Willkommen an der IGS Gerhard Ertl
Wir sind...
eine Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im rheinhessischen Sprendlingen und verkehrstechnisch sehr gut erreichbar.
Unsere Bildungsziele sind Kenntnisse und Fertigkeiten, die eine solide Grundlage für die weitere Ausbildung unserer Absolventinnen und Absolventen in Beruf und Studium sowie für ihre persönliche Lebensgestaltung in Familie und Gesellschaft bieten.
Aktuelles aus dem Schulleben

Das Schuljahr 2025/26 wurde feierlich mit einem Sommerfest beschlossen. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften bereiteten die Schülerinnen und Schüler der IGS Gerhard Ertl in einer Projektwoche vom 16. zum 22.06.26 ein großes Abschlussfest vor. Anders als in vorangegangenen Projektwochen waren dieses Mal die Arbeitsgruppen für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen geöffnet, um so vielleicht auch Freundschaften außerhalb der eigenen Stufe schließen zu können, vor allem aber bestand nun die Möglichkeit, an einem wirklichen Lieblingsprojekt teilnehmen zu können. Am 22.06. dann, dem Tag des großen Festes, konnten die geladenen Gäste die Ergebnisse der Woche bestaunen. So lockte der Cocktailstand von Frau Steinmetz und Frau Ruppenthals Projekt die Gäste bei sehr heißen 38°C mit einer köstlichen alkoholfreien Abkühlung. Hier zeigte sich der Teamgeist der IGS: Ein großer personeller Engpass aufgrund von Krankheit der zur Schicht eingeteilten Schülerinnen und Schüler konnte mit Freiwilligen kompensiert werden. So sprangen auch ehemalige Schülerinnen und Schüler ein und griffen ihrer ehemaligen Lehrerin und deren Team tatkräftig unter die Arme. Das kulinarische Angebot in der Mensa war vielfältig und reichlich. Gekühlte Getränke unseres Fördervereins fanden reißenden Absatz. Ebenso gefragt waren Kaffee und Kuchen der Jahrgangsstufe 8 sowie Würstchen und Salate der MSS 12. Zuckerwatte und gemischte Tüten weckten wohl bei den Älteren nostalgische Gefühle und zauberten jung und alt ein Lächeln aufs Gesicht. Gut gestärkt konnte man dann außerdem sein Glück bei der Tombola des SEB versuchen und tolle Preise gewinnen. Gleich nebenan führte das Theaterprojekt selbstgeschriebene Stücke auf und verteilte anschließend noch Komplimente an das werte Publikum (Ihr seid auch alle sehr schön!). Weiter ging es in den Werkraum, wo die Schülerinnen und Schüler des Projektes „Upcycling“ viele tolle Dinge aus (Stoff-)Resten herstellten und zum Verkauf anboten. Sie waren sehr stolz auf ihre Ergebnisse. Im Foyer wurden die Resultate der „Welt der Steine“ ausgestellt. Auch hier schienen die Schülerinnen und Schüler eine gute Zeit und viel Spaß bei der Vorbereitung gehabt zu haben. Ebenfalls im Foyer startete der Bücherwalk des Projektes „Geschichten“. Die Teilnehmenden machten Geschichten im Schulhaus sicht- und erfahrbar. So arbeiteten sie an Plakaten, Aphorismen, die an den Treppenstufen angebracht wurden, und gestalteten die Leseecken unserer neuen 5er sowie ein Lesecafé im Aufenthaltsraum. Das Lesecafé war so auch das Ende des Bücherwalks. Die Besucher konnten hier u.a. festhalten, was Lesen für sie bedeutet. In den oberen Stockwerken wurden tolle Bastelarbeiten der aktuellen 5er ausgestellt, sie konnten gegen eine Spende ans Tierheim erworben werden. Auf verschlungenen Pfaden gelangten die Besucher schließlich auf das Gleis 9 ¾ und tauchten in die Welt von Harry Potter ab. In der Projektwoche wurden hierfür Zauberstäbe und -tränke hergestellt – ein tolles Abenteuer. Zurück in der Muggelwelt stellte das sehr beliebte Fußballprojekt seine Woche vor, die Besucher konnten sich hier unter anderem im Tipp-Kick versuchen. Aber auch in anderen Bereichen des Schulgebäudes wurden tolle Projekte vorgestellt: Im weit entfernten Computerraum zeigten die Schülerinnen und Schüler stolz ihre selbstprogrammierten Werke. Im Pavillon konnten die Besucher an einem Escaperoom teilnehmen, der von den Schülerinnen und Schülern in der Projektwoche geplant und aufgebaut wurde. Außerdem konnten sie bestaunen, welche Gedanken sich unsere Lernenden zu einer Berufemesse gemacht haben, die mithilfe ihrer Planung nach den Sommerferien stattfinden wird. Auch die Arbeiten des Handletteringprojektes wurden im Pavillon ausgestellt, aber nicht nur hier: Ein großes Banner begrüßte die Besucher bereits an den Eingängen der IGS Gerhard Ertl. In der Sporthalle war ebenfalls sehr viel los. Das Musikprojekt eröffnete den Nachmittag mit einem tollen Konzert, bevor sich die zukünftigen Fünftklässer mit ihren Familien zur Einschulungsfeier einfanden. Sie wurden vom Turn- und Akrobatikprojekt mit einer großartigen Show empfangen ebenso wie vom Projekt „Sketche“, das selbstgeschriebene Stücke zum Besten gab. Den Abschluss des Festes markierte eine Modenschau des Haute Couture Projektes, das die Projektwoche in Paris verbrachte, um dort Inspirationen für den eigenen Runwaywalk zu sammeln. Für dringend benötigte Abkühlung sorgte unter anderem der Eiswagen auf dem Schulhof. Dort stand außerdem noch ein Rettungswagen mit dem u.a. das Projekt „Starke Helfer“ seine Ergebnisse aus der Projektwoche vorstellte. Ebenso war die Stefan-Morsch-Stiftung vor Ort. Hier konnten sich interessierte Besucher über eine Stammzellenspende informieren und auch gleich in der Spenderdatei registrieren lassen. Und so ging ein schöner, wenn auch extrem heißer Tag zu Ende: An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für eine wirklich schöne Zeit, an den SEB und den Förderverein, die uns einmal mehr tatkräftig unterstützten, danke an alle Kollegen und Kolleginnen für diese Kraftanstrengung, die wir gemeinsam geschafft haben nach dem Motto „einer für alle, alle für einen“. Danke an die Schülerinnen und Schüler, die ebenfalls ihr Herz und ihre Tatkraft investiert haben, um unser Fest zu etwas Besonderem werden zu lassen, und nicht zuletzt vielen Dank an das Team „Wir-Gefühl“, das geplant, umgeplant, neu geplant, improvisiert, Probleme aus dem Weg geräumt und den Überblick behalten hat. Es war uns ein Fest.

Am 22. Juni 2026 fand an der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen der Tag zur Berufsorientierung für die 8. Klassen statt. Ziel des Tages war es, den Schülerinnen und Schülern praktische Einblicke in mögliche Ausbildungs- und Berufswege zu geben sowie wichtige Informationen zur weiteren schulischen und beruflichen Orientierung zu vermitteln. Mehrere externe Partner stellten sich und ihre Angebote vor: Michelin informierte über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im industriellen Umfeld, die Bundeswehr gab Einblicke in technische und handwerkliche Berufsbilder sowie Ausbildungswege bei den Streitkräften, Frau Boos für die Universitätsmedizin Mainz präsentierte Berufe und Ausbildungswege im medizinischen Bereich und die GFAmbH aus Gensingen stellte weitere Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege vor. Ergänzt wurde das Programm durch einen HWK-Ausbildungstalk mit Informationen zur Ausbildung im Handwerk sowie durch den Berufsberater Herrn Mohr, der Wege mit Berufsreife und Sekundar I Abschluss sowie weitere Optionen nach Klasse 9 und 10 erläuterte. Der Vormittag begann für die Klassen mit dem HWK Ausbildungstalk in der Mensa; dort erhielten die Schülerinnen und Schüler praktische Informationen zu handwerklichen Berufen, Ausbildungsvoraussetzungen und Perspektiven, im Anschluss folgte der Vortrag von Herrn Mohr zur schulischen Laufbahn und möglichen Ausbildungswegen. In weiteren Programmpunkten konnten die Jugendlichen in Workshops und Gesprächsrunden mit den Ansprechpartnern Fragen stellen und sich direkt über Ausbildungsinhalte informieren. Zum Abschluss stand ein 2P Test im Bereich Berufsorientierung sowie Nachbesprechungen mit Tutoren, Arbeit am Berufswahlpass und Feedback über ein digitales Formular auf dem Plan, sodass das Erlebte reflektiert und konkrete nächste Schritte für die persönliche Berufsplanung festgehalten werden konnten. Der Tag ermöglichte direkte Kontakte zu Ausbildungsbetrieben und Institutionen, bot Informationen aus erster Hand zu Voraussetzungen, Inhalten und Perspektiven verschiedener Berufe und half durch praktische Angebote dabei, eigene Interessen und Fähigkeiten auszuprobieren. Die individuelle Beratung durch Berufsberater und Tutorinnen und Tutoren unterstützte die Schülerinnen und Schüler zusätzlich bei der Planung der nächsten Schuljahre. Insgesamt bot der Berufsorientierungstag eine kompakte, praxisnahe Orientierungshilfe und legte einen wichtigen Grundstein für die berufliche und schulische Weiterplanung der 8. Klassen. Die Teilnehmenden zeigten sich trotz der Hitze interessiert und waren insgesamt aufmerksam bei der Sache. Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Kerner für die Planung und Organisation des Tages und die externen Partner, die sich viel zeit nahmen, um die Jugendlichen zu informieren.

Am 12. Juni 2026 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 bis 12 der IGS Gerhard Ertl mit einer Frage, die Leben retten kann: Werde ich Organspenderin oder Organspender? Die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz war im Rahmen ihrer Schultour zu Gast und vermittelte in 90 Minuten fundiertes Wissen zu einem komplexen Thema – und regte die Jugendlichen an, eine eigene Entscheidung zu treffen und zu dokumentieren. Den Einstieg bildete ein Film mit dem Wissenschaftsjournalisten Mirko Drotschmann (MrWissen2go), der die wichtigsten Fakten zur Organspende erklärte. Der anschließende Filmbeitrag über eine Mainzer Familie, deren Sohn mit 13 Jahren zum Organspender wurde, ließ die Angehörige von Organspendern zu Wort kommen. Besonders bewegend wurde es, als Sabine Kirrstein von ihrem Leben mit einem gespendeten Organ erzählte. Seit 25 Jahren lebt sie mit einem neuen Herzen und schilderte offen, wie sich das anfühlt und was die Transplantation verändert hat – im Alltag, in der Freizeit, im Blick auf das Leben. Wichtig ist die Entscheidung – egal wie sie ausfällt, lautete die zentrale Botschaft der Veranstaltung. Denn bereits ab 14 Jahren können Jugendliche einer Organspende widersprechen, ab 16 Jahren auch zustimmen. Mit Informationsmaterial und Organspendeausweisen ausgestattet, verließen die Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung – und können nun in der Familie oder mit Freunden weiter über dieses wichtige Thema sprechen. Das Bündnis verschiedener Partner aus dem Bereich Gesundheit und Selbsthilfe setzt sich unter Federführung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) für aktive, professionelle und ergebnisoffene Aufklärung zum Thema Organspende ein. Gefördert wird die Initiative durch die gesetzlichen Krankenkassen in Rheinland-Pfalz sowie durch das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz, das auch die jährliche Schultour unterstützt. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation ist die bundesweite Koordinierungsstelle für postmortale Organspenden. Sie organisiert die verschiedenen Schritte des Organspendeablaufs und stimmt sie aufeinander ab – von der Mitteilung eines möglichen Spenders im Krankenhaus über medizinische Untersuchungen bis hin zur Organisation von Organentnahme und -transport. Die DSO vernetzt die beteiligten Akteure und sorgt dafür, dass Organspenden flächendeckend möglich sind. Wir danken der Stiftung für ihren anregenden Besuch und die Offenheit mit den Schülerinnen und Schülern alle Fragen zu diskutieren. Daneben danken wir Frau Müller für die Initiative und die gute und souveräne Planung und Durchführung der Veranstaltung.

Trotz regnerischem Wetter fanden sich am Freitag, 12. Juni, zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 in der katholischen Kirche Sprendlingen ein, um ihren Schulabschluss auch in einem Gottesdienst zu bedenken. Die Fachschaft Religion, vertreten durch Herrn Spika und Frau Braun, und — noch stärker — die Schülerinnen und Schüler selbst hatten die Feier vorbereitet und organisierten so einen Raum, um das Ende des Schuljahres gemeinsam besinnlich zu begehen. Eröffnet wurde der Gottesdienst von den Schülerinnen und Schülern, denen direkt die Ansprache des Direktors Herr Kuhn folgte. Er erläuterte noch einmal den Grund für die frühe Terminierung des Abschlussgottesdienstes, der aufgrund der Projektwoche noch einmal um eine Woche vorverlegt wurde und drückte durch seine Anwesenheit hohe Wertschätzung für die Schülerinnen und Schüler aus. Das Motto des Gottesdienstes lautete Lebensglück, Lebenswünsche und Lebensziele und so berührten alle Lieder und Bibeltexte dieses Thema. Besonders beeindruckt zeigten sich die Zuhörenden von der Bibelauslegung des Zehntklässlers Philipp Pieroth. Er hatte sich Markus 9,14–29 vorgenommen, eine Perikope in der Jesus einen besessenen jungen Mann heilt, nachdem seine Jünger mit dem Versuch der Heilung gescheitert sind. Sehr klug übertrug der Schüler den Text in die heutige Zeit und bezog ihn auf das Lebensumfeld der Anwesenden. Nach dem Vaterunser konnten alle Teilnehmenden ihre persönlichen Wünsche und Ziele aufschreiben; diese Zettel wurden später im Gottesdienst geteilt und bildeten so einen berührenden inhaltlichen Faden. Ein besonderer Höhepunkt war ein kurzes Theaterstück, das Lucy Keller und Elena Ahlers zu dem Lied „A Million Dreams“ inszenierten. Den Gesang übernahmen dabei Emely Keller und Lev Koliushko (alle Jahrgang 10). Die Szene machte deutlich, dass sich von nun an die Lebenswege der Schülerinnen und Schüler unterscheiden würden, da einige eine Berufsausbildung beginnen, während andere mit dem Ziel Abitur weiter die Schulbank drücken werden. Gemeinsam ist allen diesen verschiedenen Wegen aber, dass sie gleichermaßen auf Lebensglück und Erfüllung zielen. Ein Gedanke der alle wieder vereinte. Die Fürbitten und die vorgelesenen persönlichen Zettel unterstrichen diesen Gedanken und gaben dem Gottesdienst eine intensive, gemeinsame Stimme. Zum Abschluss sang die Gemeinde dann lautstark „Sowieso“ von Mark Forster — ein fröhlicher und mutmachender Schlussakkord. Ein großer Dank gilt Herrn Spika und der Planungsgruppe, zu der auch Frau Greber-Müller und Herr Baumgärtner gehörten, sowie allen Mitwirkenden, die Zeit und Engagement investiert haben, um diesen schönen, stimmigen Moment für die Schulgemeinschaft zu gestalten.

Am Dienstag, 9. Juni 2026, machte sich der Biologie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 unter Leitung von Herrn Brandenburg auf den Weg ins Senckenberg Naturkundemuseum in Frankfurt. Trotz des lebhaften Großstadtverkehrs, den die Gruppe aufgeteilt auf private PKWs souverän meisterte, erreichten die Teilnehmenden gut gelaunt und pünktlich ihr Ziel an der Frankfurter Museumsmeile. Da die Tickets bereits im Voraus online gekauft wurden, konnten sich die Schülerinnen und Schüler - mit Museumsplan ausgestattet- direkt in die Ausstellung stürzen. Der Rundgang führte die meisten Teilnehmenden dann zunächst direkt zu den bekannten riesigen Skeletten in der großen Halle. Besonders beeindruckend war das T Rex Skelett, das schnell zum beliebten Fotomotiv wurde. Doch nicht nur großen Landraubtiere konnten bestaunt werden, sondern auch zahlreiche weitere Fossilien aus Land, Luft und Meer. Die Exponate zeigten die Vielfalt des Lebens vergangener Erdzeitalter: von großflächigen Spuren über versteinerte Überreste bis hin zu marinen Fossilien. Ob es sich bei dem Hinweis „Bitte vorsichtig berühren“ den manche Exponate trugen tatsächlich um eine Aufforderung handelte blieb leider bis zum Ende des Tages ungeklärt. Das Sirren einer Alarmanlage war aber zum Glück auch nicht zu hören. Neben den erdgeschichtlichen Themen bot die Ausstellung viele weitere sowohl spektakuläre als auch lehrreiche Elemente: Besucherinnen und Besucher konnten einen Vulkanausbruch miterleben, einen kurzen „Flug“ ins All simulieren und an einer Expedition in die Tiefsee teilhaben. Auch aktuelle Umweltthemen wurden anschaulich dargestellt: Ein groß nachgebautes Korallenriff verdeutlichte die Bedeutung von Schutzmaßnahmen; außerdem wurde am Beispiel des sogenannten „virtuellen Wassers“ gezeigt, wie in Produkten indirekt Wasserressourcen gebunden sind — ein Thema, das auch an unserer Schule, etwa am Tag der offenen Tür, immer wieder betont wird. Nach dem umfangreichen Input nutzten viele Schülerinnen und Schüler das museumseigene Café zur Erholung und genossen den Ausblick auf den Messeturm. Einige besuchten außerdem die thematisch zur aktuellen Fußball WM passende Sonderausstellung zum Gehirn — ein Besuch, der sowohl wissenschaftlich reizvoll war als auch gut zur anschließenden Stärkung in einem nahegelegenen mexikanischen Restaurant passte. Gut gestärkt trat die Gruppe die Heimreise an. Die Exkursion war sowohl fachlich bereichernd als auch ein schönes gemeinschaftliches Erlebnis kurz vor dem Beginn der letzten Sommerferien für die Schülerinnen und Schüler. Ein herzlicher Dank gilt Marei Fleischmann für die Organisation und Herrn Brandenburg und Herrn Spika für die Begleitung sowie allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für das vorbildliche Verhalten während des Ausflugs. Die gewonnenen Eindrücke werden im Unterricht weiter aufgegriffen und eignen sich hervorragend als Gesprächs¬anlass für nachhaltiges Handeln und naturwissenschaftliches Interesse.

Am 08.06.26 sind der Erdkunde LK der MSS 11 und MSS 12 gemeinsam mit Herrn Hönes und Frau Rudloff zum Geysir nach Andernach gefahren. Um 8:45 ging die Reise im Reisebus los. Nach eineinhalb Stunden Fahrt sind wir in Andernach angekommen. Das Programm hat mit einem Workshop zum Thema Geysir sowie einer Führung im Museum gestartet. Im Anschluss sind wir mit dem Schiff ins Naturschutzgebiet zum Geysir gefahren. Im Workshop wurde uns unter anderem der Unterschied zwischen Kalt- und Heißwasser-Geysir erklärt. Außerdem durften wir Experimente mit Natron und Zitronensäure machen, die die Explosion des Geysirs darstellten. Danach ging es weiter ins Museum. Dort wurden die verschiedenen Gesteine der Vulkaneifel und die verschiedenen Schichten unserer Erde gezeigt. Mit Mikroskopen konnten wir die glitzernden Quarze im Schiefer sehen und die Struktur der Steine analysieren. Die anschließenden 15 Minuten mit dem Schiff brachten uns unserem Ziel näher. Eine kleine Strecke bis zum Geysir mussten wir noch laufen, um dann seinen atemberaubenden Ausbruch zu beobachten. Tatsächlich ist der Kaltwasser-Geysir in Andernach mit in einer Fontäne von 40-60m Höhe der Weltrekordhalter. Dabei, ist das Ausstromloch nur 15 cm breit, bei einer Tiefe von 350m. Anders als bei Heißwasser-Geysiren, roch der Geysir in Andernach nicht nach Schwefel sondern nach einer Prise mineralhaltigem Wasser. Der Ausflug zum Geysir, der durch den Förderverein finanziell unterstützt wurde, konnte uns ein nationales Naturwunder in unserer Umgebung näherbringen. Er hat uns gezeigt, was die Natur und die Vulkaneifel zu bieten haben und was es noch zu entdecken gibt.






