„Zwischen Traum und Wirklichkeit“- Aufführung des Kurses Darstellendes Spiel Jahrgang 10 am 19. März 2026
von C. Schmidt und der DS Kurs 10
Für uns ist dieser Moment etwas ganz Besonderes“, so Manuel Ramser, eines der Mitglieder der Gruppe Darstellendes Spiel des Jahrgangs 10 am Ende der Präsentation. Wenn jeder eine Blume pflanzte jeder Mensch auf dieser Welt und anstatt zu schießen, tanzte und mit Lächeln zahlte, statt mit Geld Wenn ein jeder einen andern wärmte Keiner mehr von seiner Stärke schwärmte keiner mehr den andern schlüge keiner sich verstrickte in der Lüge Wenn die Alten wie die Kinder würden sie sich teilten in den Bürden Wenn dies „WENN“ sich leben ließ Wär‘s noch lang kein Paradies Bloß die Menschenzeit hätt‘ angefangen die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen.
Unter anderem dieses Gedicht von Peter Härtling setzte die Truppe mit Requisiten, Musik und hervorragender Spiel- und Sprechleistung in Szene. Nachdenkliches, aber auch seltsame Typen und witzige Sequenzen wurden mit Spielfreude während des Stückes dargestellt.
Sechs Schauspielerinnen und ein Schauspieler des Kurses hatten sich ein halbes Jahr lang mit der Inszenierung verschiedener Gedichte beschäftigt, aus denen sie ein gesamtes Stück entwickelten. Die Collage aus Feriengedichten, Klanggedichten und Gedichten mit zeitkritischem Inhalt wurden als Traumsequenzen eines Kindes, das im Koma liegt, dem Publikum präsentiert. „Wir bedanken uns bei Frau Schmidt, die uns in den letzten Jahren so viel beigebracht hat, was wir jetzt umsetzen konnten“, so Lisa Felmberg.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und der Applaus ließ nicht lange auf sich warten. „Noch einige Wochen vor unserer Präsentation verließen uns zwei Mitglieder unseres Kurses und wir mussten alle Rollen und Texte umverteilen. Aber wir haben auch diese Herausforderung sehr gut gemeistert und sind dadurch noch mehr zusammengewachsen. Wir haben gelernt, dass wir uns aufeinander verlassen können“, so Manuel. „Ich möchte mich bei euch allen herzlich bedanken“, sagte Ronja Wilbert am Schluss zu ihrem Kurs. „Und wir haben alles selbst gemacht, sogar Licht und Technik wurden von uns selbst bedient“, so Lea Heckert.
Ihr könnt stolz auf euch sein!















