Willkommen an der IGS Gerhard Ertl
Wir sind...
eine Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im rheinhessischen Sprendlingen und verkehrstechnisch sehr gut erreichbar.
Unsere Bildungsziele sind Kenntnisse und Fertigkeiten, die eine solide Grundlage für die weitere Ausbildung unserer Absolventinnen und Absolventen in Beruf und Studium sowie für ihre persönliche Lebensgestaltung in Familie und Gesellschaft bieten.
Aktuelles aus dem Schulleben

Die Lateingrundkurse der MSS 1 starteten in das neue Jahr mit einem spektakulären Ausflug in die antike Stadt Pompeji, wo sie just den berühmten Vulkanausbruch aus dem Jahr 79 n. Chr. miterleben konnten. Sehr zur Freude ihrer begleitenden Lehrkräfte Theresa Kasperkowitz und Andreas Spika überlebten alle den Vulkanausbruch und konnten am Ende des Tags wohlbehalten wieder in Sprendlingen abgeliefert werden. Am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien trafen sich Lehrkräfte und Schüler in der Raumfabrik in Frankfurt, wo die spektakuläre Ausstellung bis zum 18. Januar gastierte. Sie hatten sich im Lateinunterricht vor den Ferien bereits auf den Ausflug vorbereitet und die Geschichte Pompejis studiert. Die Exponate aus der antiken Stadt und einführenden Karten in den ersten Räumen der Ausstellung holten die Schülerinnen und Schüler genau dort ab, wo sie im Unterricht stehen geblieben waren. Etwas bedrückender waren dann die versteinerten Bewohner Pompejis, die nach der Ausgrabung der antiken Stadt im 19. Jahrhundert entdeckt wurden und das schreckliche Ende der Stadt bezeugen. Im nächsten Raum kamen dann technische Mittel zum Einsatz: mithilfe von VR-Brillen konnten die Teilnehmenden die Arena in Pompeji besuchen und einen Gladiatoren- und Tierkampf miterleben. Besonders beeindruckt waren die Besucher hier von einem Tiger, der direkt in Publikum sprang. Während der sich anschließenden Seeschlacht in der Arena (für die antiken Römer technisch möglich und historisch verbürgt), brach dann über den Köpfen der Schülerinnen und Schüler der Vulkan Vesuv aus und beendete die Seeschlacht spektakulär. Den Verlauf des Ausbruchs, bzw. den Untergang der Stadt erlebten die Besucher dann im nächsten Raum, in dem sie in einer Kutsche sitzend, aus der antiken Stadt flohen. Begleitet wurde die Flucht dabei von Erschütterungen des Erdbebens und herabfallenden Gesteinsbrocken. Die Teilnehmenden gruselten sich ziemlich und waren am Ende froh, dem Inferno entronnen zu sein. Die Rückfahrt nach Sprendlingen verlief dann zum Glück gänzlich unspektakulär und friedlich. Insgesamt waren alle Beteiligten beeindruckt und zufrieden mit diesem Start ins neue Jahr.

In der Schule soll man bekanntlich nicht nur Mathematik und Englisch lernen, sondern auch soziale Fähigkeiten ausbilden und lernen, sich mit anderen ganz unterschiedlichen Menschen auseinanderzusetzen. Für die IGS Gerhard Ertl gehört zu diesem Bereich auch das soziale Projekt. Pro Schuljahr soll sich jede Klasse ein kleines oder größeres soziales Projekt vornehmen und es umsetzen. Da sich besonders die Zeit vor Weihnachten anbietet, Gutes zu tun (vielleicht schreibt das Christkind ja doch mit), taten sich die 8. Klassen zusammen und luden am 16.12.2025 zum Weihnachtsmarkt in der Schulmensa ein. Die Schülerinnen und Schüler nutzen den Vormittag, um zahlreiche Plätzchen zu backen, kleine Geschenke und Weihnachtskarten zu basteln und die kulinarische Versorgung der Gäste sicher zu stellen. Während die Technik AG bereits den ganzen Vormittag in der Mensa gewirkt hatte, bauten alle Klassen in der 6. Stunde die triste Mensa in ein kleines Weihnachtswunderland um. Pünktlich um 16:00 öffnete der Weihnachtsmarkt dann seine Tore und es kamen tatsächlich viele Besucherinnen und Besucher. Ein besonderes Highlight folgte denn auch kurz nach der Eröffnung durch Herrn Selig: unter der Leitung von Frau Lichter gab der Chor der IGS Gerhard Ertl einige wunderschöne Weihnachtslieder zum Besten. Im Anschluss hatte das extra für dieses Ereignis zusammengetrommelt Bläserensemble seinen Auftritt. Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler aus fast allen Altersklassen hatten sich extra zusammengefunden und fleißig geprobt. Zusammengekommen waren eine Tuba, eine Klarinette, eine Zugposaune, ein Horn, zwei Trompeten und eine Geige und spielten stimmungsvoller Klassiker aber auch moderne weihnachtlich Stücke. Ein echtes Highlight! Vielen lieben Dank an die Musikerinnen und Musiker für ihren Einsatz. Im Anschluss konnten dann Punsch getrunken, Waffeln und Crepes geschmaust werden. Es gab sogar das Angebot sich schminken zu lassen oder ein Glitzertattoo auftragen zu lassen Alle fühlten sich sichtlich wohl und genossen die angenehme Atmosphäre. Auch die Schülerinnen und Schüler an den Verkaufsständen waren am Ende mit ihrem Erlös sehr zufrieden. Insgesamt wurden an diesem Tag knapp 800 Euro eingenommen. Das Geld geht zu gleichen Teilen an die Sophia Kallinowsky Stiftung, die Krebskranke Kinder unterstützt und an eine Sammlung zugunsten einer ebenfalls an Krebs erkrankten Athletin des Cheerleading Vereins BKC, mit der einige Schülerinnen zusammen tanzen. Beide Stiftungen setzen sich für kranke Kinder ein und haben einen engen Bezug zu Schülerinnen und Schülern der Stufe. Neben allen freundlichen Spenderinnen und Spendern danken wir ganz herzlich dem REWE Sprendlingen, der das Projekt mit Sachspenden (Backzutaten und Punsch) unterstützte, der Technik AG, Frau Lichter, dem Chor und den beteiligten Musiker.

Im Rahmen unseres DS-Kurses der 12. Klasse unternahmen wir gemeinsam mit einer anderen Schule aus Meisenheim eine Theaterfahrt nach Mannheim zu dem Stück „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang von Goethe. Das Theaterstück basiert auf Goethes berühmtem Briefroman aus dem Jahr 1774, der von der unglücklichen Liebe des jungen Werther zu Lotte erzählt. Obwohl Lotte bereits mit Albert zusammen ist, fühlt Werther sich ihr seelisch sehr verbunden und gibt die Hoffnung nicht auf. Die Inszenierung stellte besonders die Gefühle und inneren Konflikte Werthers in den Mittelpunkt und regte dazu an, über verschiedene Formen von Liebe, über Besitzdenken und über den Umgang mit starken Emotionen nachzudenken. Gespielt wurde das Stück als Einmann-Theater von einem einzigen Schauspieler, der die Rolle des Werther sehr intensiv und eindrucksvoll verkörperte. Dabei wechselte er zwischen verschiedenen Rollen, direkter Ansprache des Publikums und emotionalem Spiel. Unterstützt wurde dies durch einen modernen, multimedialen Bühnenraum, der Werthers inneren Zustand sichtbar machte. Für viele von uns war es sehr interessant, ein Stück wie dieses live auf der Bühne zu sehen. Besonders beeindruckend war, dass es sich um ein Einmann-Theater handelte. Obwohl nur ein Schauspieler auf der Bühne stand, gelang es ihm, die verschiedenen Figuren und vor allem die Gefühle Werthers sehr überzeugend darzustellen. Durch den Einsatz von Stimme, Mimik, Gestik und Körperhaltung wurde deutlich, wie vielseitig und anspruchsvoll diese Art des Theaters ist. Gerade im Hinblick auf unseren DS-Unterricht konnten wir viele Anregungen für unser eigenes Projekt sammeln. Im Fach Darstellendes Spiel beschäftigen wir uns nicht nur praktisch mit Theater, sondern auch mit Ausdruck, Kommunikation und Kreativität. Wir lernen, wie man Gefühle, Gedanken und Konflikte mit dem eigenen Körper, der Stimme und durch szenisches Spiel darstellen kann. Theaterbesuche sind dabei besonders wichtig, da man professionelle Inszenierungen erlebt, verschiedene Spielweisen kennenlernt und neue Ideen für die eigene Arbeit bekommt. Außerdem hilft es, Theater nicht nur selbst zu spielen, sondern es auch bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren. Insgesamt war die Theaterfahrt ein sehr schönes Erlebnis für unseren Kurs. Der Ausflug hat uns gezeigt, wie wirkungsvoll Theater auch mit wenigen Mitteln sein kann. Besonders das eindrucksvolle Spiel des einzelnen Schauspielers machte das Stück zu etwas Besonderem und bleibt uns sicher noch lange in Erinnerung.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, am 19. Dezember 2025, fand in der 6. Stunde bereits zum zweiten Mal das gemeinsame Weihnachtssingen auf dem Schulhof unserer Schule statt. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Mitarbeitende kamen zusammen, um das Jahr musikalisch und in stimmungsvoller Atmosphäre ausklingen zu lassen. Zu Beginn meinte es der Wettergott kurz nicht ganz so gut mit uns, doch nach einem kleinen Regenschauer blieb es glücklicherweise trocken, sodass dem gemeinsamen Singen nichts mehr im Wege stand. Die musikalische Begleitung übernahm in diesem Jahr Frau Lichter, die die Lieder souverän am Keyboard spielte. Das Repertoire reichte von beliebten Klassikern wie „Jingle Bells“ und „In der Weihnachtsbäckerei“ über moderne Weihnachtshits wie „Last Christmas“ und „All I Want for Christmas Is You“, zu denen auch getanzt wurde. Auf besonderen Wunsch der Schülerinnen und Schüler wurde außerdem das Lied „Weihnachtsmann & Co. KG“ gesungen, das sich als absoluter Favorit erwies und bei dem besonders laut und begeistert mitgesungen wurde. Für das leibliche Wohl sorgten in diesem Jahr die Jahrgangsstufen 10, 12 und 13, die mit großem Engagement ein vielfältiges Angebot auf die Beine stellten. Neben selbstgemachten Crêpes, Plätzchen und Kuchen gab es heißen Kakao, Kinderpunsch und sogar Würstchen – ein Angebot, das das Weihnachtssingen zusätzlich zu einem gemütlichen Beisammensein machte. Das Weihnachtssingen 2025 war erneut eine gelungene Aktion, die Gemeinschaft, Musik und vorweihnachtliche Stimmung auf schöne Weise miteinander verband. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, die zum Gelingen beigetragen haben. So konnten wir gemeinsam stimmungsvoll in die Weihnachtsferien starten.

Am Dienstag, den 16. Dezember, führte die Klassenstufe 6 in den heiligen Hallen der Bib den diesjährigen Vorlesewettbewerb durch. Bereits im Vorfeld waren in allen vier Klassen die besten Vorleser ausgewählt worden und diese traten nun in Anwesenheit Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften der Stufe und Frau Walther, der Leiterin der Bib an, um die beste Vorleserin oder den besten Vorleser zu ermitteln. Die Konkurrierenden lasen dabei einen kurzen Text aus ihrem Liebelingsbuch und einen unbekannten Text. Dabei handelte es sich in diesem Jahr um das Jugendbuch Momo von Michael Ende, dessen zentrales Thema Zeit (und wie wir sie nutzen) nichts an Aktualität eingebüßt hat, auch wenn das Buch schon vor 50 Jahren geschrieben wurde. Die Schülerinnen und Schüler nahmen die Herausforderung an und stellten sich dem Publikum. Sieger wurde Isaija aus der Klasse 6b. Er wird die Schule beim nächsten Wettbewerb, in dem alle Schulsieger des Landkreises gegeneinander antreten, würdig vertreten. Wir gratulieren von Herzen und wünschen ihm viel Erfolg! Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Walther und die Deutschlehrerinnen, die diesen Wettbewerb so professionell und souverän durchgeführt haben.

Mit der Schule beginnt der Ernst des Lebens, aber richtig ernst wird es erst danach: Die Entscheidung für einen Beruf prägt den Alltag der folgenden 30 bis 40 Jahre. Um die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen bei der Wahl eines geeigneten Berufs zu unterstützen, haben die Tutoren der achten Klassen - tatkräftig unterstützt von Herrn Mohr und der Schulsozialarbeit – in der Woche vor den Herbstferien ein abwechslungsreiches Programm gestrickt, dass die Kids bei ihrer Wahl unterstützen soll. Schülerinnen und Schüler, die die Schule nach der 9. Klasse mit dem Abschluss Berufsreife verlassen, sind davon besonders betroffen, denn sie müssen bereits im nächsten Jahr aktiv werden und einen Ausbildungsplatz finden. Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und probierten ganz individuell für zwei Tage in einem Betriebspraktikum Berufe aus. Die Wahl der Betriebe war dabei sehr abwechslungsreich von der Arztpraxis, übers Bestattungsinstitut, Friseur, Einzelhandel und Kindergarten war alles dabei. Zurück in der Schule stellten die Jugendlichen ihren Mitschülern die Betriebe vor und tauschten sich über die mannigfaltigen beruflichen Möglichkeiten aus. Daneben besuchte unser Berufswahlkoordinator Herr Mohr von der Arbeitsagentur die Klassen und machte mit ihnen einen ausführlichen Test, in welchen Bereichen ihre beruflichen Interessen liegen. Ein besonderes Highlight war dann der Berufeparcour, den Frau Kollas und Frau Nett von der Schulsozialarbeit gemeinsam mit den Tutoren betreuten. Drei Schulstunden lang arbeiteten die Jugendlichen mit ihren Händen und mussten Knöpfe annähen, Hemden bügeln, Tische eindecken, einen Würfel herstellen, eine Blume aus Draht herstellen und vieles mehr. Im Anschluss wurde gemeinsam überlegt, welche überraschende Kompetenzen für manche Berufe gefordert sind. So sollte jeder Mann und jede Frau, der/die Anzüge tragen muss, Hemden bügeln können. Trotz mancher Herausforderung hatten die Teilnehmenden insgesamt viel Spaß ganz abseits von Tablett und Handy. Ein weiteres Highlight war dann die Betriebsbesichtigung beim Zweiten Deutschen Fernsehen auf dem Lerchenberg, bei dem wieder viele Berufsmöglichkeiten vorgestellt wurden und wir nebenbei noch erfuhren wie kompliziert und teuer es ist Fernsehen zu machen. Wir bekamen einen Überblick über das riesige Gelände, besichtigten den Fernsehgarten, lernten den Greenscreen kennen und durften die heiligen Hallen der Fernsehstudios von Nahem besichtigen. Ein sehr informativer und abwechslungsreicher Vormittag!






