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MINT-Unterrichtsbeispiele

Ihr Ansprechpartner

Mathias Wenzel

MINT-Koordinator


Telefon: 06701-20581-0

Telefax: 06701-20581-66

Mail: M.Wenzel@IGS-Gerhard-Ertl.de

  • Erstellen von Lernvideos

    Fachbereich Chemie/Physik


    Die Methode "Lernen durch Lehren" (LdL-Methode) ist eine schüler*innenzentrierte, kooperative Unterrichtsmethode, welche eine selbstständige und eigenverantwortliche Planung und Durchführung von einzelnen Unterrichtseinheiten ("Präsentationen") durch Schülerinnen und Schüler unter Anleitung eines Lehrenden beinhaltet. Wesentlicher Bestandteil ist die Übertragung von möglichst vielen Aufgaben und Funktionen des Lehrenden an die jeweiligen Lernenden, wobei der Lehrende während des gesamten Prozesses als Begleiter bzw. Supervisor fungiert und die Ausführungen der Lernenden überwacht. Die Methode basiert auf der Vorstellung, dass Lernende selbst nachhaltiger lernen, wenn sie anderen Lernenden etwas erklären bzw. diese unterrichten. (TU Kaiserlautern Zentrum für Lehrerfortbildung). Auch diese Methode lässt sich mit Hilfe des iPads an unserer Schule sehr gut umsetzen. Sowohl in Physik als auch in Chemie haben Schülerinnen und Schüler einzelne Themen mit Hilfe von Experimenten aufgearbeitet und die Fachinhalte zu einem Lernvideo für Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zusammengestellt.


    Hier nun zwei Beispiel aus dem Leistungskurs Chemie:


    Außerdem hier noch ein Video aus der Klassenstufe 10, Fachbereich Physik:


  • Bewegungsanalyse mit dem iPad

    Fachbereich Physik


    In der Physik spielen Bewegungen in vielen Teilbereichen eine wichtige Rolle. Um Bewegungen gut beschreiben und erklären zu können, werden an unserer Schule sehr gern Bewegungsanalysen mit dem iPad durchgeführt. Diese bieten die Möglichkeit auch Bewegungen zu beschreiben, die sehr schnell anlaufen und deren Analyse mit herkömmlichen Experimentiermethode recht schwierig wäre.


    Hier finden Sie einige Beispiele:

    • Akustik - Klasse 8 - Die Schwingung einer Gitarrenseite wurde mit dem iPad aufgezeichnet. Klicken Sie hier, um zum dazugehörigen Video zu gelangen.
    • Mechanik - MSS 11 - Das wissenschaftliche Erfassen einer beschleunigten Bewegung bedarf eines hohen technischen Aufwandes. Mithilfe des iPads kann dieser Teilbereich der Physik aber gut dokumentiert werden. Und hier geht's zum Video.
    • Mechanik - MSS 11 - Auch der freie Fall kann mithilfe des iPads gut dokumentiert werden. Sehen Sie selbst.

  • Mathematik und Inklusion

    Die IGS Gerhard Ertl hat als eine von wenigen Schulen in Rheinland-Pfalz erfolgreich am Landesprojekt "Mathematik und Inklusion" teilgenommen. Nach dem Prinzip „Herausfinden, wie Kinder denken“ konnten neue Ideen der Unterrichtsentwicklung und -gestaltung unter anderem im Förderkurs Mathematik Schülerinnen und Schüler Einsichten und Verständnis in mathematische Grundprinzipien vermitteln.


    Durch das Engagement und den gemeinsamen Einsatz der Kolleginnen Frau Hofmann, Lehrerin für Mathematik, und Frau Lorenz, Förderschullehrerin, wurde das Projekt an der IGS Gerhard Ertl erfolgreich umgesetzt. Ziel ist es, den Mathematikunterricht an Schwerpunktschulen weiterzuentwickeln. Dabei steht u. a. der Förderschwerpunkt Lernen im Zentrum. Neben Ideen zur Unterrichtsgestaltung werden insbesondere auch Mittel und Wege der Diagnose und Förderung bei Lernschwierigkeiten erprobt und weiterentwickelt. Dazu gehören insbesondere auch Handlungsstrategien und Fördermöglichkeiten für rechenschwache Schülerinnen und Schüler, etwa durch den gezielten Einsatz von anschaulichen Materialien und die Verbalisierung jedes Rechenschritts oder selbstentwickelte Rechenspiele.


    So konnte im letzten Schuljahr ein Mathematik-Förderkurs für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 an der IGS etabliert werden. In diesem Kurs geht es darum, Lernen sichtbar zu machen ("visible learning") und mit den Augen der Schülerinnen und Schüler zu planen. Dabei werden zunächst Grundvorstellungen aufgebaut und so die Grundlagen für Einsichten und Verständnis in mathematische Grundprinzipien gelegt. Dies gelingt besonders durch den Einsatz von vielfältigen konkreten Materialien und Spielen. So üben die Kinder beispielsweise die Darstellung des Zahlenraums bis 1000 mit den Einer-Würfeln, Zehner-Stäben und Hunderter-Platten des Dienes-Materials. Von zentraler Bedeutung ist dabei das fachdidaktische Leitprinzip „Herausfinden, wie Kinder denken“.


    Das Ziel des Förderkurses, positive Auswirkungen auf den Lernerfolg zu erzielen und eine Motivationssteigerung für das oft „ungeliebte“ Fach zu erreichen, konnte bei allen Schülerinnen und Schülern nach einem halben Jahr Erprobungszeit deutlich festgestellt werden. Frau Lorenz bilanziert: „Es war schön zu sehen, wie das Selbstvertrauen der Schüler bezüglich ihrer Fähigkeiten im Laufe des Förderkurses stieg. Außerdem konnten durch das Leitprinzip des Kurses ‚Versprachlichung aller Rechenwege und Denkprozesse’ Kompetenzen im Bereich der Ausdrucksfähigkeit und des Wortschatzes erweitert werden."


    Über zwei Jahre lang wurden die Projektschulen dazu auf dem Weg zu einem inklusiven Mathematikunterricht begleitet. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltungen wurde an einer systematischen Unterrichtsentwicklung gearbeitet. Begleitet wurde dieser Prozess durch ein Beratungskräfteteam aus den Bereichen Mathematik und Inklusion. Zusätzlich stellte die Ruhr-Universität Bochum mit dem Fachbereich Mathematik (Lehrerbildung) Forschungen zum Projekt an. Die IGS Gerhard Ertl setzt damit erfolgreich den Auftrag an Schule um, alle Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten gemäß zu fördern und damit gerade im Übergang in die weiterführende Schule den Grundstein für eine erfolgreiche Schullaufbahn zu legen – und das mit Freude am Rechnen!


    Haben Sie Fragen zum Thema, wenden Sie sich bitte an  Frau Hofmann oder  Frau Lorenz.

Unsere Schule verfügt über eine große Menge an digitalen Sensoren, die mit dem iPad oder einem Notebook gekoppelt werden können. In Verbindung mit unserer hervorragenden Experimentierausstattung lassen sich somit auch quantitative Experimente durchführen, die analog nur sehr schwierig möglich sind.

Nachfolgend finden Sie einige bebilderte Beispiele:

Quantitatives Experimentieren mit dem iPad

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