fach „TÜV“ (Trainieren, Üben und Vertiefen), die Mittwochs-AGen, die von außerschulischen Partnern begleitet werden, die Profil-AGen der Lehrkräfte und die Silentia bleiben natürlich erhalten. Ebenso das bewährte Mittagessensangebot.

Das neue Konzept der additiven Ganztagsschule erweitert jedoch auch das bisher bestehende Konzept und macht das Gesamtpaket größer und noch attraktiver.

So führt zum Beispiel der Wechsel vom Halbtags- in den Ganztagsbereich nicht mehr zu einem Klassenwechsel.

Aber....lesen Sie doch bitte weiter.

10.01.2019

Wichtiger Hinweis

am Dienstag, 8. Januar 2019 wurden während der Schulzeit von einem regulär auf dem Schulgelände der IGS Gerhard Ertl im Bereich Busbahnhof geparkten Fahrzeug die Kennzeichen entfernt und entwendet.

Das Kennzeichen lautet „AZ-SN 180“.

Der Diebstahl ist der Polizei in Bad Kreuznach bereits angezeigt worden.

Sollten Sie ein Fahrzeug mit diesem Kennzeichen sehen, informieren Sie bitte die nächste Polizeidienststelle.

gez. die Schulleitung der IGS Gerhard Ertl