Bitte um Beachtung!!!
Wegen der Unwetterwarnungen findet am Montag (12.01.26) der Unterricht nicht in Präsenz statt, sondern Arbeitsaufträge werden digital bereitgestellt und die Schülerinnen und Schüler bleiben sicher zu Hause.
Die schriftlichen Abiturprüfungen müssen wie geplant stattfinden!
"Fahrt vorsichtig!"
Die Schulleitung
Willkommen an der IGS Gerhard Ertl
Wir sind...
eine Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im rheinhessischen Sprendlingen und verkehrstechnisch sehr gut erreichbar.
Unsere Bildungsziele sind Kenntnisse und Fertigkeiten, die eine solide Grundlage für die weitere Ausbildung unserer Absolventinnen und Absolventen in Beruf und Studium sowie für ihre persönliche Lebensgestaltung in Familie und Gesellschaft bieten.
Aktuelles aus dem Schulleben

Am Dienstag, den 16. Dezember, führte die Klassenstufe 6 in den heiligen Hallen der Bib den diesjährigen Vorlesewettbewerb durch. Bereits im Vorfeld waren in allen vier Klassen die besten Vorleser ausgewählt worden und diese traten nun in Anwesenheit Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften der Stufe und Frau Walther, der Leiterin der Bib an, um die beste Vorleserin oder den besten Vorleser zu ermitteln. Die Konkurrierenden lasen dabei einen kurzen Text aus ihrem Liebelingsbuch und einen unbekannten Text. Dabei handelte es sich in diesem Jahr um das Jugendbuch Momo von Michael Ende, dessen zentrales Thema Zeit (und wie wir sie nutzen) nichts an Aktualität eingebüßt hat, auch wenn das Buch schon vor 50 Jahren geschrieben wurde. Die Schülerinnen und Schüler nahmen die Herausforderung an und stellten sich dem Publikum. Sieger wurde Isaija aus der Klasse 6b. Er wird die Schule beim nächsten Wettbewerb, in dem alle Schulsieger des Landkreises gegeneinander antreten, würdig vertreten. Wir gratulieren von Herzen und wünschen ihm viel Erfolg! Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Walther und die Deutschlehrerinnen, die diesen Wettbewerb so professionell und souverän durchgeführt haben.

Mit der Schule beginnt der Ernst des Lebens, aber richtig ernst wird es erst danach: Die Entscheidung für einen Beruf prägt den Alltag der folgenden 30 bis 40 Jahre. Um die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen bei der Wahl eines geeigneten Berufs zu unterstützen, haben die Tutoren der achten Klassen - tatkräftig unterstützt von Herrn Mohr und der Schulsozialarbeit – in der Woche vor den Herbstferien ein abwechslungsreiches Programm gestrickt, dass die Kids bei ihrer Wahl unterstützen soll. Schülerinnen und Schüler, die die Schule nach der 9. Klasse mit dem Abschluss Berufsreife verlassen, sind davon besonders betroffen, denn sie müssen bereits im nächsten Jahr aktiv werden und einen Ausbildungsplatz finden. Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und probierten ganz individuell für zwei Tage in einem Betriebspraktikum Berufe aus. Die Wahl der Betriebe war dabei sehr abwechslungsreich von der Arztpraxis, übers Bestattungsinstitut, Friseur, Einzelhandel und Kindergarten war alles dabei. Zurück in der Schule stellten die Jugendlichen ihren Mitschülern die Betriebe vor und tauschten sich über die mannigfaltigen beruflichen Möglichkeiten aus. Daneben besuchte unser Berufswahlkoordinator Herr Mohr von der Arbeitsagentur die Klassen und machte mit ihnen einen ausführlichen Test, in welchen Bereichen ihre beruflichen Interessen liegen. Ein besonderes Highlight war dann der Berufeparcour, den Frau Kollas und Frau Nett von der Schulsozialarbeit gemeinsam mit den Tutoren betreuten. Drei Schulstunden lang arbeiteten die Jugendlichen mit ihren Händen und mussten Knöpfe annähen, Hemden bügeln, Tische eindecken, einen Würfel herstellen, eine Blume aus Draht herstellen und vieles mehr. Im Anschluss wurde gemeinsam überlegt, welche überraschende Kompetenzen für manche Berufe gefordert sind. So sollte jeder Mann und jede Frau, der/die Anzüge tragen muss, Hemden bügeln können. Trotz mancher Herausforderung hatten die Teilnehmenden insgesamt viel Spaß ganz abseits von Tablett und Handy. Ein weiteres Highlight war dann die Betriebsbesichtigung beim Zweiten Deutschen Fernsehen auf dem Lerchenberg, bei dem wieder viele Berufsmöglichkeiten vorgestellt wurden und wir nebenbei noch erfuhren wie kompliziert und teuer es ist Fernsehen zu machen. Wir bekamen einen Überblick über das riesige Gelände, besichtigten den Fernsehgarten, lernten den Greenscreen kennen und durften die heiligen Hallen der Fernsehstudios von Nahem besichtigen. Ein sehr informativer und abwechslungsreicher Vormittag!

Unser alljährlicher Nikolauslauf ist schon eine vorweihnachtliche Tradition und immer eine schöne Abwechslung im Schulalltag. Letzten Freitag war es nun wieder soweit. Bei bestem Laufwetter – bewölkt, kühl und ohne Regen – versammelten sie die Läufer der IGS Gerhard Ertl, der Elisabethenschule aus Sprendlingen und der Löwenschule aus Alzey. Voller Vorfreude lauschten sie den Worten von Harald Brandenburg, der den Schülerinnen und Schülern noch einmal erklärte, wo die Strecke genau verläuft: Die 4-Kilometer-Strecke bedeutet bis Zotzenheim zu laufen, für die 6 Kilometer geht es noch ein Stück weiter. Die Streckenposten passten aber auch auf, dass keiner verloren geht (Danke an den WPF-Kurs von Herrn Hönes). Viele Läufer trugen Nikolausmützen und warteten gespannt auf das Startsignal. Und dann ging es auch schon los. Eine Gruppe setzte sich schon früh ab und ein Läufer führte das Feld mit einigem Abstand an. Und so ging es zunächst eine Runde um den Sportplatz und dann ins „freie Gelände“. Einige Zuschauer trotzten den kühlen Temperaturen, um ihre Läufer anzufeuern. Verpflegt wurden sie von den Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse, die leckere Waffeln, Donuts und Schokofrüchte anboten. Für die musikalische Untermalung war die Technik-AG zuständig, die die Veranstaltung wie gewohnt kompetent und zuverlässig beschallte. Und so sah das Publikum nach sensationellen 21,25 Minuten bereits den ersten Läufer im Ziel ankommen. Younes Kader von der Elisabethenschule beendete den Nikolauslauf nach 6 km als Erster, er hatte im Verlauf des Rennens seinen Spitzenplatz nicht hergegeben. Nur kurze Zeit später durften dann die Zuschauenden der IGS Gerhard Ertl mit ihren Mitschülern Hussam Mustafa und Felias Drumm aus der 6d jubeln, die mit einer sensationellen Zeit von 22,02 die Strecke von 4 km als Erste hinter sich brachten. Janika Kreischer aus der 9c erreichte knapp danach für die Mädchen nach 4 Kilometern als Erste das Ziel! Nun erwartete das Publikum noch die 6-km-Läuferinnen. Auch hier konnte die IGS Gerhard Ertl wieder jubeln, denn Alva Hansen und Selina Fey kehrten nach 6 Kilometern und 38:44 Minuten als erstes Damengespann auf den Sportplatz zurück. Bei der anschließenden Siegerehrung kam dann auch die Sonne einmal kurz hinter den Wolken hervor, um mit den siegreichen Läufern um die Wette zu strahlen. Für die Erstplatzierten gab es einen von unserem Förderverein gesponserten Preis, für alle Läufer hatte er zudem kostenlos (heiße) Getränke zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Damen und Herren unseres Fördervereins, die für uns als Schulgemeinschaft so vieles ermöglichen! (Unser Förderverein freut sich auch immer über neue Mitglieder: https://www.igs-gerhard-ertl.de/förderverein) Und so ging ein toller Vormittag des fairen sportlichen Wettbewerbs zu Ende und so mancher freut sich schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr! Vielen Dank an Harald Brandenburg, Mark Hönes und Thomas Börger sowie natürlich auch ihren Schülerinnen und Schülern für die großartige Organisation, danke an die Technik-AG für die sensationelle Beschallung mit toller Musik sowie an alle Teilnehmenden, ob auf dem Platz oder zur Anfeuerung – es war wieder einmal ein schönes (Sport)Fest!

Am 27. November 2025 machten sich alle 9. Klassen unserer Schule gemeinsam mit ihren Tutorinnen und Tutoren, dem FSJler sowie Herrn Hemberger auf den Weg nach Osthofen, um dort die KZ-Gedenkstätte zu besuchen. Nach der Ankunft erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst einen historischen Überblick: Wie konnte es überhaupt zur Machtübernahme der Nationalsozialisten kommen? Welche politischen Entwicklungen führten dazu, dass Menschen ohne rechtsstaatliche Verfahren in Konzentrationslager verschleppt wurden? Anhand von historischen Fotos, Dokumenten und Berichten wurde den Jugendlichen die Entstehungsphase des NS-Systems anschaulich erläutert. Im Anschluss folgten Führungen über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers. Die Gruppen besichtigten unter anderem den früheren Wohnbereich, die sanitären Anlagen sowie den Außenbereich. Besonders eindrücklich waren dabei die Schilderungen der damaligen Lebensumstände: Eine einzige halbe Stunde Waschzeit für rund 300 Gefangene, völlig unzureichende Hygiene und Schlafplätze direkt auf dem kalten Boden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, wie sie auch am Besuchstag herrschten, wurde vielen erst bewusst, wie unmenschlich und entwürdigend der Alltag der Inhaftierten gewesen sein muss. Große Aufmerksamkeit fanden auch die vorgestellten individuellen Schicksale ehemaliger Häftlinge. Ein Beispiel war die Geschichte eines Mannes, dem zwar die Flucht gelang, der aber Jahre später in Frankreich wieder festgenommen und deportiert wurde. Nur neun Tage vor Kriegsende starb er schließlich. Solche persönlichen Lebenswege halfen den Schülerinnen und Schülern zu erkennen, dass hinter den historischen Zahlen konkrete Menschen standen – mit Familien, Hoffnungen und Zukunftsplänen, die brutal zerstört wurden. Das Konzentrationslager Osthofen gehört zu den frühen Lagern des NS-Regimes. Es bestand von 1933 bis 1934 und diente in erster Linie der Inhaftierung politischer Gegner – insbesondere Mitglieder demokratischer Parteien, Gewerkschafter, Journalisten oder Menschen, die offen gegen die nationalsozialistische Ideologie eintraten. Das Lager wurde in einer ehemaligen Papierfabrik eingerichtet und war eines der wichtigsten frühen Terrorinstrumente der neuen Diktatur in der damaligen Pfalz (heute Rheinland-Pfalz). Heute befindet sich auf dem Gelände eine landesweit bedeutsame Gedenk- und Bildungsstätte, die durch Ausstellungen, Führungen und pädagogische Programme an die Opfer erinnert und die Mechanismen der NS-Herrschaft vermittelt. Osthofen gilt als ein zentraler Lernort, um die frühen Strukturen des Terrors zu verstehen und Zusammenhänge zwischen Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung zu reflektieren. Die Exkursion nach Osthofen ist seit vielen Jahren fest in unserem Schulprofil verankert: Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist es uns ein großes Anliegen, den Schülerinnen und Schülern einen direkten, authentischen Zugang zur Erinnerungskultur zu ermöglichen. Jeder Jahrgang besucht im Verlauf der Schulzeit mindestens eine Gedenkstätte – ein wichtiger Baustein unseres Bildungsauftrags in Zeiten, in denen demokratische Werte immer wieder herausgefordert werden. Im Rückblick fasst Herr Neumann, der den Jahrgang als GL-Lehrer begleitete, den Tag so zusammen: „Es war eine bedrückende, aber ungemein wichtige Erfahrung. Ich bin dankbar, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch solche Ausflüge an die Geschehnisse im Dritten Reich erinnert werden. Nur so verhindern wir, dass diese Verbrechen in Vergessenheit geraten. Mir ist besonders wichtig, dass junge Menschen diese Geschichte nicht nur aus dem Schulbuch kennen, sondern an einer Gedenkstätte unmittelbar nachvollziehen können. Erst dann kann der Unterricht das Erlebte wirklich aufgreifen und vertiefen.“ Der Besuch hinterließ bei vielen Jugendlichen sichtbare Eindrücke, die nun im GL-Unterricht aufgegriffen und vertieft werden. Passenderweise steht dort aktuell das Thema „Nationalsozialismus“ auf dem Lehrplan, sodass die Exkursion eine wertvolle Grundlage für die weitere Auseinandersetzung bildet.

Am Freitag, den 14. November 2025, versammelten sich zahlreiche aufgeregte Schülerinnen und Schüler in der Pausenhalle der IGS Gerhard Ertl. Viele hatten beim Wettbewerb der Fachschaft Kunst mitgemacht und ihre Kunstwerke eingereicht, um den brandneuen IGS Gerhard Ertl Kunstkalender zu bestücken. Dieser wird vom Förderverein herausgebracht und ist ab sofort auf Bestellung (Überweisung von 10 Euro pro Kalender an den Förderverein, unter Angabe von Name und Klasse des Kindes oder Adresse (Verwendungszweck)) erhältlich. Insgesamt werden 12 Kunstwerke in den Kalender aufgenommen, unter denen die Fachschaft Kunst aber 3 Sieger ausgemacht hat. Die Preisträger sind ... Trommelwirbel... Kyle Badong (5c) erhält den ersten Preis für sein fantastisches Harry Potter Porträt, der zweite Platz geht an Gonca Kücük (5c) und Platz drei belegte Lia Jacob (8a). Die Fachschaft Kunst und der Förderverein gratulieren den jungen Künstlerinnen und Künstlern ganz herzlich! Wir wünschen allen viel Freude im nächsten Jahr mit dem abwechslungsreichen Wandkalender, der sich sicherlich auch als Weihnachtsgeschenk eignet.

Diese Frage stellten sich in diesem Schuljahr die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der IGS Gerhard Ertl an ihrem Demokratietag. Sie spielten gemeinsam mit ihren Tutoren, Teresa Wenz und Britta London das Planspiel Welt macht Hunger und stellten dabei fest: gar nicht so wenig! Ziel des Spiels ist es im Laufe von drei Spielen (eine Stein-Schere-Papier Turnier, Flussüberquerung und Turmbau) so viel Geld wir möglich zu verdienen. Mit Feuereifer stürzten sich die Jugendlichen in ihre Rollen –sie kamen aus 16 verschiedenen Ländern- und machten sich zum Wettkampf bereit. Allerdings stellte sich schnell Ernüchterung ein: Während John Smith aus den USA ständig ohne Grund mit Geld überschüttet wurde, hatten die Vertreter ärmerer Länder auch noch mit krass unfairen Bedingungen zu kämpfen, wie zum Beispiel der Regel nur bestimmte Symbole bei Stein, Schere, Papier zu wählen. Zwischendurch wurde immer wieder überlegt, was das mit den Realitäten in der Welt und tatsächlich auch unserem Reichtum zu hat. Die ungleiche Verteilung von Armut und Reichtum am eigenen Leib zu erfahren, war eine beeindruckende Erfahrung und auch der Sieger John Smith fühlte sich am Ende doch etwas unwohl in seiner Haut. Zum Ausgleich teilte er die Siegerschokolade dann doch fair mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern. Insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer sehr beeindruckt und überlegten gemeinsam, was man für mehr Fairness und Gerechtigkeit auf der Welt tun kann. Den Wink mit der TransFair-Schokolade hatten alle verstanden ;-) Hitzig debattiert wurde auch in Jahrgangsstufe 11, allerdings nicht nur von den Schülerinnen und Schülern. Sie nahmen an der Landtagsdebatte am letzten Mittwoch teil, die es aufgrund ihrer heftigen Auseinandersetzung um Gewalt an rheinland-pfälzischen Schulen auch in die Nachrichten schaffte. Im sich anschließenden Gespräch mit Landtagsabgeordneten durften auch die Schülerinnen und Schüler mitdiskutieren und positionierten sich zum Stolz der sie begleitenden Lehrkräfte gegenüber einem AfD abgeordneten deutlich gegen rechts! Allen Beteiligten wurde deutlich, wie wichtig die diese Positionierung, aber auch die grundsätzliche Auseinandersetzung miteinander für unserer Demokratietag. Auch die anderen Stufen der Schule beschäftigten sich mit ganz unterschiedlichen Aspekten des Themas Demokratie und nahmen wertvolle Denkanstöße mit nachhause. Unterstützt vom Landkreis Mainz Bingen und der Demokratieförderung des Landes Rheinland-Pfalz stellten sich die Fünftklässler mit Trainern des Internationalen Bundes die Frage :”Wie wollen wir miteinander leben”, während die Sechstklässler gleich ein eigenes Dorf gründeten und eine Verwaltung aufbauten. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen wurden von Elan aus Mainz zum Thema Konsum und Nachhaltigkeit informiert, während die Neuntklässler sich in Mainz über die Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus informierten. Diese beiden Veranstaltungen konnten dank der großzügigen Finanzierung durch den Förderverein der IGS Gerhard Ertl umgesetzt werden. Insgesamt waren sich alle am Ende einig: Unsere Demokratie ist es wert, dass wir uns für sich einsetzen. Wir danken allen Lehrkräften für ihr Engagement, den Geldgebern für die finanzielle Unterstützung und den Schülerinnen und Schülern für ihre Offenheit und Beteiligung.






