Gottesdienst zum Schulabschluss
von A. Spika und K.Diehl-Knieriemen
Trotz regnerischem Wetter fanden sich am Freitag, 12. Juni, zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 in der katholischen Kirche Sprendlingen ein, um ihren Schulabschluss auch in einem Gottesdienst zu bedenken. Die Fachschaft Religion, vertreten durch Herrn Spika und Frau Braun, und — noch stärker — die Schülerinnen und Schüler selbst hatten die Feier vorbereitet und organisierten so einen Raum, um das Ende des Schuljahres gemeinsam besinnlich zu begehen.
Eröffnet wurde der Gottesdienst von den Schülerinnen und Schülern, denen direkt die Ansprache des Direktors Herr Kuhn folgte. Er erläuterte noch einmal den Grund für die frühe Terminierung des Abschlussgottesdienstes, der aufgrund der Projektwoche noch einmal um eine Woche vorverlegt wurde und drückte durch seine Anwesenheit hohe Wertschätzung für die Schülerinnen und Schüler aus.
Das Motto des Gottesdienstes lautete Lebensglück, Lebenswünsche und Lebensziele und so berührten alle Lieder und Bibeltexte dieses Thema. Besonders beeindruckt zeigten sich die Zuhörenden von der Bibelauslegung des Zehntklässlers Philipp Pieroth. Er hatte sich Markus 9,14–29 vorgenommen, eine Perikope in der Jesus einen besessenen jungen Mann heilt, nachdem seine Jünger mit dem Versuch der Heilung gescheitert sind. Sehr klug übertrug der Schüler den Text in die heutige Zeit und bezog ihn auf das Lebensumfeld der Anwesenden. Nach dem Vaterunser konnten alle Teilnehmenden ihre persönlichen Wünsche und Ziele aufschreiben; diese Zettel wurden später im Gottesdienst geteilt und bildeten so einen berührenden inhaltlichen Faden.
Ein besonderer Höhepunkt war ein kurzes Theaterstück, das Lucy Keller und Elena Ahlers zu dem Lied „A Million Dreams“ inszenierten. Den Gesang übernahmen dabei Emely Keller und Lev Koliushko (alle Jahrgang 10). Die Szene machte deutlich, dass sich von nun an die Lebenswege der Schülerinnen und Schüler unterscheiden würden, da einige eine Berufsausbildung beginnen, während andere mit dem Ziel Abitur weiter die Schulbank drücken werden. Gemeinsam ist allen diesen verschiedenen Wegen aber, dass sie gleichermaßen auf Lebensglück und Erfüllung zielen. Ein Gedanke der alle wieder vereinte. Die Fürbitten und die vorgelesenen persönlichen Zettel unterstrichen diesen Gedanken und gaben dem Gottesdienst eine intensive, gemeinsame Stimme.
Zum Abschluss sang die Gemeinde dann lautstark „Sowieso“ von Mark Forster — ein fröhlicher und mutmachender Schlussakkord. Ein großer Dank gilt Herrn Spika und der Planungsgruppe, zu der auch Frau Greber-Müller und Herr Baumgärtner gehörten, sowie allen Mitwirkenden, die Zeit und Engagement investiert haben, um diesen schönen, stimmigen Moment für die Schulgemeinschaft zu gestalten.














