Französische Lebensart und Kultur erleben - Sprendlinger Schüler auf Austausch in Burgund

„Es war echt cool“, fasst Zoe Goldhammer aus der 8a das Ergebnis ihres Frankreichaufenthalts zusammen. Und Lilly Maurer aus der 8 b ergänzt: „Es war eine tolle Erfahrung. Wir haben neue Freundschaften geschlossen und viel Spaß zusammen gehabt.“

Aber natürlich war das nicht alles. Auf dem Programm des Schüleraustauschs mit französischen Collèges „Pierre Cassin“ und „Claude Tillier“ in Cosne-Cours-sur-Loire stand eine ganze Menge französischer Kultur und Lebensart, die es zu erkunden galt.

Der Aufenthalt der 22 Sprendlinger Schülerinnen und Schüler Anfang Mai aus der 7. und 8. Jahrgangsstufe erwiderte den Besuch der französischen Gruppe, die im April zu Gast in Rheinhessen war. Begleitet wurden sie von Ulrike Schwarz und Franziska Arndt, die ebenfalls ein positives Resümee ziehen konnten.

„Während des Aufenthaltes in Frankreich konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur sprachliche und kulturelle Erfahrungen sammeln, sondern auch ihren eigenen Lernfortschritt spüren und sich in der Fremdsprache erproben“, erläutert Französischlehrerin Ulrike Schwarz, welche den Austausch seit einigen Jahren begleitet.

Spannend fanden alle den „Ausflug“ ins Mittelalter zu dem Burgenbauprojekt „Guédelon“. Dort bauen etwa fünfzig Handwerker diese Burg ausschließlich mit Techniken und Materialien, die im Mittelalter verwendet wurden. Die Schüler lernten vor Ort 24 auch verschiedene Berufe aus dem Mittelalter kennen. Wissenswertes über Gotik und Renaissance erfuhren die Schüler dann in Bourges, wo sie die Kathedrale und Altstadt kennenlernten. Am 8. Mai, an dem an den Sieg über Hitler-Deutschland erinnert wird und der in Frankreich Feiertag ist, unternahmen die Schüler mit ihren Gastfamilien Ausflüge, die sie bis nach Paris führten.

Zuletzt hatten die deutschen Austauschschüler Gelegenheit, am Unterricht teilzunehmen und in der Mensa zu essen. Abends präsentierten sie zusammen mit ihren Partnern bei einem kleinen Fest in der Schule in französischer und deutscher Sprache Redewendungen, die sie im Laufe des Schultags erschließen und bebildern mussten.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Deutsch-Französischen-Jugendwerk, vom Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/Burgund und vom Förderverein der IGS Gerhard Ertl.