Gemeinsam unterwegs: Jahrgang 6 erlebt drei sonnige Tage in Wolfstein

von M. Metzler

Mit Pfeil und Bogen auf Luftballons zielen, mit einer Grubenbahn ins Bergwerk fahren und abends Marshmallows am Lagerfeuer rösten: Die Klassenfahrt des sechsten Jahrgangs der IGS Gerhard Ertl bot viele besondere Erlebnisse. Vom 28. bis zum 30. September reisten über 100 Kinder mit ihren acht Tutorinnen und Tutoren nach Wolfstein, unterstützt durch das JuLe-Team.
 
Seit einigen Jahren ist die Jugendherberge in Wolfstein das gemeinsame Ziel des gesamten sechsten Jahrgangs – und auch diesmal bewährte sich die Fahrt. Bei sommerlichen Temperaturen Ende September konnten die Kinder das weitläufige Außengelände ausgiebig nutzen. Wiese, Hof und Spielplatz boten reichlich Platz zum Spielen und Zusammensein. Die Lage inmitten der bewaldeten Hügel des Pfälzer Berglandes machte es leicht, den Schulalltag hinter sich zu lassen. Besonders schön: Der Jahrgang hatte die Jugendherberge ganz für sich.
 
Schon am ersten Nachmittag wurde es kreativ. In Gruppen sammelten die Kinder im Wald Stöcke und legten daraus fantasievolle Skelette. Anschließend führte eine Wanderung bei schönstem Wetter zur nahe gelegenen Waldmurmelbahn.
 
Am Dienstag ging es dann unter Tage: Im Kalkbergwerk am Königsberg erfuhren die Schülerinnen und Schüler zunächst Wissenswertes über die Geschichte des Bergwerks und die Kalköfen. Ausgestattet mit Helmen und Schutzkitteln fuhren sie anschließend eng zusammengerückt mit der Grubenbahn in den Berg. Ein Schüler durfte die Bahn sogar steuern. Die Fahrt durch die schmalen, teilweise stockdunklen Stollen war für viele besonders aufregend. Bei der anschließenden Führung zu Fuß hieß es an manchen Stellen: Kopf einziehen! Zugleich bekamen die Kinder einen Eindruck davon, wie anstrengend die Arbeit im Bergwerk früher gewesen sein muss.
 
Ein weiteres Highlight war das Bogenschießen. Unter fachkundiger Anleitung konnten alle mehrfach mit Pfeil und Bogen auf Luftballons zielen. Ein kleiner Wettkampf sorgte für zusätzliche Spannung, und auch die Lehrkräfte stellten ihre Treffsicherheit unter Beweis. Die Begeisterung hielt über das Programm hinaus an: Einige Kinder erzählten anschließend, dass sie ein neues Hobby entdeckt hätten und unbedingt wieder Bogenschießen wollten.
 
Doch auch zwischen den Programmpunkten gab es viel zu erleben. Eine klassenübergreifende Schachgruppe fand sich zusammen und spielte nachmittags ausdauernd und konzentriert. Bei Gesellschaftsspielen, einer kleinen Disco, „Reise nach Jerusalem“ und Marshmallows am Lagerfeuer entstanden immer wieder neue Spielrunden. Auch mit den Tutorinnen und Tutoren blieb Zeit zum Spielen, Quatschmachen und Lachen.
 
Handys, Smartwatches und andere elektronische Geräte waren zu Hause geblieben. Vermisst wurden sie nach dem Eindruck des begleitenden Teams kaum: Die Kinder waren mit Spielen, Bewegung, Gesprächen und gemeinsamen Erlebnissen beschäftigt. Die Zeit ohne Bildschirme tat der Gemeinschaft sichtbar gut.
 
Dass eine Klassenfahrt auch selbstständiger macht, zeigte sich bei den alltäglichen Aufgaben. Betten beziehen, die eigenen Sachen organisieren und vor der Abreise die Zimmer ordentlich hinterlassen gehörten dazu. Besonders schön war dabei die gegenseitige Hilfe: Ob beim Beziehen der Betten oder beim Kehren – die Kinder unterstützten einander und brachten ihre unterschiedlichen Fähigkeiten ein.
 
Am Mittwoch ging es mit den Bussen zurück nach Sprendlingen. Im Gepäck waren viele schöne Erinnerungen an drei Tage voller Abenteuer, neuer Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse.
 

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von M. Wenzel, M. Metzler • 1. Oktober 2026
Großer Erfolg für die IGS Gerhard Ertl: Unsere Schule wurde bereits zum dritten Mal in Folge als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Nach den Auszeichnungen in den Jahren 2020 und 2023 konnte die IGS Gerhard Ertl auch 2026 erneut überzeugen. Das verliehene Siegel ist nun für weitere drei Jahre gültig. Die feierliche Auszeichnung fand am 22. September 2026 in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz statt. Mehrere Schulen aus Rheinland-Pfalz wurden dort für ihr besonderes Engagement in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie Digitalisierung geehrt. Unsere Schule wurde bei der Veranstaltung von Mathias Wenzel sowie den drei Schülerinnen Lucy Keller aus dem Biologie-Leistungskurs, Lena Wagner aus dem Physik-Leistungskurs und Marilena Brandstädter aus dem Biologie-Leistungskurs vertreten. Ein besonderer Höhepunkt war das persönliche Gespräch mit Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig. In lockerer Atmosphäre tauschte sie sich mit den Schülerinnen über ihre naturwissenschaftlichen Leistungskurse und ihre Erfahrungen im MINT-Bereich aus. Auch über besondere Angebote unserer Schule, beispielsweise das gemeinsame Experimentieren mit Grundschülerinnen und Grundschülern, konnten unsere Vertreterinnen und unser Vertreter berichten. Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ wird an Schulen vergeben, die mindestens zehn von 14 bundesweit einheitlichen Kriterien erfüllen und die MINT-Fächer nachhaltig in ihrem Schulalltag verankert haben. Dass unsere Schule das Siegel nun bereits zum dritten Mal erhalten hat, bestätigt die Kontinuität und Qualität unserer Arbeit in diesem Bereich. Zugleich ist die erneute Auszeichnung Anerkennung und Ansporn, Schülerinnen und Schüler auch künftig für naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen zu begeistern. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und gratulieren allen, die mit ihrem Engagement zu dieser erneuten Auszeichnung beigetragen haben! Weitere Informationen zur Auszeichnungsfeier gibt es im offiziellen Pressebericht der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“⁠: https://mintzukunftschaffen.de/2026/09/22/bildungsministerin-eiling-huetig-ehrt-62-schulen-rheinland-pfalz-auf-platz-3-der-mint-laender/
von Aylina Eder, Eva Nickel, Lena Crombach, Marie-Luise Hacker (Schülerinnen MSS 12) • 14. September 2026
Am 03.09.2026 besuchten wir, der Erdkunde Leistungskurs von Frau Rudloff der MSS 12, das Weingut Huff-Doll in Horrweiler im Rahmen unseres aktuellen Themas „Landwirtschaft und Ernährung‘‘. Unsere Exkursion begann um 8:15 Uhr im Weingut. Zu Beginn erhielten wir interessante Informationen über die Entstehung und Entwicklung des Weingut Huff-Doll. Dabei ging es nicht nur um die Geschichte des Betriebes, sondern auch um verschiedene Aspekte des modernen Weinbaus. Besonders interessant erklärte uns Herr Uli Doll, der Besitzer des Weingutes, welche Bedeutung der Einsatz von Kupfer im Weinbau hat und welche Rolle es beim Schutz während der Weinlese spielt. Anschließend durften wir zusehen, wie frisch gelesene Trauben vor uns in die Kelter (Traubenpresse) gepumpt wurden. Dadurch konnten wir hautnah beobachten, wie die ersten Schritte der Verarbeitung der Trauben ablaufen. Natürlich durfte jeder von uns auch ein wenig des frischen Traubensaftes probieren. Wir bekamen anschließend eine Führung durch das Weingut, bei der uns verschiedene Bereiche und Stationen des Betriebs gezeigt wurden. Zum einen sahen wir die Kühlung, Verarbeitungs- und Lagerräume, sowie die Vinothek des Weingutes. Ein besonderes Highlight des Tages war anschließend der Besuch der Weinberge. Dort konnten wir die Weinlese mit einem Vollernter aus nächster Nähe beobachten. Uns wurde erklärt, dass die Maschine durch die einzelnen Rebzeilen fährt und dabei einen großen Teil der Erntearbeit übernimmt. Einige von uns durften sogar mit dem Vollernter mitfahren und dadurch noch einen besseren Eindruck von der Arbeit während der Weinlese gewinnen. So wurde uns deutlich, wie moderne Technik die Landwirtschaft unterstützt und verändert. Zurück im Weingut erwartete uns ein interessanter Vortrag von Tino Frowein, ein Wein- und Kulturbotschafter aus Rheinland-Pfalz. Dieser erklärte uns, warum die Bedingungen in Rheinland-Pfalz besonders günstig für den Weinbau sind. Dabei standen vor allem die Böden und ihre Eigenschaften im Mittelpunkt. Wir erfuhren, welche Bedeutungen die Beschaffenheit des Bodens für das Wachstum der Reben letztlich auch für die Qualität der Trauben hat. Dadurch konnten wir einen direkten Bezug zu den Inhalten unseres Erdkundeunterrichts herstellen und besser verstehen, wie Naturraum, Boden, Klima und landwirtschaftliche Nutzung miteinander zusammenhängen. Die Exkursion zum Weingut Huff-Doll war für uns eine gelungene Verbindung von Unterricht und praktischer Erfahrung. Wir konnten nicht nur viel über den Weinbau und unsere Region lernen, sondern auch erleben, wie Landwirtschaft funktioniert. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Tino Frowein, Uli Doll und dem gesamten Weingut Huff-Doll für diesen lehrreichen und gelungenen Exkursionstag. 
von K. Diehl-Knieriemen • 7. September 2026
Das Schuljahr hatte gerade erst begonnen, da stand für die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 8 bereits ein besonderes Highlight auf dem Programm: Am 27. August 2026 fand an der IGS Gerhard Ertl erstmals eine große BSO-Messe zur Berufs- und Studienorientierung statt. Über 30 regionale Betriebe, Institutionen und Ausbildungsstätten präsentierten sich in der großen Sporthalle und informierten über Ausbildungswege, Berufsfelder, duale Studiengänge und Praktikumsmöglichkeiten. Rund 500 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 13 nutzten die Gelegenheit, mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlichster Einrichtungen ins Gespräch zu kommen und erste Ideen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln. Eröffnet wurde die Messe am frühen Morgen gemeinsam mit den neunten Klassen in der kleinen Sporthalle. Schulleiter Herr Kuhn betonte in seiner Ansprache, wie wichtig es sei, in einer Zeit voller Informationen den eigenen Weg aktiv zu gestalten, Fragen zu stellen und Chancen wahrzunehmen. Besonders lobend hob er den klischeefrei-Ansatz der Veranstaltung hervor: Die Schülerinnen und Schüler sollten sich unabhängig von traditionellen Rollenbildern und geschlechtsspezifischen Erwartungen über Berufe informieren und den Beruf wählen, der zu ihren Interessen, Fähigkeiten und Vorstellungen passt. Auch Frau Wegmann von der Stabsstelle Berufliche Orientierung im Bildungsministerium machte deutlich, dass gute Entscheidungen auf umfassender Information beruhen. Zugleich ermutigte sie die Jugendlichen, ihren beruflichen Weg als Entwicklung zu verstehen: Ein erster Beruf sei nicht zwangsläufig eine Entscheidung für das ganze Leben – Weiterbildung und Neuorientierung eröffneten immer wieder neue Perspektiven. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen beruflichen Laufbahn zeigte sie anschaulich, dass sich im Laufe des Lebens viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ergeben können. Im Verlauf des Vormittags besuchten die Klassen und Kurse die Messe zu festgelegten Zeiten. Mithilfe von Arbeitsblättern erkundeten die Schülerinnen und Schüler gezielt verschiedene Stände, sammelten Informationen und kamen mit möglichen Arbeitgebern ins Gespräch. Besonders gefragt waren unter anderem die Angebote von Polizei und Bundeswehr. Auch der Landessportbund erfreute sich großer Beliebtheit: Mit kleinen Mitmachaktionen wie Cornhole und Becherstapeln gelang es, unkompliziert Kontakte zu knüpfen und interessante Gespräche über berufliche Möglichkeiten im Sportbereich anzustoßen. Parallel zum Messebetrieb fand in der kleinen Sporthalle ein vielfältiges Vortragsprogramm statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich im Vorfeld für bis zu drei zwanzigminütige Vorträge anmelden und sich vertieft über ausgewählte Berufsfelder informieren. Durch die gute zeitliche Planung ließen sich Messebesuch und Vorträge sinnvoll miteinander verbinden. Ein besonderer Bestandteil der Veranstaltung war außerdem das eigens für die BSO-Messe entwickelte umfangreiche Evaluationsprogramm. Mit verschiedenen Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Ausstellern wurde systematisch erfasst, wie die Messe angenommen wurde, welche Angebote besonders hilfreich waren und an welchen Stellen noch Verbesserungsbedarf besteht. Die Ergebnisse sollen genutzt werden, um die Berufsorientierungsmesse weiterzuentwickeln und zukünftige Veranstaltungen noch passgenauer auf die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen abzustimmen. Die Veranstaltung wurde von Herrn Kerner und Herrn Keitel geplant und organisiert. Bereits während der Projektwoche hatten sie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern an der Vorbereitung gearbeitet, Betriebe eingeladen, die Hallenbelegung geplant und das Vortragsprogramm koordiniert. Unterstützt wurden sie dabei von Frau Baum, Frau Schulz und Herrn Ebenau, der insbesondere den Brandschutz und die Sicherheitsplanung begleitete. Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem der MSS für die Verpflegung der Beteiligten, Frau Pfeifer für die Unterstützung bei der Organisation des Unterrichtstages sowie allen eingesetzten Lehrkräften. Die erste BSO-Messe war nicht nur die bislang größte Veranstaltung dieser Art an unserer Schule, sondern vor allem ein wertvoller Beitrag zur Berufsorientierung unserer Schülerinnen und Schüler. Die vielen positiven Rückmeldungen von Ausstellern, Gästen und Jugendlichen zeigen: Die Veranstaltung hat sich gelohnt – und macht Lust auf eine Fortsetzung.
von A. Schweigert • 3. September 2026
Popcornduft auf den Gängen, gespannte Gesichter und entspannte Eltern: Am Montag, den 24.08.26, verwandelten sich zwei Klassenräume der IGS Gerhard Ertl in einen gemütlichen Kinosaal. Die Idee hinter der Aktion war ebenso clever wie alltagstauglich – die Filmvorführung fand parallel zum zeitgleich stattfindenden Elternabend statt. Eltern ersparten sich dadurch zusätzliche Fahrtwege, während ihre Kinder bestens betreut wurden und einen unterhaltsamen Abend verbrachten. Auf dem Programm stand der Filmhit Zoomania 2, der speziell für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassenstufe gezeigt wurde. Das Angebot traf voll ins Schwarze: Über 120 Kinder strömten zur Vorstellung, sodass die Räumlichkeiten bis auf den letzten Platz gefüllt waren. Die Stimmung war fantastisch und die Resonanz durchweg begeistert. „Können wir das bitte wieder machen?“, fragte eine Schülerin nach dem Abspann mit leuchtenden Augen. Auch für die MSS 12 hat sich das Event mehr als gelohnt: Durch den Verkauf von Snacks und Getränken konnte der Jahrgang eine beachtliche Summe einnehmen, die direkt in die Finanzierung des kommenden Abiballs fließt. Ein solches Projekt gelingt jedoch nur durch tatkräftige Unterstützung. Ein ganz besonderer Dank gilt der Technik-AG, die für erstklassige Bild- und Tontechnik sorgte, der Bienen-AG für ihren engagierten Einsatz sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern, die vor und hinter den Kulissen angepackt haben. Nach diesem rundum gelungenen Montagabend steht fest: Dieses Doppelprogramm aus Elternabend und Schulkino hat definitiv Wiederholungsbedarf!
von Alena Strohdeicher (Schülerin MSS 13) • 2. September 2026
Vom 17.–19.08.2026 besuchten wir, die MSS 13, die Stadt München im Rahmen unserer Gedenkstättenfahrt. Am Montag, dem 17.08.2026, kamen wir in München an. Nachdem wir eingecheckt und unsere Koffer ausgepackt hatten, ging es für uns direkt weiter mit einer Stadtführung. Dort haben wir viel von München gesehen und konnten an den jeweiligen Orten mehr über die Zeit des Nationalsozialismus erfahren. Am Dienstag, dem 18.08.2026, ging es für uns früh morgens zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Vor Ort bekamen wir eine Führung und konnten uns anschließend selbst auf dem Gelände umschauen. Vieles von dem, was wir am Tag zuvor bei der Stadtführung gelernt hatten, konnten wir mit dem, was wir in Dachau erfuhren, verknüpfen und unser Wissen weiter vertiefen. Im anschließenden Teil des Seminars setzten wir uns selbstständig und intensiv mit Texten und Quellen zu Mahnmalen und Denkmälern auseinander. Dabei ging es nicht nur um die Bedeutung dieser Orte, sondern auch um die Frage, wie sich die Erinnerungskultur in Deutschland seit 1945 gewandelt hat. Der Workshop vermittelte so einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Umgangs mit der NS-Geschichte – von den ersten Gedenkinitiativen bis hin zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten. Die erarbeiteten Ergebnisse stellten wir uns dann gegenseitig vor und hatten im Anschluss noch die Möglichkeit darüber zu diskutieren oder weitere Fragen zu stellen. Am Mittwoch, dem 19.08.2026, ging es für uns zum Abschluss noch ins Jüdische Museum München. Dort schauten wir uns die Ausstellungen des Museums an und bekamen eine Führung. Die Dauerausstellung „Stimmen_Orte_Zeiten“ gibt neue Impulse und Informationen zur Münchner jüdischen Geschichte und Gegenwart und lädt zum Nachdenken ein. In sieben verschiedenen Installationen werden durch Stimmen von Zeitzeugen, Ritualobjekte, Fotografien, Videos und Comicstrips gewohnte Sehweisen auf jüdische Geschichte, Kultur und Religion aufgebrochen und zur Diskussion gestellt. Besonders eindrücklich war für uns, dass die jüdische Geschichte Münchens hier als wichtiger Bestandteil der Stadtgeschichte sichtbar wird, was vielen von uns vorher nicht so präsent war. Zudem gab es eine zusätzliche Ausstellung „Yalla“, welche sich mit der Geschichte von Jüdinnen und Juden in Nordafrika und Westasien beschäftigt. Diese ist geprägt von kultureller Nähe und Austausch, aber auch von Verdrängung und Gewalt. Die Ausstellung beinhaltete Werke von sieben Künstler*innen jüdischer Herkunft, welches die vielen Identitäten und die Weitergabe von Geschichten zum Vorschein brachte. Dadurch erfuhren wir mehr über jüdisches Leben sowie über die jüdische Kultur und Geschichte. Es waren eindrucksvolle und aufschlussreiche Tage, die wir in München verbrachten. Viele von uns verfügen jetzt über mehr Wissen zum Thema Nationalsozialismus und wurden für verschiedene damit verbundene Themen sensibilisiert. Bei einigen wurde zudem das Interesse geweckt, sich auch über die Fahrt hinaus weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen – beispielsweise durch den Besuch weiterer Gedenkstätten. Zudem zeigten die Tage uns, inwieweit die Geschichte bis in die Gegenwart nachwirkt und wie wichtig es ist, heute immer noch darüber aufzuklären. 
von Karla Schmitt • 28. August 2026
Für vier Wochen verbrachten wir, zwölf Schülerinnen und Schüler der MSS 11 und 12, unser Auslandspraktikum im Rahmen von Erasmus+ auf Malta. Hier sammelten wir nicht nur wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt, sondern auch im Alltag in einem anderen Land. Bei der Auswahl unserer Praktikumsbetriebe wurden unsere Interessen berücksichtigt. Deshalb arbeiteten wir in ganz unterschiedlichen Bereichen, von der Freiwilligenarbeit im Tierheim über Eventmanagement und Buchhaltung bis hin zur Laborarbeit. So konnte jede und jeder von uns praktische Erfahrungen im eigenen Berufsfeld sammeln und neue Fähigkeiten entwickeln. Neben der Arbeit entdeckten wir gemeinsam die Insel und ihre Kultur. Wir lernten einige Wörter Maltesisch, probierten landestypische Spezialitäten und erkundeten in unserer Freizeit die schönsten Orte Maltas. Besonders beeindruckend waren die traditionellen Feuerwerke, die in den Sommermonaten fast jeden Abend an einem anderen Ort stattfanden und für eine besondere Atmosphäre sorgten. Auch persönlich nahmen wir viel aus dieser Zeit mit. Wir lernten, selbstständiger zu werden, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Herausforderungen zu meistern. Gleichzeitig entstanden viele schöne Erinnerungen, die wir sicher noch lange mit Malta verbinden werden. Wir freuten uns darauf, unsere Erfahrungen nach unserer Rückkehr mit unserer Schule zu teilen und konnten schon damals sagen, dieses Praktikum ist eine Erfahrung, die wir nicht vergessen werden.
von A. Spika & M. Metzler • 28. August 2026
Außergewöhnliches Niedrigwasser, wirtschaftliche Folgen und Nutzungskonflikte – für den Erdkunde-Leistungskurs im Jahrgang 11 von Herrn Spika bot der Rhein derzeit besonders anschaulichen Unterrichtsstoff. Passend zum Lernfeld der systematischen Wechselbeziehungen ging es deshalb gleich zu Beginn des neuen Schuljahres auf Exkursion nach Bingen. Erste Station war das „Stellwerk Mensch, Natur, Technik“ im Binger Mäuseturmpark. Bei einer professionellen Führung durch die Ausstellung erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über die Entstehung und Entwicklung des Rheins sowie über seine große Bedeutung als Verkehrs- und Wirtschaftsweg. Dabei zeigte sich schnell, wie eng historische Entwicklungen und aktuelle Fragestellungen miteinander verbunden sind. Aufgrund des derzeitigen Niedrigwassers wird beispielsweise erneut darüber diskutiert, die Fahrrinne des Rheins bei Kaub zu vertiefen, um die Schifffahrt auch bei niedrigen Pegelständen besser zu ermöglichen. Eingriffe in den Fluss sind dabei keineswegs neu: Schon bei der Erweiterung des sogenannten Binger Lochs wurde der felsige Untergrund des Rheins mehrfach gesprengt. Besonders anschaulich wurde die Ausstellung durch zahlreiche interaktive Elemente. Der beeindruckende Geochronos ermöglichte eine Zeitreise durch die Erdgeschichte, während am interaktiven Rheinmodell die Besonderheiten des Flusses erkundet werden konnten. Auch eine originalgetreue Eisenbahnanlage, das Bedienen der Stellwerkhebel und eine Quizstation sorgten dafür, dass es viel zu entdecken und auszuprobieren gab. Doch nicht nur in der Ausstellung, sondern auch direkt am Rhein wurde gearbeitet: Die Schülerinnen und Schüler hatten Referate zu verschiedenen Aspekten des aktuellen Niedrigwassers vorbereitet und präsentierten diese vor Ort. Besonders eindrücklich war dabei ein Beitrag über Bomben- und Munitionsfunde im Rhein, die bei niedrigen Wasserständen sichtbar werden können und damit eine weitere, nicht ganz alltägliche Folge des Niedrigwassers darstellen. Am Ende des Exkursionstages hatte der Erdkunde-LK damit nicht nur ein erstes konkretes Beispiel für Nutzungskonflikte und die Wechselwirkungen zwischen Naturraum und menschlichem Handeln kennengelernt. Auch als neu zusammengesetzte Kursgruppe bot der gemeinsame Tag eine gute Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Eine gelungene erste Exkursion des neuen Erdkunde-LKs – gerne wieder, beim nächsten Mal aber vielleicht mit etwas mehr Wasser im Rhein! 
von Britta London • 25. August 2026
Das Schuljahr 2025/26 wurde feierlich mit einem Sommerfest beschlossen. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften bereiteten die Schülerinnen und Schüler der IGS Gerhard Ertl in einer Projektwoche vom 16. zum 22.06.26 ein großes Abschlussfest vor. Anders als in vorangegangenen Projektwochen waren dieses Mal die Arbeitsgruppen für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen geöffnet, um so vielleicht auch Freundschaften außerhalb der eigenen Stufe schließen zu können, vor allem aber bestand nun die Möglichkeit, an einem wirklichen Lieblingsprojekt teilnehmen zu können. Am 22.06. dann, dem Tag des großen Festes, konnten die geladenen Gäste die Ergebnisse der Woche bestaunen. So lockte der Cocktailstand von Frau Steinmetz und Frau Ruppenthals Projekt die Gäste bei sehr heißen 38°C mit einer köstlichen alkoholfreien Abkühlung. Hier zeigte sich der Teamgeist der IGS: Ein großer personeller Engpass aufgrund von Krankheit der zur Schicht eingeteilten Schülerinnen und Schüler konnte mit Freiwilligen kompensiert werden. So sprangen auch ehemalige Schülerinnen und Schüler ein und griffen ihrer ehemaligen Lehrerin und deren Team tatkräftig unter die Arme. Das kulinarische Angebot in der Mensa war vielfältig und reichlich. Gekühlte Getränke unseres Fördervereins fanden reißenden Absatz. Ebenso gefragt waren Kaffee und Kuchen der Jahrgangsstufe 8 sowie Würstchen und Salate der MSS 12. Zuckerwatte und gemischte Tüten weckten wohl bei den Älteren nostalgische Gefühle und zauberten jung und alt ein Lächeln aufs Gesicht. Gut gestärkt konnte man dann außerdem sein Glück bei der Tombola des SEB versuchen und tolle Preise gewinnen. Gleich nebenan führte das Theaterprojekt selbstgeschriebene Stücke auf und verteilte anschließend noch Komplimente an das werte Publikum (Ihr seid auch alle sehr schön!). Weiter ging es in den Werkraum, wo die Schülerinnen und Schüler des Projektes „Upcycling“ viele tolle Dinge aus (Stoff-)Resten herstellten und zum Verkauf anboten. Sie waren sehr stolz auf ihre Ergebnisse. Im Foyer wurden die Resultate der „Welt der Steine“ ausgestellt. Auch hier schienen die Schülerinnen und Schüler eine gute Zeit und viel Spaß bei der Vorbereitung gehabt zu haben. Ebenfalls im Foyer startete der Bücherwalk des Projektes „Geschichten“. Die Teilnehmenden machten Geschichten im Schulhaus sicht- und erfahrbar. So arbeiteten sie an Plakaten, Aphorismen, die an den Treppenstufen angebracht wurden, und gestalteten die Leseecken unserer neuen 5er sowie ein Lesecafé im Aufenthaltsraum. Das Lesecafé war so auch das Ende des Bücherwalks. Die Besucher konnten hier u.a. festhalten, was Lesen für sie bedeutet. In den oberen Stockwerken wurden tolle Bastelarbeiten der aktuellen 5er ausgestellt, sie konnten gegen eine Spende ans Tierheim erworben werden. Auf verschlungenen Pfaden gelangten die Besucher schließlich auf das Gleis 9 ¾ und tauchten in die Welt von Harry Potter ab. In der Projektwoche wurden hierfür Zauberstäbe und -tränke hergestellt – ein tolles Abenteuer. Zurück in der Muggelwelt stellte das sehr beliebte Fußballprojekt seine Woche vor, die Besucher konnten sich hier unter anderem im Tipp-Kick versuchen. Aber auch in anderen Bereichen des Schulgebäudes wurden tolle Projekte vorgestellt: Im weit entfernten Computerraum zeigten die Schülerinnen und Schüler stolz ihre selbstprogrammierten Werke. Im Pavillon konnten die Besucher an einem Escaperoom teilnehmen, der von den Schülerinnen und Schülern in der Projektwoche geplant und aufgebaut wurde. Außerdem konnten sie bestaunen, welche Gedanken sich unsere Lernenden zu einer Berufemesse gemacht haben, die mithilfe ihrer Planung nach den Sommerferien stattfinden wird. Auch die Arbeiten des Handletteringprojektes wurden im Pavillon ausgestellt, aber nicht nur hier: Ein großes Banner begrüßte die Besucher bereits an den Eingängen der IGS Gerhard Ertl. In der Sporthalle war ebenfalls sehr viel los. Das Musikprojekt eröffnete den Nachmittag mit einem tollen Konzert, bevor sich die zukünftigen Fünftklässer mit ihren Familien zur Einschulungsfeier einfanden. Sie wurden vom Turn- und Akrobatikprojekt mit einer großartigen Show empfangen ebenso wie vom Projekt „Sketche“, das selbstgeschriebene Stücke zum Besten gab. Den Abschluss des Festes markierte eine Modenschau des Haute Couture Projektes, das die Projektwoche in Paris verbrachte, um dort Inspirationen für den eigenen Runwaywalk zu sammeln. Für dringend benötigte Abkühlung sorgte unter anderem der Eiswagen auf dem Schulhof. Dort stand außerdem noch ein Rettungswagen mit dem u.a. das Projekt „Starke Helfer“ seine Ergebnisse aus der Projektwoche vorstellte. Ebenso war die Stefan-Morsch-Stiftung vor Ort. Hier konnten sich interessierte Besucher über eine Stammzellenspende informieren und auch gleich in der Spenderdatei registrieren lassen. Und so ging ein schöner, wenn auch extrem heißer Tag zu Ende: An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für eine wirklich schöne Zeit, an den SEB und den Förderverein, die uns einmal mehr tatkräftig unterstützten, danke an alle Kollegen und Kolleginnen für diese Kraftanstrengung, die wir gemeinsam geschafft haben nach dem Motto „einer für alle, alle für einen“. Danke an die Schülerinnen und Schüler, die ebenfalls ihr Herz und ihre Tatkraft investiert haben, um unser Fest zu etwas Besonderem werden zu lassen, und nicht zuletzt vielen Dank an das Team „Wir-Gefühl“, das geplant, umgeplant, neu geplant, improvisiert, Probleme aus dem Weg geräumt und den Überblick behalten hat. Es war uns ein Fest.
von K.Diehl-Knieriemen • 2. Juli 2026
Am 22. Juni 2026 fand an der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen der Tag zur Berufsorientierung für die 8. Klassen statt. Ziel des Tages war es, den Schülerinnen und Schülern praktische Einblicke in mögliche Ausbildungs- und Berufswege zu geben sowie wichtige Informationen zur weiteren schulischen und beruflichen Orientierung zu vermitteln. Mehrere externe Partner stellten sich und ihre Angebote vor: Michelin informierte über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im industriellen Umfeld, die Bundeswehr gab Einblicke in technische und handwerkliche Berufsbilder sowie Ausbildungswege bei den Streitkräften, Frau Boos für die Universitätsmedizin Mainz präsentierte Berufe und Ausbildungswege im medizinischen Bereich und die GFAmbH aus Gensingen stellte weitere Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege vor. Ergänzt wurde das Programm durch einen HWK-Ausbildungstalk mit Informationen zur Ausbildung im Handwerk sowie durch den Berufsberater Herrn Mohr, der Wege mit Berufsreife und Sekundar I Abschluss sowie weitere Optionen nach Klasse 9 und 10 erläuterte. Der Vormittag begann für die Klassen mit dem HWK Ausbildungstalk in der Mensa; dort erhielten die Schülerinnen und Schüler praktische Informationen zu handwerklichen Berufen, Ausbildungsvoraussetzungen und Perspektiven, im Anschluss folgte der Vortrag von Herrn Mohr zur schulischen Laufbahn und möglichen Ausbildungswegen. In weiteren Programmpunkten konnten die Jugendlichen in Workshops und Gesprächsrunden mit den Ansprechpartnern Fragen stellen und sich direkt über Ausbildungsinhalte informieren. Zum Abschluss stand ein 2P Test im Bereich Berufsorientierung sowie Nachbesprechungen mit Tutoren, Arbeit am Berufswahlpass und Feedback über ein digitales Formular auf dem Plan, sodass das Erlebte reflektiert und konkrete nächste Schritte für die persönliche Berufsplanung festgehalten werden konnten. Der Tag ermöglichte direkte Kontakte zu Ausbildungsbetrieben und Institutionen, bot Informationen aus erster Hand zu Voraussetzungen, Inhalten und Perspektiven verschiedener Berufe und half durch praktische Angebote dabei, eigene Interessen und Fähigkeiten auszuprobieren. Die individuelle Beratung durch Berufsberater und Tutorinnen und Tutoren unterstützte die Schülerinnen und Schüler zusätzlich bei der Planung der nächsten Schuljahre. Insgesamt bot der Berufsorientierungstag eine kompakte, praxisnahe Orientierungshilfe und legte einen wichtigen Grundstein für die berufliche und schulische Weiterplanung der 8. Klassen. Die Teilnehmenden zeigten sich trotz der Hitze interessiert und waren insgesamt aufmerksam bei der Sache. Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Kerner für die Planung und Organisation des Tages und die externen Partner, die sich viel zeit nahmen, um die Jugendlichen zu informieren.
von K. Diehl-Knieriemen • 26. Juni 2026
Am 12. Juni 2026 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 bis 12 der IGS Gerhard Ertl mit einer Frage, die Leben retten kann: Werde ich Organspenderin oder Organspender? Die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz war im Rahmen ihrer Schultour zu Gast und vermittelte in 90 Minuten fundiertes Wissen zu einem komplexen Thema – und regte die Jugendlichen an, eine eigene Entscheidung zu treffen und zu dokumentieren. Den Einstieg bildete ein Film mit dem Wissenschaftsjournalisten Mirko Drotschmann (MrWissen2go), der die wichtigsten Fakten zur Organspende erklärte. Der anschließende Filmbeitrag über eine Mainzer Familie, deren Sohn mit 13 Jahren zum Organspender wurde, ließ die Angehörige von Organspendern zu Wort kommen. Besonders bewegend wurde es, als Sabine Kirrstein von ihrem Leben mit einem gespendeten Organ erzählte. Seit 25 Jahren lebt sie mit einem neuen Herzen und schilderte offen, wie sich das anfühlt und was die Transplantation verändert hat – im Alltag, in der Freizeit, im Blick auf das Leben. Wichtig ist die Entscheidung – egal wie sie ausfällt, lautete die zentrale Botschaft der Veranstaltung. Denn bereits ab 14 Jahren können Jugendliche einer Organspende widersprechen, ab 16 Jahren auch zustimmen. Mit Informationsmaterial und Organspendeausweisen ausgestattet, verließen die Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung – und können nun in der Familie oder mit Freunden weiter über dieses wichtige Thema sprechen. Das Bündnis verschiedener Partner aus dem Bereich Gesundheit und Selbsthilfe setzt sich unter Federführung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) für aktive, professionelle und ergebnisoffene Aufklärung zum Thema Organspende ein. Gefördert wird die Initiative durch die gesetzlichen Krankenkassen in Rheinland-Pfalz sowie durch das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz, das auch die jährliche Schultour unterstützt. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation ist die bundesweite Koordinierungsstelle für postmortale Organspenden. Sie organisiert die verschiedenen Schritte des Organspendeablaufs und stimmt sie aufeinander ab – von der Mitteilung eines möglichen Spenders im Krankenhaus über medizinische Untersuchungen bis hin zur Organisation von Organentnahme und -transport. Die DSO vernetzt die beteiligten Akteure und sorgt dafür, dass Organspenden flächendeckend möglich sind. Wir danken der Stiftung für ihren anregenden Besuch und die Offenheit mit den Schülerinnen und Schülern alle Fragen zu diskutieren. Daneben danken wir Frau Müller für die Initiative und die gute und souveräne Planung und Durchführung der Veranstaltung.
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